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anarchie.de - ein antiemanzipatorisches, linksantisemitisches Projekt!
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| beni - 28.10.2002 High,
Aus Indymedia Österreich:
http://at.indymedia.org/ display.php3?article_id=16716
anarchie.de - ein antiemanzipatorisches, linksantisemitisches Projekt!
by schub_ladendiebin 4:33pm Fri Oct 25 '02 (Modified on 7:25pm Mon Oct 28 '02)
Vor einigen Wochen geriet anarchie.de kurzzeitig in die antideutschen Schlagzeilen, da dort ein Boykottaufruf gegen israelische waren auf der Hauptseite stand. Der antisemitische Aufruf ist immer noch auf der Homepage zu finden, jetzt aber etwas versteckt unter gruppen/anarchisten+rätekommunisten/aktuelles.
Es gibt aber noch weitere ekelhaftigkeiten bei den anarchas zu entdecken:
An die Tatsache dass Globalisierung mit Amerikanisierung gleichgesetzt und zum Hauptfeind der Menschheit erklärt wird hat Mensch sich ja schon gewöhnt. Dass aber Texte von offenen Rassistinnen und Antisemitinnen auf "linken" Homepages gepostet werden ist doch ungewöhnlich, aber leider Tatsache. Klickt Mensch auf die Rubrik "Naturvölker" auf der Startseite von anarchie.de, gelangt mensch zu einem Artikel von Hartmut Heller. Heller ist vorsitzender des vereinst "Freunde der Naturvölker". klingt nicht nur scheisse- ist es auch! nur ein paar Stichworte zu diesem Typ (alles weitere kann unten nachgelesen werden): - er bezeichnet sich selbst als Rassist -er redet von Rassen und Negern und tritt gegen den globalen Mischmasch an -homosexualität ist pervers -das Weltjudentum stellt eine riesige Gefahr dar
Hellers text steht seit knapp einem Jahr auf der pseudo-anarchistischen Homepage, trotz der Kritik an seiner rassistischen und antisemitischen Weltanschauung die recht schnell kam. Das lässt nur den Schluss zu dass die Macherinnen von anarchie.de kein Problem mit solchen Positionen haben. Selbst wenn der Artikel jetzt gelöscht werden würde ist das Problem nicht aus der Welt. Es ist ja keineswegs ein dummer Zufall oder nur Nachlässigkeit einer Einzelperson, sondern nur der konsequente Ausdruck eines völlig verfehlten Anarchie-verständnisse, welches sich eher auf blutundboden-mythologie (es gibt auch eine "spiritualitäts-rubrik") denn auf emanzipatorische begriffe gründet.
Fazit: anarchie.de abschalten!
TEXT VON H. HELLER [AUSZUG]
1. Was sind Naturvölker ?
Naturvölker leben seit vielen Generationen in Stammesgemeinschaften von und in ihrem Lebensraum, der natürlichen Umgebung, ohne diese nachhaltig zu schädigen oder sie zu zerstören.
Damit unterscheiden sich die Naturvölker von den Kulturvölkern beziehungsweise von der zivilisierten Welt dadurch, dass diese letzteren entweder ihren natürlichen Lebensraum verändern und damit zwangsläufig zerstöre, oder aber keinen fest umrissenen Lebensraum mehr besitzen, da er bereits zerstört ist. Die Nichtdefiniertheit eines Lebensraumes ist gegenwärtig innerhalb der Zivilisationsgesellschaft in starker Ausbreitung. Die zivilisierte Welt holt sich beispielsweise ihre Nahrungsmittel immer mehr, in Städten sogar fast ausschließlich, aus Gebieten, die nicht zur unmittelbaren Umgebung gehören und die auch nicht mehr natürlich sind.
In der zivilisierten Welt ist es oft schwierig, noch von Völkern zu sprechen, da willkürliche Staatsgrenzen von Nationalstaaten traditionelle Wohngebiete von gewachsenen Völkern zerschneiden, Völker Zwangsvereinen und Schulen und Erziehung Identifikationen zu einem Volk nehmen.
Die zivilisierten Völker, soweit diese in den sich auflösenden Völkerstrukturen der Zivilisationsgesellschaft noch erkennbar sind, bezeichnen sich auch oftmals als Kulturvölker, teilweise auch als Hochkulturen. Mit dem Wort "Hoch" ist die Vorstellung eng verbunden, als seien diese Kulturen etwas Erhobenes, Erhabenes. Demgegenüber gelten Naturvölker als etwas Niedriges. Das drückt sich besonders stark aus in den Wortsynonymen Primitivvölker oder Wilde. Die meisten europäischen Sprachen kennen keine direkte Übersetzung für das Wort Naturvölker. Die englische Übersetzung lautet "primitive peoples", die französische lautet "peoples primitives".
Naturvölker oder auch Primitive oder Wilde fühlen sich als eine Art übergeordneten Wesens. Das Individuum stellt damit lediglich ein kleiner Teil des ganzen Volkes oder in kleineren Abgrenzungen seines Stammes oder seines Clans dar. Das Individuum sieht sich auch als Glied in der Kette der Generationen. Individuelles Denken und Handeln ist damit nur sehr begrenzt entwickelt, was allerdings unter dieser Vorstellung auch keineswegs als Einschränkung der Freiheit angesehen wird. Dagegen spielt die soziale und vor allem die verwandtschaftliche Bindung eine große Bedeutung, sehr viel mehr als unter den Zivilisierten.
Auch der Eigentumsbegriff an materiellem Eigentum oder gar Land ist in dieser Vorstellungswelt nicht vorhanden und auch gar nicht definierbar.
ANTWORT IM ANARCHIE.DE-FORUM
06.01.2002 magon: es gibt keine Naturvölker ! Rassistische Propaganda und völkische Ideologie von Hartmut Heller:
1.Kulturevolutionismus:
Die "Freunde der Naturvölker" vertreten eine Vortstellung des Kuluturevolutionismus, eine Kulturtheorie der Ethnologie des 19.Jahrhunderts, die auch heute noch sehr weit in der Gesellschaft verbreitet ist. Der Evolutionismus geht von einer unilinearen Entwicklung der Kultur aus, d.h. menschliche Entwicklung läuft überall in den selben Stufen ab. Die westlichen Industrienationen gelten als am höchsten entwickelt, alle anderen Gesellschaften stehen auf einer früheren zeitlichen Stufe. Aus diesem Grund werden Sammlerinnen und Jäger als Steinzeitmenschen dargestellt, Relikte aus dem Neolithikum die sich seit dem nicht mehr weiterentwickelt haben. Damit spricht man ihnen ihre komplette Geschichte ab und sieht sie nicht als ZeitgenossInnen. Doch auch die Menschen in nichtindustriellen Gesellschaften leben - wie wir - im Jahr 2002 und besitzen eine genau so lange Geschichte. Die Lebensräume von heutigen Sammlerinnen und Jägern z.B. die Arktis (Inuit)oder Wüstengebiete (San)gehören zu den Gebieten die am spätesten in der Geschichte besiedelt wurden.
Heller macht eine Zweiteilung in "Naturvölker" und "Kulturvölker". Die "Naturvölker" stehen der Natur näher und verfügen im Gegensatz zu den "Kulturvölkern" nicht über Kultur. Sie sind kein Teil der Zivilisation - also eher Tiere als Menschen! Gleichzeitig werden diese "Naturvölker" romantisiert sie sind " Noble Wilde" die im Einklang mit der Natur leben. Nach Heller stehen sie " im Bewußtsein, Teil der Biodiversität ihres Ökosystems zu sein".
2. Das Denken in "Rassen","Ethnien","Volks- gruppen":
Heller geht davon aus es gäbe verschiedene "Rassen" und "Völker", doch genetisch läßt sich die Menschheit nicht in verschiedene "Rassen" oder Ähnliches einteilen. "Völker" und "Rassen" sind deshalb soziale Konstrukte. Das muß ich hier aber nicht weiter erläutern, da das sowieso allle Linken wissen - oder nicht??
Heller vertritt - wie die Neue Rechte- den Ethnopluralismus, jedes "Volk" soll möglichst in seinem Territorium ("der natürlichen Umgebung")bleiben und sich bloß nicht mit anderen "Völkern" vermischen. "Eingeborene" hält Heller für "die Nachkommen der ersten Bevölkerungsschicht" einer Region und leitet hieraus seine Blut und Boden-Ideologie ab. Die Grenzen von Nationalstaaten trennen für ihn " Wohngebiete von naturgewachsenen Völkern". Weiterhin unterstellt er seinen Naturvölkern sie würden "sehr rassenbewußt denken", dies lässt außen vor, dass die Rassenidee aus Europa stammt. Der "Westen" hat durch die Definierung der Menschen im Trikont als minderwertige "Rassen" deren Kolonialisierung gerechtfertigt.
4. Fazit:
Es ist wirklich ein Armutszeugnis, dass auf scheinbar anarchistischen Seiten rassistische, menschenverachtende Ideologie verbreitet wird. Hartmut Heller geistert hier durch die Foren propagiert völkische Ideologie, Indigenismus, Ethnopluralismus,Antisemitismus, Anti-Amerikanismus, behauptet Hitler währe demokratisch gewählt worden, sieht in Noam Chomsky einen Agenten des US-Imperialismus und ist schockiert als die Zeitschrift Graswurzelrevolution ein Recht auf freie Wahl des Wohnorts fordert, denn das führt zu Rassenvermischung. Außerdem ist er ein Primitivist: Technologie, Wissenschaft, Schulen etc. sieht er als Auswüchse des Satans der Industriegesellschaft, man sollte sich schnellstmöglich dieser entledigen und sich wieder durch jagen und sammeln ernähren.
Schließlich bekundet er allen Ernstes Sympathie für Pol Pot und die Roten Khmer in Kambodscha, unter deren Herrschaft Intellektuelle und Brillenträger systematisch ausgerottet wurden und der etwa 2-3 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Er sieht es als Fortschritt an, dass man die EinwohnerInnenzahl der Stadt Pnom Phen von mehreren hunderttausend auf unter dreißigtausend reduzierte - dies tat man vor allem durch Abschlachten der überflüssigen Menschen. Ein paar Zeilen später schreibt er, daß von den sechs Milliarden Menschen der Welt etwa 5 Milliarden "schul- und mediengeschädigt" sind, will er die etwa auch alle ermorden?
wenn du wissen willst wie man genau faschist definiert solltest du einfach mal in den spiegel sehen.
Es gibt nur einen richtigen Weg:
zurück zur Kultur!!!
VON PROJEKTWERKSTATT.DE
Zitate von Hartmut Heller, Freunde der Naturvölker (aus verschiedenen Mails von ihm)
... gibt es keinen klaren Unterschied zwischen der Tierwelt und dem nackten Affen.
... auch die konsequente Linke in Deutschland hatte begriffen, daß das Weltjudentum eine riesige Gefahr für die ganze Welt darstellt.
Fortschritt und Entwicklung sind gemeinsame bösartige Werte der Nazi-Demokraten wie der US-orientierten Demokratenwelt, die ich ablehne und bekämpfe ... wenn ich in diesem Sinne Nazi bin, dann wünschte ich mir viele viele Nazis.
Die nachfolgenden Demokratien nach der Hitlerdemokratie - das versuche ich immer wieder aufzuzeigen - sind sehr viel bösartiger ...
Wichtig ist, daß die Natur - Wildtiere, Wildpflanzen, wilde Menschen - nicht zerstört wird ...
... Perversität "homosexuell" ...
Naturschutz muß sich gegen den ausbeuterischen und zerstörerischen Zivilisationsmenschen richten und den Naturvolkmenschen in den Schutz völlig integrieren, da dieser Teil der Natur ist.
... klassischen Naturschutzansatz ...: Künstliche Gebiete schaffen, in denen wilde Tiere und Pflanzen, nicht aber wilde Menschen leben dürfen.
... globaler Mischmasch ... (auf Migration und Zivilisation usw. bezogen)
So waren die roten Khmer gezwungen gewesen, diese Parasiten zu beseitigen. Nun sind die uebriggebliebenen Parasiten wieder zurückgekehrt und können ihr unheilvolles Handwerk weitermachen. Sie sind zurueckgekehrt mit Heerscharen von Missionaren, zumeist aus US-Amerika, die wie die Schmeissfliegen ueber die buddhistische Bevölkerung herfallen. Auch Heerscharen von Entwicklungsagenten sind wiedergekommen, um Strassen und andere Übel an der Natur zu bauen.
Die Masche der US-Killergesellschaft ist es, die ihnen nicht genehmen Systeme so weit als moeglich zu diffamieren, sei es durch Berichte über tatsächlich vorgekommene oder erfundene Vorkommnisse. Einige Beispiele von vielen seien die Diffamierung der deutschen Hitler-Demokratie, die der weitgehend anarchistischen Lebensweise in Somalia, die der angeblichen Toetung von Kleinkindern im Irak, um die US-Killergesellschaft kriegswillig zu stimmen, oder die permanente Diffamierung der Politik Fidel Castros.
Und noch mehr...
Übrigens, Naturvölker, sind sehr rassistisch, ich auch. Das habe ich in Lüneburg an einem Beispiel klarzumachen versucht. Indianer, Yanomami zum Beispiel, handeln mitunter bis heute noch so: wenn eine ihrer Frauen mit einem Ethno-Europäer, z.B. einem Brasilianer, sexuelle Kontakte hat und vielleicht auch noch von ihm ein Kind bekommt, dann bringen sie Frau und Kind um. Ich denke, daß die Sesselpupser unter Euch Mode- Anarchos dies vehement verurteilen würden, wie es ja auch die Sesselpupser in Lüneburg getan haben. Wir Freunde der Naturvölker, anarchistischer Naturvölker, sollten unsere Freunde in all ihrer andersartigkeit respektieren.
Diskussionsbeiträge dazu aus der Hoppetosse-Mailingliste
Mail zu Hartmut Heller und seinen Verbindungen zu Kommunen (Mail ging direkt zu)
Eine Websuche nach "Hartmut Heller" hatte das Ergebnis, dass er u.a. auf der ZEGG-Homepage (Zentrum fuer Experimentelle Gesellschaftsgestaltung) und aehnlichen, aber auch auf esoterischen Seiten auftaucht.
Heller behauptet verschiedentlich, Anarchist zu sein und dass seine Organisation anarchistisch sei, da die "savages" natuerliche Anarchisten seien und nach anarchistischen Prinzipien leben. Mit dieser Argumentation will er offenbar in anarchistischen Kreisen Akzeptanz gewinnen.
Heller wird auf der Seite von "Hier und Jetzt" erwaehnt als Mitbegruender eines "Instituts fuer Globale Friedensarbeit/IGF), zusammen mit einem Herrn namens Daniel Zapata, der ?Beauftragter der Hopi und Navaho-Nationen zum Schutz gegen den Uranabbau" sein soll. Auf einer anderen Seite (von Tamera - Zentrum fuer Humanoekologie) wird Daniel Zapata als dem "Xikano-Xiximeka- Stamm" zugehoerig bezeichnet.
Eine andere in diesem Zusammenhang genannte Person ist Scilla Elworthy, die ?Atomwaffen mit weiblichem Wissen bekaempft?. Weiterhin an der Gruendung des IGF nahm Dieter Duhm teil, der Gruender und Leiter des ZEGG; auf einer anderen Seite wird Duhm allein als Gruender des IGF genannt.
Die ,Hier und Jetzt?-Seite bietet ebe
nfalls Workshops a la Carlos Castaneda an und wirbt damit, dass die TeilnehmerInnen von Schuelern der vier Lehrlinge von Don Juan unterwiesen werden (also von "existenten" Schülern nichtexistenter Lehrlinge eines nichtexistenten Schamanen - das kost wahrscheinlich extra!).
Eine weiter Esoterik-Seite die mit Heller kooperiert und diesen unterstuetzt erwaehnt, dass sie ebenfalls Jim Nollmann unterstuetzen, "der mit Delphinen, Bueffeln und anderen Tieren kommuniziert" sowie auch Tamera, ZEGG und die bereits erwaehnte Scilla Elworthy.
Heller wird aufgefuehrt unter den ReferentInnen des "politischen Sommer- Camps" von Tamera - Zentrum fuer Humanoekologie. Tamera unterstuetzt ebenfalls das oben genannte IGF. Die IGF-Dokumentation ist uebrigens bei einem Verlag erhaeltlich, der die gleiche Postanschrift wie das ZEGG hat. Tamera ist in Portugal angesiedelt, die Webseite scheint aber weitgehend auf Deutsch zu sein.
Tamera ist mit dem ZEGG verbunden und ist offenbar von Mitgliedern des ZEGG gegruendet; erwaehnt wurde Sabine Lichtenfels, die ZEGG-Mitglied ist und auf einer Seite als Freundin des ZEGG-Leiters Duhm bezeichnet wird.
Tamera ist hochzufrieden, dass Heller mit ihnen zusammenarbeiten will und kuendigt insbesondere die Zusammenarbeit mit Heller und der "Tamera - Globale[n] Jugendschule" an bei Hellers Projekt in Luzon, wo er Land gekauft hat (vgl weiter unten). Da dies auch auf mindestens einer Esoterik- Webseite erwaehnt wird, duerfen wir darauf hoffen, dass viele wohlmeinende Invasoren den "wilden Stammesvoelkern" in die Suppe schauen (Zynismus off).
Waehrend Heller in einer seiner bei der Websuche gefundenen Mails kritisiert, dass bezahlte Entwicklungshelfer nicht akzeptierten, dass "wilde Stammesvoelker" das Recht auf Nicht-Bildung haetten, scheint er dagegen auf Luzon fuer eben diese Bevoelkerungsgruppe eine Schule gegruendet zu haben. Die Dichotomy geht ihm offensichtlich nicht auf.
Heller postet offenbar regelmaessig auf www.anarchismus.de:
In einer Mail vom 1. Nov. 2001, 09:43:25 beklagt er, in einer anarchistischen Kneipe in Lueneburg herausgeflogen zu sein, wohin er eingeladen war, um einen Vortrag zum Thema "Warum die WHO-Tuerme fallen mussten" zu halten. - Heller schreibt tatsaechlich ,WHO" anstatt WTC. Seine Mail traegt uebrigens den Titel: "Plaedoyer fuer Naturvoelker fuehrt zum Rausschmiss durch Anarchisten".
Er klagt ueber "Attacken ... gegen den Gebrauch von Woertern, Rassen und Neger..." [von der "Rassenkunde" zu Sep-11 hat er dann einen ganz schoenen Bogen zu schlagen]. Er schreibt: "Die beiden FdN-Redner wurden aufgefordert, umgehend den Saal zu verlassen... das Licht wurde ausgeschaltet und die Redner wurden herausgetragen...". Es wurde ?versucht, die Verurteilung der Benutzung von Woertern wie Rassen oder Neger als schlimme Diskriminierung der damit bezeichneten Menschengruppen zu charakterisieren, da ihnen somit selbst eine Identifizierung und Abgrenzung untersagt wurde, doch dann wurde schon das Licht ausgemacht!" [Es geht doch nichts ueber eine direkte Aktion.]
Heller faehrt fort: "FDN als anarchistisch ausgerichteter Verein und insbesondere die beiden FdN-Redner ... koennen nur mit Bedauern feststellen, dass die hiesige Anarchiebewegung offenbar eine weitere Gefahr fuer Naturvoelker darstellen wuerde, sollte sie an Einfluss gewinnen".
In einer weiteren Mail im oben erwaehnten Forum vom 28. Nov. 2001, 16:05:44 kritisiert Heller einen anarchistischen Kalendar von der Graswurzel- Revolution, da es dort in einem Text heisst, dass AnarchistInnen eine Welt wollen, in der jedeR dort leben koenne, wo er/sie wolle (Zitat nach Hellers Mail).
Heller nimmt dies als Vorwand fuer die Annahme, dass AnarchistInnen in den Gebieten leben wollen, in dem "wilde Stammesvoelker" leben, da diese Gebiete noch Ruhe und wenig Umweltverschmutzung bieten. Er warnt AnarchistInnen davor, dies realisieren zu wollen, vielmehr sollen sie dort wegbleiben: "Naturvoelker ... brauchen weder eine sie vernichtende Demokratie, welcher Art auch immer, noch brauchen sie die Menschenrechte der Zivilisierten..., noch brauchen sie Frauenbewegungen... Naturvoelker brauchen keine Belehrungen im Umgang mit anderen Voelkern. Sie sind Rassisten, sie wollen keine Vermischung. ... alle Primitiven und Wilden ... wollen nur eins: ihre Stammesgebiete...".
In einer von Heller im selben Forum veroeffentlichten Kleinanzeige vom 5. Oktober 2001, 16:38:17, wirbt er fuer Ferien "bei den Wilden": "wir freunde der naturvoelker haben ein stueck urwald auf der insel luzon gekauft. wir laden dazu ein, dort fuer eine zeitlang zu leben und das naturvolk der agta kennen und lieben zu lernen" (es faellt auf, dass Heller den angebotenen Aufenthalt dort nicht auf einen Urlaub begrenzt). Heller bietet Flugtickets fuer DM 1.500 an und bewirbt die Lebenshaltungskosten dort mit taeglich DM 10.
Offensichtlich findet Heller nichts dabei, wenn die "Wilden" belaestigt werden, solange dies durch ihn und Seinesgleichen geschieht. Tamera schreibt, dass sie ihre SchuelerInnen nach Luzon schicken wollen und auch pruefen, wie sie langfristig helfen koennten.
Heller ist ebenfalls recht aktiv in einer deutschen Yahoo-Gruppe mit dem Titel "Kindernothilfe - Kindernothilfen kritisch gesehen". Ein Blick auf die dort geposteten Mails zeigt, dass ein Grossteil davon von Heller stammen. Einige befassen sich z.B. mit Kritik an einem Priester, der auf den Philippinen ein Projekt fuer sexuell ausgebeutete Kinder betreibt. Andere seiner Mails hatten den Fall eines Australiers zum Inhalt, der wegen Sextourismus und des Kaufens von Kindern als Sexobjekte in Australien verurteilt worden war und Berufung gegen das Urteil einlegte;
Heller begruesste die Berufung und hoffte auf "Gerechtigkeit". Es sind offenbar Zweifel daran angebracht, welchen Aktivitaeten Heller bei seinen Besuchen auf den Philippinen nachgeht.
Heller hat eine Zeitlang versucht, auf Mailinglisten von/fuer Native Americans "Anschluss" zu finden. Nach mir vorliegenden Informationen ist er von allen Listen entweder rausgeschmissen worden oder hat diese mehr oder weniger freiwillig und im Streit verlassen. Der Grund ist, dass Heller darauf bestand, von ?savages? zu sprechen, waehrend ihm die dort aktiven indigenen Personen vergeblich versuchten klarzumachen, dass ihnen diese Bezeichnung nicht zusagt. Von TeilnehmerInnen wird ihm ebenfalls nachgesagt, er habe offenbar ein grosses Talent dafuer, sich als Riesenarschloch zu praesentieren.
Zum ZEGG gibt es bei Nadir einen umfangreichen Artikel mit dem Titel "ZEGGsismus", den ich hier nicht wiederholen moechte.
Heller taucht auf den ZEGG-Seiten mehrfach als Referent zum Thema "Naturvoelker" auf, der dort um Unterstützung für seine Arbeit wirbt. Außerdem gibt es einen Bericht von ZEGG-Mitgliedern über deren Teilnahme an den WTO-Protesten in Prag, der mit den Worten beginnt: "In Prag wurden wir von Freunden von Hartmut Heller begrüsst".
ZEGG kooperiert mit anderen "Kommunen" wie z.B. Findhorn in Schottland und Damanhur in Italien. Auf der Damanhur-Seite wurde Heller vor ca. einem Jahr noch erwähnt; eine kürzliche Suche führte die Damanhur-Seite bei den Suchergebnissen nicht mehr auf.
Auf der Tamera-Seite wird mehrfach die Zusammenarbeit und Unterstützung für einen "Stamm Fuessen" oder "Stamm Fuessen 1" in Deutschland erwähnt. Eine Suche nach diesem Begriff ergab eine längere Liste von Artikeln aus (regionalen) Zeitungen zu dieser Organisation, die als Psychokult eingestuft wird. Über den Gründer wird gesagt, dass er die Mitglieder in Abhängigkeit bringe; es wird über sexuelle Riten gesprochen. Mindestens ein Mitglied der Organisation wurde wegen sexuellen Missbrauchs Minder- jähriger verurteilt. Die Artikel erwähnen auch, dass die Organisation in großem Stil Immobilien in der Innenstadt von Fuessen aufkauft und damit sowie mit Kandidaturen für Gemeinderat und Buergermeisterposten politisch so einflussreich werden will, dass sie abgesichert ist. |
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