Umwälzung
Rote oder blaue Pille? - Anarchie!
   Suche Gruppen Themen Links Foren Bücher Start   
Gruppen
Anarchisten / Rätekommunisten
  Grundsätze
  Aktuelles
  Aktionen & Termine
   Mittenwald 2005
   Alle Jahre wieder - Sicherheitskonferenz in München
   Die Welt zu Gast, Fühl Dich wie im Knast!
   Bericht vom Libertären Camp in Geretsried
   München SCHWARZ-ROTER BLOCK Aufruf zum 1. Mai
   GEGEN EU UND NATO
   Hungerstreik in der Türkei: Symposium mit Alisan Sanli
   Berg frei! Nie wieder Faschismus, nie wieder Horrido!
   München: Gegen Krieg und Progrome
   AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
   RAUS GEGEN DIE NATO-KRIEGSKONFERENZ! DIE SICHERHEIT DER HERRSCHENDEN ANGREIFEN!
   FÜR EINE REVOLUTIONÄRE PERSPEKTIVE
   Von München nach Heiligendamm!
   Mittenwald 2008
   München aktuelle Terminübersicht
   Sozialrevolutionärer 1. Mai 2010 in München
   München: AKTIONEN GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
   News-Ticker zu den Aktionen gegen Sicherheitskonferenz
   Aktionstag gegen Hamburger Polizeigesetz am 15.3.
   Heraus zum 18. März
   Ostermarsch in München am 22.3.
   Streiken! Besetzen! Sabotieren! Enteignen!
   Hungerstreik in den deutschen Gefängnissen
   FÜR DIE VERSAMMLUNGSFREIHEIT!
   Hart Backbord! - Für etwas Besseres als die Nation!
   Tag der Menschenrechte
   Sicherheitskonferenz München 2010: Den Krieger_innen in die Suppe spucken!
  kommunales
  Diskussion
  Geschichte
  KRIEG DEM KRIEG
  Texte Erich Mühsam
  Theorie
  Archiv
  Kultur
  ARCHIV FREIRAUM
@narchistische Denkfabrik
FAU-München
Anarchie heute Print

Mail: beni@anarchie.de

Jugendschutzbeauftragter:
B. Huber

Vorladungen bitte per Email
an obige Adresse - Danke.

Sie wollen mich anzeigen?
Wenden Sie sich an die
Staatsanwaltschaft München I
z. H. Herrn StA Beß
Linprunstrasse 25
80535 München
Tel. +89/5597-4829
Fax. +89/5597-5145

Sie wollen Anarchie.de finanziell unterstützen?
Bitte hier klicken um die Spende mit Paypal zu verschicken:

 Danke!

Session ID: -1
User -1
Name
ModHits: 1
Streiken! Besetzen! Sabotieren! Enteignen!
Revolutionärer 1. Mai in München
9.45 Treff am Arbeitsamt
für den sozialrevolutionären Block auf DGB-Demo
12.30 Uhr Kundgebung und Infomarkt Rindermarkt

Der 1. Mai ist der Kampftag der internationalen Arbeiterklasse. Seit 1890 gehen Menschen an diesem Tag gegen Ausbeutung und Unterdrückung weltweit auf die Straße und kämpfen für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse. Ein Kampf für eine befreite Gesellschaft jenseits des Kapitalismus, denn das herrschende System ist nicht das Ende der Geschichte. Wir sehen unsere Demo als notwendige Ergänzung zu der offiziellen 1. Mai Demo des DBG, wobei wir uns aber nicht darüber hinwegtäuschen lassen, das die Funktionäre des DGB auf der anderen Seite der Barrikade stehen. Zu oft wurden uns faule Kompromisse als Siege verkauft, die doch nur die Kapitalseite gestärkt haben (wie z.B. bei den ersten Aktionen im laufenden Tarifkampf zum TVöD am 06.02.08 wo man von Heiner Birner (ver.di Geschäftsführer München) in seiner Rede vor dem OB Ude und den versammelten ver.di und GEW Kollegen der Stadt München hören konnte, dass die von der Basis geforderten acht Prozent wohl sowieso nicht erreicht werden. Eine solche Aussage in der Öffentlichkeit ist nichts anderes als den kämpfenden Kollegen in den Rücken zu fallen). Solidarisch sind wir mit den Kollegen an der Basis des öffentlichen Dienstes und der GDL. Nur durch eine harte und konsequente Haltung in den Kämpfen, die wirtschaftlichen Druck auf die Unternehmerklasse ausüben, lassen sich heute überhaupt noch Teilerfolge erzielen. Klassenkampf statt systemtragender Rückzugsgefechte! Unangekündigter/politischer Streik, Betriebsbesetzung, Generalstreik muss die Parole der Stunde sein.

Der Kapitalismus ist heute von deutlichen Erscheinungen der Krise und des Verfalls gezeichnet. Das herrschende System bietet immer weniger Menschen eine lebenswerte Perspektive. Trotz Milliardengewinne für die Großunternehmen, trotz steigender Produktivität, sind Armut und soziale Deklassierung (Agenda 2010, Hartz 4, Bildungsabbau etc) ein fester und immer größer werdender Bestandteil des herrschenden Systems.

Die ungehemmte Ausbeutung durch den neoliberalen Kapitalismus schließt immer mehr Menschen von der gesellschaftlichen Teilhabe aus, führt zu wachsender Unzufriedenheit und Armut (aktuell aus München: Um durchschnittlich 3,8 Prozent werden die MVV-Fahrpreise zum 1. Juli 2008 erhöht. Dies ließ Oberbürgermeister Christian Ude, Vorsitzender der MVVGesellschafterversammlung, einen Tag nach Abschluss der Kommunalwahlen in Bayern verkünden). Der Staat, der im Kapitalismus die Aufgabe hat stabile und verlässliche Verwertungsbedingungen für das Kapital zu sichern, reagiert darauf mit Repression, Abschottung seiner Grenzen und Krieg. Durch Zwangsmaßnahmen, Reglementierung und Überwachung sollen einerseits sozial an den Rand gedrängte Bevölkerungsteile integriert oder ruhig gehalten werden, andererseits sollen alle, die gegen die herrschenden Verhältnisse aktiv Widerstand leisten oder auch nur darüber nachdenken, davon abgeschreckt werden.

Die Antwort der imperialistischen Staaten zur Absicherung von Kapitalinteressen ist, neben der offenen Kriegsführung, die Durchführung so genannter "Stabilisierungsmissionen". In der "zivil-militärischen Zusammenarbeit" zur Krisenvorbeugung- oder Bewältigung sollen unter anderem humanitäre, entwicklungspolitische und polizeiliche Einrichtungen unter militärischer Führung zusammenarbeiten, um erfolgreiche Besatzungsregime zu etablieren und die Kontrolle renitenter Staaten durch die NATO zu gewährleisten.

Einmal mehr wird dadurch im Namen der "Terrorbekämpfung" politisches Recht abgeschafft und dem Ausbau eines Kontrollstaats Vorschub geleistet. Dies hat durchaus Tradition. Aktuelles Beispiel ist die im Moment geplante massive Einschränkung der Versammlungsfreiheit durch die bayerische Staatsregierung. Der dehnbare Begriff des "Terrorismus" wird seit seiner Entstehung verwendet, um undemokratische und willkürliche Maßnahmen zur Bekämpfung gesellschaftlicher Opposition zu rechtfertigen und jeden Widerstand im Keim zu ersticken. Durch die massive Einschränkung der Demonstrations- und demokratische Rechte will der Staat jeglichen Widerstand gegen die kapitalistischen Verhältnisse unterbinden.

Die Lebensrealität der überwältigenden Mehrheit der Menschen im Kapitalismus ist geprägt von Ausbeutung und Unterdrückung. Die Propagandisten der kapitalistischen Machtzentren, wie zum Beispiel die Teilnehmer des G8 Gipfels, behaupten, zu diesem unvernünftigen Wirtschaftssystem gäbe es keine Alternative außer Chaos und Misswirtschaft. Wir aber wissen, dieses System bedeutet für Milliarden genau dies: Chaos, im Sinne von ökonomischer Unsicherheit und existenzieller Not, da das herrschende System nicht die Bedürfnisse der Menschen erfüllt, sondern die Profitinteressen einiger weniger. Dieses System ist nicht alternativlos, sondern es gibt keine Alternative zu seiner Abschaffung.

Der Widerstand gegen die herrschende Weltordnung, trägt die Alternativen schon in sich. Doch perspektivisch kommt es darauf an sich nicht nur an einzelnen Auswüchsen des Kapitalismus abzuarbeiten, sondern die Verhältnisse radikal zu kritisieren, die Kämpfe aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammenzuführen und die grundlegenden Widersprüche des Systems anzugehen.

Auf der einen Seite stehen die, die eine Alternative zum herrschenden System fürchten, weil sie von Ausbeutung und Unterdrückung profitieren. Auf der anderen Seite steht die Mehrheit, die aufgrund ihrer Stellung in diesem System immer zu den Ausgebeuteten gehören wird - wenn sie es nicht zu Fall bringt. Am 1. Mai wird die Alternative zum angeblich alternativlosen hochgehalten: Klassenkampf zur Abschaffung von Ausbeutung, Herrschaft und Unterdrückung, Klassenkampf zur Abschaffung der Klassen überhaupt.

Organisieren wir uns also selbst, lokal und international, in den Stadtteilen, in den Betrieben, in den Schulen und Universitäten. Den Nazis und ihrer menschenverachtenden Ideologie, die in der Vergangenheit wie in der Gegenwart einzig auf die Absicherung der kapitalistischen Herrschaft abzielt, gilt es, eine klare Absage zu erteilen. Am 1. Mai kann das nur heißen jeder faschistische Provokation entschlossen entgegen zu treten und jenen, die auf Spaltung und Vernichtung aller emanzipatorischen Bemühungen abzielen, kollektiv und entschlossen in den Arsch zu treten.

Kapitalismus ist nicht reformierbar!

Gegen jeden imperialistischen Krieg! Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Für die Vergesellschaftung der Produktionsmittel!

Für eine klassenlose Gesellschaft!

Für die soziale Revolution!

Artikel hier erfasst: 29.03.2008

Kommentare
Zum selber kommentieren bitte hier Einloggen
Aktionen & Termine
Sozialrevolutionärer 1. Mai 2010 in München
Sicherheitskonferenz München 2010: Den Krieger_innen in die Suppe spucken!
Tag der Menschenrechte
Hart Backbord! - Für etwas Besseres als die Nation!
Hungerstreik in den deutschen Gefängnissen
FÜR DIE VERSAMMLUNGSFREIHEIT!
Streiken! Besetzen! Sabotieren! Enteignen!
Heraus zum 18. März
Aktionstag gegen Hamburger Polizeigesetz am 15.3.
Mittenwald 2008
Ostermarsch in München am 22.3.
News-Ticker zu den Aktionen gegen Sicherheitskonferenz
München: AKTIONEN GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
München: Gegen Krieg und Progrome
Von München nach Heiligendamm!
FÜR EINE REVOLUTIONÄRE PERSPEKTIVE
Berg frei! Nie wieder Faschismus, nie wieder Horrido!
RAUS GEGEN DIE NATO-KRIEGSKONFERENZ! DIE SICHERHEIT DER HERRSCHENDEN ANGREIFEN!
AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-SICHERHEITSKONFERENZ
Die Welt zu Gast, Fühl Dich wie im Knast!
Mittenwald 2005
Alle Jahre wieder - Sicherheitskonferenz in München
München SCHWARZ-ROTER BLOCK Aufruf zum 1. Mai
Hungerstreik in der Türkei: Symposium mit Alisan Sanli
GEGEN EU UND NATO
Bericht vom Libertären Camp in Geretsried
München aktuelle Terminübersicht