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Polizistinnen und Polizisten
Dies ist ein Flugblatt von uns für Euch!

Immer wieder stehen wir uns gegenüber, auf Demos, auf Veranstaltungen, bei den unterschiedlichsten Aktionen.
Manchmal seid Ihr ungebetene Gäste bei uns bei Hausdurchsuchungen und Razzien,
Oder Ihr zieht uns bei einer Kontrolle heraus.

Euch wird oft erzählt, wir seinen Eure Feinde, wir seinen Verbrecher, Gewalttäter, Chaoten.

Eines ist wahr, wir sind für eine andere Gesellschaftsordnung, nicht für das organisierte Chaos auf praktisch der ganzen Welt mit Ihren Kriegen, Hungertoten, Armen auf der einen und mit den Reichen und Herrschenden auf der anderen Seite.

Wir sind gegen diesen Staat und seine Gesetzte, weil sie fast immer den Reichen und Herrschenden nutzen und in den wenigsten Fällen allen Menschen.
Gibt es ein Recht, dass die Verfassung und die Gesetzte hierzulande ewig Bestand haben?
Nein, wenn es eine bessere Alternative für die breite Mehrheit gibt!

Damit es diese Alternative gibt, dafür kämpfen wir.
Und dabei dürfen wir nicht gehorsam sein, denn die Welt, für die wir kämpfen, kann nur aus dem Bruch mit dem Bestehenden entstehen.

Die Geschichte ist eine endlose Veränderung von Gesellschaftssystemen, eine endlose Folge von Reformen, Reformationen und Revolutionen.

Vertauscht nicht Euren Kopf mit dem Helm!

Wenn Ihr den Befehl bekommt, Schutzausrüstung und Helm anzulegen, denkt nach und hinterfragt Eure Befehle kritisch!
Wen sollt Ihr schützen, wen sollt Ihr bekämpfen?

Wir wissen, viele von Euch sind nur bei der Polizei, weil es immerhin Euer Einkommen und das Eurer Familien sichert.
Viele auch, weil Ihr für die gute Sache sein wollt.
Doch das ist meist nur in Krimis so ....

Wenn Ihr nachdenkt, seid ihr nicht manchmal die, die Ihre Köpfe hinhalten sollen für den Vorteil anderer? Oder Ihr werdet gezwungen Unrecht zu tun gegenüber Euren eigenen Überzeugungen? ”Die Krawalle von Rostock waren politisch gewollt” mutmaßten auch Kolleginnen und Kollegen von Euch.

Gerade Rostock und der G-8-Gipfel zweigen nur allzudeutlich, wie Ihr angelogen werdet, wie Ihr verheizt werdet. Nur zu Recht beschwerten sich viele von Euch über völlig unzureichende Unterkünfte und mangelhafte Verpflegung bei den G-8-Einsätzen. Die, die dort tafelten litten keinen Mangel, litten eher am Überfluß.

Was erwarten wir von Euch?

Nicht dass Ihr heute eure Uniformen auszieht und hinschmeißt, aber:

- dass Ihr den Lügen über uns nicht glaubt
- dass Ihr Euch bei befohlenen Maßnahmen gegen an Eure eigenen Vorschriften (Polizeiaufgabengesetz, Strafprozeßordnung, Grundgesetz) haltet,
was dann wenigstens ein Mindestmaß ein Korrektheit bedeutet
- dass Ihr nicht auf den rechten Auge blind seid, wenn z.B. Faschisten Antifaschisten angreifen und Ihr die Opfer kriminalisiert
-Dass ihr das Streikrecht und das Recht auf gewerkschaftliche Organisierung achtet und dass Ihr Euch nicht zu Erfüllungsgehilfen der Konzerne und Unternehmer machen laßt
- dass Ihr den Euch verbliebenen sehr geringen Handlungsspielraum im Sinne von Menschlichkeit, Offenheit, Ehrlichkeit und Fairness nutzt

Wußtet Ihr, dass Ihr unter bestimmten Voraussetzungen die Teilnahnahme an Einsätzen verweigern könnt? Z.B. wenn Euer Einsatz sich gegen Verwandte richten könnte ....


Es kann eine Zeit kommen, wo Euch Eure Taten vorgehalten werden, wo manche von Euch eigene Handlungen als Fehler sehen werden.
Deswegen, denkt nach was Ihr tut, tut nur, was Ihr selbst bei genauen Nachdenken vor Euren Gewissen verantworten könnt.

Was ist eine Revolutionäre Situation?
Eine Revolutionäre Situation entsteht niemals durch die Aktion einer Partei oder Gruppe, sondern entsteht nur durch objektive Tatsachen wie Verarmung, Verfolgung oder Entrechtung großer Bevölkerungsteile oder sogar der Bevölkerungsmehrheit.
Global gesehen ist die Mehrheit der Menschen auf diesen Planeten verarmt und entrechtet, also kann es durchaus zu einer Revolutionären Situation kommen, wenn die Mehrheit Ihre Lage erkennt und handelt ....

Beispiel Spanische Revolution 1936
1936 versuchte Franco die Macht durch einen Putsch zu erobern.
Die Mehrheit der Bevölkerung stellte sich dem aber entgegen, ging sogar zur Offensive, zur sozialen Revolution über.
Große Teile der Armee und der Polizei stellten sich damals gegen Franco auf die Seite des Volkes. Ohne die Unterstützung der Putschisten durch das damals faschistische Deutschland und Italien, durch das Stillhalten der anderen europäischen Länder und durch - auch das muß gesagt werden eigennützige Verhalten der Sowjetunion, die wir zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr als sozialistisches Land betrachten konnte die isolierte Revolution nur verlieren ....

Utopie? Ausnahme?
Eine kleine Paralle bzgl. des Verhaltens der Polizeiorgane sind in jüngerer Zeit die Ereignisse bei den Kämpfen gegen die WAA Wackersdorf. Bei den Platzräumungen kam es immer wieder zum Stillstand, Gespräche fanden statt. Die meisten eingesetzten Polizisten fühlten sich unwohl in Ihrer Rolle, Demonstrantinnen und Demonstranten sowie Polzisten sahen sich nicht mehr unbedingt als Gegner.
Es wurde gehandelt. Die Einsatzführung befahl das geschlossene Zurücktreten in die Formation und den Polisten wurde das Reden untersagt.
Oder was wäre gewesen, wenn die Regierung der DDR 1989 nicht gewußt hätte, das der Schießbefehl gegen das eigene Volk nur teilweise befolgt worden wäre ....


"Uns, den Arbeitern, machen die Ruinen keine Angst, denn wir tragen eine neue Welt in unserem Herzen. Und diese Welt wächst in diesem Augenblick."
Buenaventura Durruti

Diskussionsbeitrag aus AnaRKomM,
Wird demnächst überarbeitet erscheinen

Artikel hier erfasst: 11.08.2007

Kommentare
12.08.2007 Diogenes: leider ........
..
jeder beruf erzwingt eine bestimmte betrachtungsweise - diese bildet die psyche und persönlichkeit aus ....

polizisten bilden da keine ausnahme, im gegenteil, bei dieser personengruppe sind die psychosen meist schon vor dem berufsentschluss angelegt...

das ist fatal .....


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