## Nachricht vom 18.11.01 weitergeleitet von LPA Berlin [lpa@free.de]
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genuainfos 18.11.2001
oeffentlicher rundbrief der infogruppe der genuagefangenen [berlin]
- Die Abgeschobenen des G8 koennen feiern
- G 8 - Genua und die Folgen - Veranstaltung in Oberhausen und Bochum
- 13. - 15. Dezember: EU-Gipfel in Bruessel
- Kommt nach Bruessel! Aufruf von AnarchistInnen
- Muenchner Sicherheitskonferenz - Polizei erwartet Krawalle
Die Abgeschobenen des G8 koennen feiern
Die Abschiebungen von 40 No-Global durch das Gericht
aufgehoben. Der Praefekt von Genua verurteilt, die Kosten zu tragen.
"Aus diesen Gruenden werden die am 21. Juli 2001 angewandten
Massnahmen des Praefekten von Genua fuer ungesetzlich erklaert (...)
und die Praefektur dazu verurteilt, die Kosten des Prozesses zu
tragen." So endet mit der Unterschrift des Richters Di Gregorio der
Urteilsspruch, der die Ausweisung einer deutschen No-Global als
ungesetzlich erklaert und darueber hinaus die Praefektur zwingt, ihren
Geldbeutel zu oeffnen und die Gerichtskosten zu tragen. Gleich ihr,
der einzige Unterschied besteht im Namen, gibt es weitere vierzig,
denen das Urteil gestern ebenfalls galt, die waehrend des G8-Gipfels
festgenommen wurden. Der groesste Teil von ihnen gehoerte zu der
Gruppe der Verhafteten waehrend des Blitz auf die Schule Diaz.
Insgesamt also eine schoene Nachricht fuer die Rechtsvertreter des
Genua Social Forums, fuer Allesandro Ballerini und Marco Vano von
Genua und fuer den Rechtsanwalt Massimo Pastore aus Turin, die
ihre Klage gegen die Abschiebungen in Genua bestaetigt sahen.
Diese Massnahmen der Praefektur, bestaetigte der Richter, waren
ungesetzlich.
Wir erinnern, dass alle auslaendischen Buerger, die waehrend der
Demonstrationen gegen den G8 Gipfels festgenommen wurden,
ohne Ausnahme von der Abschiebungsverfuegung getroffen wurden
und ihnen fuer 5 Jahre verboten wurde, nach Italien einzureisen. Dies
war moeglich, indem die voraussichtliche Gewalttaetigkeit der
Teilnehmer beschworen wurde und indem man sich auf
verschiedene Gesetze in einem zusammengeschusterten, fuer
diesen Anlass erstellten Dokument berief. Der Urteilsspruch aber
erinnert an den Vertrag der Europaeischen Union, der jedem ihrer
Buerger das Recht auf freien Aufenthalt und Reisefreiheit innerhalb
ihrer Grenzen garantiert und welcher die Moeglichkeit vorsieht vor
den nationalen Gerichten, diesen europaeischen Vertrag zum
Schutz der eigenen Rechte geltend zu machen. Es ist danach
moeglich, ein ordentliches Gericht anzurufen, im Falle, dass der
Staat einer administrativen Behoerde (Im Falle Genua der Praefekt)
das Recht auf Ausweisung einraeumt.
Hier bestand der erste Fehlgriff der Praefektur, die in ihren
Rechtshilfebelehrungen das Verwaltungsgericht als gerichtliche
Beschwerdeinstanz angab. Es scheint eine Kleinigkeit, die nicht
von Bedeutung ist, die jedoch unter Umstaenden recht negative
Auswirkungen haben kann. Die Beschwerden vor dem
Verwaltungsgericht muessen innerhalb 60 Tagen eingereicht
werden, die vor einem Amtsrichter innerhalb von 30 Tagen. Wenn
die Rechtsvertreter des GSF nicht bei Zeiten den Fehler in der
Ausweisungsverfuegung bemerkt haetten, waeren wahrscheinlich viele
der Beschwerden zu spaet eingegangen und daher nicht akzeptiert
worden. Ein kalkulierter Irrtum? Es scheint nicht so. Eher das
Ergebnis von Flickwerk, um sich ein repressives Instrument zu
schaffen, das dem Betroffenen weder die Moeglichkeit der
Diskussion noch der Verteidigung erlaubt. Das Gerichtsurteil
verkuendet weiter, dass das Recht auf Reisefreiheit angetastet
wurde, "das keine nationale Behoerde beschraenken kann und sich
dabei der unmittelbaren Kontrolle der Gerichte zu entziehen
versucht, wie das die Praefektur von Genua getan hat".
Doch es gab noch weitere Verfehlungen : Um einen EG-Buerger aus
Gruenden der oeffentlichen Sicherheit auszuweisen, bedarf es der
Feststellung einer Kommission beim Innenministerium, die Scajola
jedoch nicht eingerichtet hat und dem entsprechend auch nicht
konsultierte. "Es sein denn, wenn ein Notstand vorliegt",
spezifiziert das Urteil. Doch die Verfuegung des Perfekten bezog
sich auf keinen Notstand. Und nun? Und nun entschied der
Richter, dass die angegebenen Begruendungen und d.h. die
einfache Tatsache der Verhaftung unhaltbar sind. Im Uebrigen, wer
entscheidet, dass eine Sache dringlich ist oder nicht? Darueber
wollte sich das Gericht nicht aeussern. So wie es sich noch nicht
geaeussert hat zu den Ausweisungen der etwa ein Dutzend Nicht-EG-
Buerger.
Insgesamt machen die von den Rechtsvertretern des GSF
praesentierten Beschwerden mehr als hundert aus, doch die
Ausgewiesenen, sagen die Anwaelte, sind weitaus mehr. Nach
diesem Urteil waere es nicht verwunderlich, wenn nach diesem
Urteil, die Praefektur einen Schritt zurueck machte und die gesamten
Ausweiseverfuegungen wiederrufen wuerde - wenn auch nur, um
Gerichtskosten zu sparen. [Il Manifesto 09/11/01 - Augusto Boschi
- Genova; Uebersetzung Guenter Melle; gefunden auf indymedia.de.
Mehr Infos fuer Betroffene: Studio Legale Ballerini Vano, Sal. S.
Viale, 5/2 - 16121 Genova, Telefon + Fax 010 5954200]
G 8 - Genua und die Folgen - Veranstaltung in Oberhausen und Bochum
Eine Diskussions- und Infoveranstaltung mit Freunden und
Genossen von Indymedia Genua, Tute Bianche Genua, Citta
Apperta Genua, Genua Social Forum.
Sonntag 18.11.2001 - 19.30 Uhr, Druckluft - Am Foerderturm 27 -
46049 Oberhausen
Montag 19.11.2001 - 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Die Gefangenen sind frei und die Diskussion geht weiter. Die Anti-
Repressions-Arbeit in den letzten Wochen war intensiv, wichtig und
erfolgreich! Sie wird weiter gehen im Hinblick auf anstehende
Prozesse, eine nun folgende Kriminalisierungswelle in Italien und
eventuellen weiteren Verhaftungen. Was nun folgen muss ist eine
Reflexion der Ereignisse rund um den G8 Gipfel in Genua, auch in
Hinblick auf zukuenftige "Grossereignisse" und der weiteren Arbeit
der Neoliberalismus- und GlobalisierungskritikerInnen.
Mit Freunden unterschiedlicher politischer Stroemungen aus Genua
moechten wir den Versuch einer Nachbereitung "starten".
- Wie gut oder schlecht liefen die Vorbereitungen zu den G 8
Gegendemonstrationen?
- 300.000 DemonstrantInnen, ein Toter, hunderte Verhaftungen und
Misshandlungen, zerstoerte Banken, Laeden, Wohnungen, Autos
usw. Woran messen wir den Erfolg oder nicht Erfolg von Protest
und Widerstandsbewegungen?
- Genua Social Forum ein breites Buendnis? (Warum) funktioniert es?
- Vom Genua Social Forum zum Italian Social Forum . Italien wie
geht es weiter?
- Medienarbeit abseits des Sensationsjournalismus. Wie sah die
Arbeit von Indymedia waehrend des G8 Gipfels aus?
- Widerstand in Europa. Wie kann eine moegliche Vernetzung
verschiedener Protestbewegungen und GlobalisierungskritikerInnen
aussehen?
Dies ist ein Teil der Fragen die fuer uns von Interesse sind. Weiteres
ist moeglich. Wir hoffen auf vielfaches Nachfragen, Mitdiskutieren
und Zuhoeren. Ciao bis Sonntag abend. [Genua Soli Gruppe
Oberhausen]
In Bewegung bleiben! Neue Gesetze, alte Grenzen?
13. - 15. Dezember: EU-Gipfel in Bruessel
Ausreiseverbote , Einreisesperren, Hooligangesetze,
Meldeauflagen, Residenzpflicht.....
Spaetestens seit Genua aber eigentlich schon seit Goeteborg ist
klar, dass die sogenannten Hooligangesetze jetzt auch auf Linke
und insbesondere die sog. GlobalisierungsgegnerInnen angewendet
werden. Das heisst, dass die bis zum Mauerfall viel gepriesene
Reisefreiheit zwecks Aushebelung des Demonstrationsrechtes
eingeschraenkt wird. Leute wurden an den Grenzen aufgehalten oder
mussten sich bereits in ihren Wohnorten waehrend des Gipfels
polizeilich melden. Sie durften die Stadt nicht verlassen.
Fluechtlingsinitiativen fuehren seit 2 Jahren eine Kampagne gegen die
ihnen auferlegte Residenzpflicht, die ihnen verbietet, den Landkreis
zu verlassen.
Sie werden dadurch daran gehindert, sich in Deutschland frei zu
bewegen und insbesondere sich politisch zu engagieren. Statt dass
die Residenzpflicht abgeschafft wird, werden nun aehnliche
Strukturen zumindest zeitlich begrenzt auf andere
Personengruppen uebertragen.
Die seit dem 11..9 mit der Antiterrorhetze einhergehenden
Diskussionen um Abbau von Buergerrechten, Ausbau der
Rasterfahndung und der Vereinfachung des Datenabgleichs
machen Widerstand gleichermassen notwendiger wie schwieriger.
Wir schlagen vor, zu den Protesten zum EU Gipfel vom 13 -15
Dezember in Bruessel nicht klammheimlich ueber die gruene Grenze
zu gehen.
Wir plaedieren fuer Aktionstage vom 11-14.12 an der
deutsch-belgischen Grenze in Aachen !
Wir wollen mit moeglichst vielen Leuten, die davon ausgehen, dass
sie Probleme beim Grenzuebertritt haben, kollektiv den
Grenzuebertritt fordern. Mit vielen Leuten und
oeffentlichkeitswirksamen Aktionen, Blockaden und Demos koennen
wir politischen Druck erzeugen, so dass wir eine Einreise vielleicht
sogar erzwingen koennen. Unser Interesse liegt aber auch daran,
diese neue Repression oeffentlich zu machen. Aus diesem Grund
und auch, um das oeffentliche Interesse an den Aktionstagen in
Aachen zu erhoehen, wollen wir dort mit einem Diskussionsforum
vor dem Gipfel beginnen.
Das Forum
Dieses soll sich mit der neuen internationalen Repression, dem
juristischen Background und unseren moeglichen
Handlungsperspektiven beschaeftigen. Schoen waere es, wenn die
schon seit Monaten diskutierten, unterschiedlichen juristischen
Ansaetze von bundesweiten Sammelklagen gegen Meldepflicht,
Ausreiseverbote und Datenweitergabe spaetestens auf diesem
Forum zusammengefuehrt werden koennen und gemeinsam einer
staerker interessierter Oeffentlichkeit gegenueber geaeussert werden
koennen. Das vorlaeufige Programm des Diskussionforums findet ihr
auf der Rueckseite.
Die Aktionstage
Freitag wollen mehrere hundert Leute mit einem Bus- und
Autokonvoi die Grenze ueberqueren. Um den kollektiven
Grenzuebertritt durchzusetzen und auf das ganze aufmerksam zu
machen , wollen wir schon ab Mittwoch begleitend zum
Diskussionsforum Aktionen an der Grenze und in Aachen
durchfuehren. Sollte der
Grenzuebertritt aufgrund der Repression nicht klappen, werden wir
auf jeden Fall nicht nach Hause fahren, denn die EU ist mehr als
Bruessel. Die Moeglichkeit einer vorbeugenden Ingewahrsamnahme
besteht natuerlich immer. Wenngleich dies schon ein Hammer waere
und internationale Medien diese Republik staerker als alle anderen
daran messen werden, wie sie mit der Reisefreiheit ihrer Buerger
umgeht.
Aktionstage und Diskussionsforum
VORLAeUFIGES PROGRAMM (Aenderungen kommen auf die
Homepage s.u.)
Di: 11.12 16.00 Forumsbeginn; Themenschwerpunkt: Neue
Gesetze zur Einschraenkung der Bewegungsfreiheit; Ausbau des
Ueberwachunsapparates. Erfahrungsberichte des EA-Berlin/Milano;
anschliessend Dias, Filme........
Mi: 12.12 Foren zu folgenden Themen:
Block 1: 10-12.00
- Reisebeschraenkungen gegenueber MigrantInnen (The VOICE )
- Repression im Netz (mit Libertad und evtl. CCC )
- Sammelklage gegen Datenweitergabe
Mittags: Aktion zur Grenze
Block 2: 16-18.00
- Erfahrungen vom BBB ( BuergerInnen Beobachten den BGS
angefragt)
- Rechtsinfos zu Belgien (in Arbeit)
- Repression im globalen Zusammenhang (Gipfelsturm zugesagt!)
-I nfos zur EU-Politik
18.00: offenes Plenum
abends Konzert (wohl Ska, fast konkret angedacht)
Do: 13.12 10-12.00: Widerstands Perspektiven der sog.
Antiglobalisierungsbewegung (ALASKA angefragt)
+ noch mehr Diskussion + Praesentation der Ergebnisse der AGs
(=Abschlussplenum)
nachmittags: Aktion zur Grenze + Demonstration
Fr: 14.12 8.00 Treffen zum kollektiven Grenzuebertritt ( Treffpunkt
im Raum Aachen wird noch bekanntgegeben od. Infotelefon
kontaktieren )
+ noch mehr Veranstaltungen in Vorbereitung + Workshops zur
Vorbereitung der Aktionen, Ideen+ Material mitbringen !
Orgas: Pennplaetze muessten nach derzeitigem Stand kein Problem
sein. Ab Dienstag gibt es im Roten Buero einen Infopoint Infos zur
Lage an der Grenze und in Bruessel. Es werden noch Leute gesucht
die sich an Kongress und Aktionstagevorbereitung beteiligen.
Das naechste Vorbereitungstreffen dafuer ist am Sa. 17.11 ab 13 Uhr in
Hannover UJZ Kornstr. 28-30,
Infotelefon fuer Aktionstage und Kongress
0241/5152476 und 0179/1896620 oder
openup@gmx.li, oder OPENUP, Rotes Buero, Charlottenstr. 6, 52070 Aachen
oder
http://www.nadir.org/ nadir/ initiativ/ rotes_buero/ Gruppen/ behubelni.html
Spenden brauchen wir auch: Rotes Buero Aachen,
Verwendungszweck Camp, Sparkasse Aachen, Ktonr.: 20026175,
BLZ 39050000 [Gruppe behubelni]
Kommt nach Bruessel!
___________________
Aufruf von AnarchistInnen sich an den Protesten in Bruessel zu
beteiligen / Bus der FAU-D ab Duesseldorf ...)
Anlaesslich des EU-Gipfels scheint uns die Praesenz einer
anarchistischen Koordination in europaeischem Maszstab
notwendig, denn wir wollen die in den letzten Jahren
aufgenommenen Kaempfe gegen die Gipfel der verschiedenen
internationalen kapitalistischen Organisationen fortsetzen. Aus
diesem Grunde ist fuer Samstag, den 15. Dezember 01, ein
Aktionstag in Bruxelles geplant. Dieser wird sowohl ein
Diskussionsforum und Treffen zur Globalisierung und zur EU als
auch eine Demonstration umfassen. Das detaillierte Programm wie
auch die logistischen Aufgaben werden in den naechsten Wochen
fertiggestellt sein. [...]
Die AnarchistInnen sind bei den Demonstrationen seit Seattle
bemerkenswert stark vertreten. Deshalb fordern wir euch auf, euch
auch anlaesslich des Gipfels von Laeken in Bruxelles zu
versammeln. Wir meinen, dass es wichtig ist, die anarchistische
Alternative kraftvoll zu repraesentieren und zu artikulieren; umso
mehr als Bruxelles sich anschickt, staendiger europaeischer
Konferenzort zu werden. Versetzen wir ihnen einen guten Hieb und
holen sie in die Realitaet zurueck!
Centre Libertaire Bruxelles, Réseau Anarchiste Tournaisien, Le
Noir Lombric (Péruwelz). Kontakt: Centre Libertaire, 65, rue du
Midi, 1000 Bruxelles, centrelib@anarchy.be
Bus ab Duesseldorf
Die Freie ArbeiterInnen Union und das Bildungssyndikat Duesseldorf
haben einen Bus fuehr die Fahrt nach Bruessel organisiert. Es steht
allerdings noch die Entscheidung aus ob wir nur am 15.12. fahren
oder ob wir den 14. & 15.12 dabei sein werden. Dies haengt davon
ab was IHR wollt. Wenn wir nur einen Tag fahren kosstet das
Ticket 30.-, fuer zwei Tage 45.-. Sollte sich an den Preisen noch
etwas veraendern (sie koennen nur noch nach unten gehen) werden
wir euch auf der Fahrt darueber informieren. Da koennen wir dann
auch entscheiden was mit dem ggf. zuviel gezahlten Geld
passieren soll. Ab heute koennen jedoch alle die definitiv mitfahren
wollen das Geld auf unser Konto ueberweisen. Denkt dran, wir
haben nur 50 Plaetze. Wir werden ggf. noch einen zweiten, dritten ,... Bus
chartern, wenn das notwendig wird. Fuer unsere Planungssicherheit ist es
aber unabdingbar das die Menschen moeglichst frueh das Geld ueberweisen.
Kontoverbindung: Zapata e.V., Postbank Dortmund, BLZ 440 100 46, KontoNr.
80 221 7467, Verwendungszweck Busfahrt 1/2 (1 wenn ihr nur am 15. fahren
koennt/wollt, 2 wenn ihr am 14 & 15 koennt/wollt). Die Tickets koennt Ihr
natuerlich auch ab sofort im libertaeren Infoladen ZAPATA, Witzelstr. 16,
40225 Duesseldorf, Montags - Freitags 13.oo - 18.oo Uhr kaufen. Kontakt:
faud@fau.org
PS: Fuer alle MitfahrerInnen und InteressntInnen werden wir im Vorfeld
noch zwei Vorbereitungstreffen/ Veranstaltungen machen. Achtet deshalb
bitte auf Ankuendigungen im "Hinterhof/Linken Zentrum in Duesseldorf",
ZAPATA und das Internet
(www.free.de/asti/aktuelles/dezember2001.htm)
Muenchner Sicherheitskonferenz - Polizei erwartet Krawalle
Die Polizei befuerchtet nach einem Bericht des
ôBayerischen Rundfunk" (BR) Stoerungen der Muenchner
Sicherheitskonferenz. Es laegen Hinweise auf massive Proteste gegen die
Veranstaltung Anfang Februar 2002 vor, berichtete der Sender am Montag in
Muenchen. So gebe es bereits einen Internet-Aufruf fuer Demonstrationen.
Die Polizei hat inzwischen einen Planungsstab eingerichtet. Der Leiter des
Polizeistabs, Josef Strasser, sagte dem "BR³, radikale
Globalisierungsgegner koennten die Sicherheitskonferenz vor dem
Hintergrund der Militaerschlaege in Afghanistan fuer Krawalle wie zuletzt
in Genua nutzen.
Ueberflugverbot geplant
In der italienischen Hafenstadt war es im Sommer waehrend des G8-Gipfels zu
schweren Strassenschlachten mit zahlreichen Verletzten und einem Toten
gekommen. Diesmal werde daher der Tagungsort in der Muenchner Innenstadt
weitraeumig abgesperrt. Geplant sei auch ein Ueberflugverbot fuer die
Dauer der Konferenz, an der Politiker sowie Sicherheits- und
Militaerexperten aus verschiedenen Laendern teilnehmen, sagte Strasser.
Auch seien Grenzkontrollen vorgesehen, um die Einreise von
polizeibekannten Chaoten aus dem Ausland zu verhindern. [quelle:
sueddeutsche.de; gefunden auf indymedia.de]
Infogruppe Berlin
_________________
Die Berliner Infogruppe der Genuagefangenen ist unter
genua.presse@uni.de zu erreichen. Wir haben einen Email-
Verteiler aufgebaut, ueber den immer noch aktuelle Nachrichten zu
Goeteborg und Genua (und andere Aktivitaeten wie z.B. die
Mobilisierung nach Bruessel) verschickt werden. Wenn ihr
aufgenommen (oder geloescht) werden wollt, schickt einfach eine
Mail. Wenn ihr Nachrichten veroeffentlichen wollt, ebenso.
18.11.2001
ralf@anarch.free.de (Ralf Landmesser)