| Wie schon 2004 gab es dieses Jahr einen Schwarz-Roten Block.
Dieses Jahr traten wird auf der Demo am Samstag mit eigenen Lauti recht wahrnehmbar auf, zahlreiche schwarz-rote Fahnen und Transparente zeigten, daß wir nicht wenige waren. Inhaltlich war unser Schwerpunkt die Anti-Deutschland und Anti-EU-Linie sowie die Angriffe auf die Lohnabhängigen hier durch die Herrschenden. Nur durch die Solidarität aller AntiimperialistInnen und aller Lohnabhängigen werden wir zur sozialen Revolution kommen, zu der es keine Alternative gibt.
Unser Block befand sich ständig eskortiert durch Polizeitrupps, die sich aber überwiegend auf Beobachten und Dokumentieren beschränkten, die Hauptangriffe während der Demo durch die Polizei richteten sich gegen den Internationalen Block. Durch unsere Kommunikationsstrukturen waren wir ständig über alle Angriffe der Polizei auf Teile der Demo unterrichtet und wir konnten dies thematisieren und zur Solidarität aufrufen. Auch wir riefen „Haut Ab“, wenn irgendwo Polizei in die Demo ging oder die Demo aufhielt. Insgesamt verhielt sich die Demo sehr geschlossen gegen die außerordentliche Polizeigewalt, über zwanzig Festnahmen und zahlreiche Verletzte gab es bis zum Erreichen des Schlußkundgebungsplatzes. Mit Beginn der Schlußkundgebung begannen sich viele TeilnehmerInnen auf den Heimweg zu machen, Stunden dauerte der eigentlich relativ kurze Demoweg durch die ständigen Polizeiangriffe. Diese Situation machte sich die Polizei zu nutze, Greiftrupps stürzten sich auf einzelne Menschen auf den Kundgebungsplatz, unser Lautsprecherwagen wurde dabei brutal angegriffen, um eine Festnahme durchzuführen. Umstehende bekamen Pfefferspray ab oder wurden gegen den Wagen geschleudert, rücksichtslos sprangen USK-ler in den Wagen, ohne Rücksicht auf Sachschäden oder Verletzte. Wir werden nächstes Jahr versuchen müssen, innerhalb unseres Blockes zu noch geschlosseneren Verhalten zu kommen und Vorkommnisse solcher Art zu verhindern.
AnaRKomM
Artikel hier erfasst: 04.03.2005
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