| _schnesl - 01.11.2003 Hallo. Wie geht ihr mit der Tagespolitik um? Der Staat ist zur Zeit die einzige Möglichkeit den den Neoliberalismus ein wenig einzuschränken. Solange es Eigentum gibt, muss es auch einen Staat geben. Als Anarchist wird der Staat aber abgelehnt, und zwar zu Recht. Aber eben auch das Privateigentum.
Beiteiligt ihr euch überhaupt noch an Diskussionen über Tagespolitik? Interessiert euch die Agenda 2010?
Ich denke mal, ihr seid gegen die Agenda 2010...aber als realistische Alternative gibt es nur mehr Staat. Seid ihr da nicht im Konflikt mit euch selber?
Seid ihr jetzt mehr für die PDS, die einen starken sozialen Staat will, oder mehr FDP, die Eigenverantwortung für jeden selber will, was letztendlich äußerst unsozial ist, oder wollt ihr ganz einfach nichts mit irgendeinem realen Thema zu tun haben?
Ist Anarchie überhaupt irgendwie in Realpolitik zu integrieren, gibt es irgendwas, was es sich zu unterstützen lohnt?
Ciao, Simon |