| beni - 19.08.2002 High Anti,
Sorry aus meiner Sicht ist eine Meinung niemals ein Verbrechen, sondern jeder hat das Recht auf seine freie Meinung und die Äusserung derselben, wie pervers und abartig sie auch erscheinen mag. Ein Verbrechen könnten höchstens daraus resultierende Handlungen sein, die die Rechte anderer Menschen verletzen.
Peter Töpfer hat ja früher oft hier im Forum mitdiskutiert, ich habe ihn auch persönlich kennengelernt und ich fand seine Ansichten recht interessant, obwohl ich nicht ganz schlau aus ihm wurde und daher einen gewissen Abstand eingehalten habe. Seine Verbindugen zu Nazikreisen sind mir auch zu eng, um mit ihm so richtig einen auf dufter Kumpel zu machen.
Aber warum soll man sich mit anderen Ansichten nicht auseinandersetzen? Warum dieser panische "ih mit denen bloss nicht reden" - Reflex? Wir haben doch nichts zu befürchten, denn wir sind immun gegen Rassismus, Faschismus usw. dank unserer gefestigten Ideologie oder wie? Und wieso soll man von einem "ideologischen Gegner" nicht auch mal was lernen können? Wenn sie einem auch mal nen Irrtum aufzeigen - ist doch um so besser oder? Vielleicht kommt man durch miteinander reden auch vom Gewalttrip etwas runter? Also ich bin da der volle Sozialarbeiter wenn ihr so wollt.
Wenn jemand als Antisemit bezeichnet wird geht mir das inzwischen voll am Arsch vorbei denn das wurde ich selber schon zu oft. Selbst Chomsky wurde von jüdischen Organisationen als Antisemit beschimpft. Da ist man sozusagen in bester Gesellschaft.
Also dieser Text hat sowas voll denunziantisches, und darauf steh ich einfach nicht.
m@G, Beni |