A - I N F O S N E W S S E R V I C E
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WEDER KRIEG NOCH GRENZEN!
AUFRUF ZUM STREIK
AM MITTWOCH, DEN 5. DEZEMBER
Am 11. September 2001 hat eine Handvoll Individuen einen Akt roher Gewalt
verübt, welcher viele ZivilistInnen tötete. Dieser verabscheuungswürdige und
unmenschliche Akt wurde durch einen anderen verabscheuungswürdigen und
unmenschlichen Akt beantwortet. Dem religiösen Terrorismus wird mit
Staatsterrorismus begegnet. Um ihr Gewissen zu beruhigen, haben die
US-Amerikanischen Autoritäten diesem Krieg eine humanistische Rechtfertigung
gegeben: sie sagen, sie wollen Terroristen bestrafen und die
Taliban-Diktatur beseitigen, aber es ist die gesamte Zivilbevölkerung, die
bombardiert wird. Zugleich werfen sie Lebensmittel ab, für den Fall, dass
Tote noch hungrig sind. Aber die wahren Gründe dieses Krieges liegen
woanders. Wie im Irak oder im Kosovo sind hinter den humanistischen
Vorwänden ökonomische Interessen versteckt. Ein weiteres Mal versuchen die
Vereinigten Staaten, ihren finanziellen Einfluss auszuweiten und fremde
Territorien zu kontrollieren. Es gibt keinen sauberen Krieg.
* Wir finden, dass der Krieg keine Lösung für das Problem des Terrorismus
ist und lehnen das Gesetz der Vergeltung ab.
* Wir weigern uns, dem Massaker an unschuldigen ZivilistInnen tatenlos
zuzusehen. Wir lehnen die Staaten ab, die allein über die Zukunft der
Menschheit entscheiden.
* Wir betrachten uns als AntimilitaristInnen.
* Wir lehnen alle Kriege ab und meinen, dass nichts so einen Unsinn wie
Krieg rechtfertigen kann.
Dem Krieg passiv gegenüberstehen, heißt ihn zu akzeptieren. Ihn zu
akzeptieren, heißt zu ihm beizutragen.
EINE ANDERE WELT IST NÖTIG!
Kollektiv GymnasiastInnen gegen den Krieg (Lille, Frankreich)
Kontakt: nonalaguerrelille@altern.org
übersetzt von Michael (Leipzig)
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24.11.2001
"Cercle social"