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Wenn militant sein heißt ......
Nochmal aus aktuellen Gründen auf der Titelseite

Zur Zeit läuft in unseren Zusammenhängen eine Militanzdebatte. Diese Diskussion ist sicher sehr wichtig, denn nur mit Ungehorsamkeit werden wir an den herrschenden Verhältnissen etwas ändern können. Wenn wir nur erlaubte und genehmigte Wege gehen werden wir immer für die Herrschenden kalkulierbar sein.

Allerdings wird manchmal Form und Inhalt verwechselt.
Unsere Aktionsform muß stets der Situation angepaßt sein, muß vermittelbar sein und darf keinesfalls zum Selbstzweck verkommen.

Manche unserer Genossinnen und Genossen verwechseln allzu oft militanten Inhalt mit der Aktionsform, d.h. je militanter und radikaler die Aktion desto militanter und radikaler scheinbar der Inhalt, das Ziel ... Dies ist von militaristischen Denken gar nicht so weit entfernt. Nicht die Gewehre sollen eine Stimme haben sondern der Mensch.
Militant sein heißt entschlossen uns konsequent für die eigenen Ziele mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu kämpfen. Für uns als Revolutionäre ist der Weg das Ziel, d.h. wir müssen täglich überprüfen ob unsere Mittel zum Ziel führen und mit unseren Zielen vereinbar sind.

Das Mittel muß stets dem Ziel untergeordnet sein und nicht umgekehrt. In Diskussionsbeiträgen wird häufig den einen oder anderen vorgeworfen dieses oder jenes nicht getan zu haben oder getan zu haben. Das entscheidende ist aber unser Ziel, unser Wollen.

Ein Wort, ein Flugblatt kann militant sein, ein Streik, ein Boykott. Oder direkte Aktionen jeder Art. Aber sie sind gleichwertig wenn sie auf das gleiche Ziel ausgerichtet sind und mit den Zielen vereinbar sind.

Wenn wir über Militanz diskutieren, sollten wir auch über revolutionäre Moral reden.
Voraussetzung für die Schaffung einer freien Gesellschaft ist die moralische Überlegenheit der Revolution über den Gegner.

Sind wir wirklich in der Lage, eine bessere Gesellschaft zu begründen?
Ob wir diese Frage bejahen oder verneinen müssen hängt damit zusammen, ob wir in der Lage sind unsere Utopie wenigstens ein Stück weit zu leben.

Sein und Bewußtsein stehen in einer dauerhaften Wechselbeziehung, unser Weg ist lang aber jeder Schritt bringt uns den Ziel ein wenig näher.

Unsere Utopie muß schon jetzt in unseren Handeln spürbar und lebendig sein. Ist sie das nicht, wird vielleicht wieder eine Revolution den Weg aller Revolutionen gehen, die Macht wird nicht beseitigt, die Unterdrückung wird bleiben, nur andere werden unter anderen Losungen das gleiche tun ....

Wenn unsere Vorstellungen sich den Vorstellungen unserer Gegner als überlegen erweisen und wenn wir unsere Überlegenheit täglich beweisen und praktizieren kann uns keine Macht der Welt aufhalten.

An Mitteln werden wir nie den Gegner gleichkommen, das ist ein Trugschluß. Aber die Geschichte nimmt ihren Weg und eine überholte Gesellschaftsform wird irgendwann untergehen.





“Wenn militant sein heißt,
dass ich alle Möglichkeiten nutze,
dass ich jeden möglichen Schritt tue und alle nur möglichen Aktionen,
um ein für allemal
die natürliche Lebensweise der Menschen wieder einzuführen,
wenn das militant ist,
bitte ich meinen Vater, die Sonne, und meine Mutter die Erde,
dass sie mir Leben und Kraft geben,
um von allen der militanteste zu werden.”



Artikel hier erfasst: 03.06.2006

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