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| Spanien: Prozess gegen Eduardo Garcia |
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A - I N F O S N E W S S E R V I C E http://www.ainfos.ca/ <p>Spanien: Prozess gegen Eduardo Garcia Am 24. Mai 2001 hat in Madrid der Prozess gegen Eduardo Garcia (Mitglied von ABC Madrid) begonnen. Edu sitzt seit 6 Monaten hinter Gittern und wird faelschlicherweise beschuldigt Briefbomben an 6 Journalisten und 1 Politiker verschickt zu haben. Die Anklage und die scheinbare Beweislage gegen Edu sind mehr als duerftig und zeigen klar, dass es den staatlichen Behoerden unter allen Umstaenden darum geht einen Anarchisten zu kriminalisieren und einzukerkern, der sich fuer den Kampf gegen die Isolationstrakte in den spanischen Knaesten (FIES) eingesetzt hat. Vom 26. April bis zum 1. Mai 2001 war Edu, aus Protest gegen seine „legale“ Entfuehrung und auch aus Solidaritaet mit den Ermordeten vom Haymarket (Chicago, USA) aus dem Jahre 1896 in Hungerstreik getreten. Nachfolgend Edus Schreiben zu seinem Hungerstreik: „Am 17. April 2001 habe ich den 5. Monat meiner Inhaftierung hinter mich gebracht. Ich bin seit 5 Monaten im Knast, und werde bestraft weil ich mir eine bessere Welt wuensche und ich diese aufzubauen versuche, nur bewaffnet mit Solidaritaet und einem starken Willen. 5 Monate der Unterdrueckung und Isolation als Strafe weil ich nicht den Mund halte. Inhaftierung und Festnahmen sind nichts neues fuer uns, jene die mit dem gegenwaertigen Wirtschaftssystem der Misere und Versklavung Schluss machen wollen. Der Staat reagiert immer feige, wenn Menschen nach Gerechtigkeit suchen, jemensch die Wahrheit erzaehlt, oder wenn sie sehen, dass Menschen fuer die Freiheit kaempfen. Ich habe die Bomben nicht verschickt. Und meine beiden FreundInnen und jene, die dieses Konstrukt aufgebaut haben wissen das auch. Diese Art von Konstrukten ist nicht ausgedacht um „stoerende“ Individuen konkret anzugreifen, sondern um ganze soziale Bewegungen zu kriminalisieren und einzuschuechtern. Sie versuchen nun die grosse soziale Bewegung der Solidaritaet mir den Gefangenen zu zerstoeren. Und ganz konkret wollen sie die libertaere Solidaritaet beenden. Was das „demokratische“ System wirklich aengstigt sind nicht die Feuerbomben, die ich verschickt haben soll, sondern die Kraft der solidarischen Stimmen, die sich gegen das boesartige und antilegale FIES Knastsystem, gegen das entwuerdigende Vollzugssystem, das Hunderte von Gefangenen 300, 500 oder gar 1000 Kilometer weit entfernt von ihren Angehoerigen eingekerkert haelt. Jene Kraefte die sich fuer die Freilassung aller schwer Kranker, gegen die Folter und fuer annehmbare Gesundheitsbehandlungen aussprechen... All diese Forderungen werden auf dem Papier von der spanischen Legislatur abgedeckt und werden scheinbar von den Menschenrechtsvertraegen, die der spanische Staat unterzeichnet hat, beachtet. Wir werden nicht aufhoeren nach Gerechtigkeit, Gleichheit, Wuerde und Freiheit zu verlangen, egal wieviele von uns sie auch schlagen, einsperren oder ermorden werden. Heute am 26. April 2001 beginne ich meinen Hungerstreik bis zum 1. Mai 2001. 5 Tage des Hungerns fuer 5 Monate meiner legalen Entfuehrung und um meine sofortige Freilassung zu fordern. Aber auch aus Respekt fuer die ermordeten Genossen in den USA am 1. Mai 1986, und auch aus Anerkennung fuer die Unterstuetzung durch meine GenossInnen von der CNT-IAA. Eduardo Garcia“ Ihr koennt Edu selber schreiben: EDUARDO GARCIA MACIAS MODULO 4 C.P.: MADRID V - SOTO DEL REAL 28791 SOTO DEL REAL MADRID SPAIN Finanzielle Unterstuetzung ist nachwievor dringend geboten, weil Tausende von Flugis und Poster verbreitet werden und es wenig Geld gibt. Bankverbindung: CAJA MADRID 2838-1022-21-3004669143 Name: Elsa Sola Peces Schickt Protestbriefe an folgende Adresse: Mª TERESA PALACIOS JUZGADO DE INSTRUCCION 3 AUDIENCIA NACIONAL C/ GARCIA GUTIERREZ 1 28080 MADRID SPAIN Kontakt zu Edus ABC Gruppe: CNA-ABC MADRID PASEO DE ALBERTO PALACIOS 2 28021 MADRID SPAIN<p>Anarchist Black Cross Luxembourg: ABC Luxembourg Poste Res
29.05.2001
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