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Edition Nautilus Newsletter

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Edition Nautilus Newsletter

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Freunde der Edition Nautilus,

wir freuen uns über die Medienaufmerksamkeit, mit der unsere Autoren bedacht werden: am vergangenen Wochenende berichtete Arte Metropolis ausführlich erst über Etel Adnan und dann über Gilad Atzmon, die dort als zwei »sich empörende Autoren« vorgestellt wurden. Außerdem hat die Süddeutsche Zeitung in ihrer Wochenendbeilage Leïla Marouane porträtiert, die über die ebenfalls empörende Integration der muslimischen Einwanderer den bitterkomischen Roman Das Sexleben eines Islamisten in Paris geschrieben hat:

»Dass die Debatte über Integration und Islam so überwiegend humorlos geführt wird, mag dem Ernst der Sache geschuldet sein, der tieferen Einsicht ist das nicht unbedingt zuträglich. Liest man zum Beispiel Geschichten von Hanif Kureishi oder Zadie Smith, tragen die bestimmt nicht zum Unverständnis gegenüber pakistanischen Muslimen in England bei. Leïla Marouane beschäftigt sich mit genau diesem Thema, und zwar auf eine hintersinnige, augenzwinkernde Art und Weise, wie sie im sarrazinös aufgeladenen Deutschland undenkbar ist. Ihr geht es weniger um die Gefahr von Parallelgesellschaften als um das sehr persönliche Handicap einer ›Parallelpsyche‹«, schreibt Julia Amalia Heyer in der SZ. Vom 14. bis 18. Februar wird Leïla Marouane in Deutschland auf Lesereise sein, eine Gelegenheit, diese interessante Autorin persönlich zu erleben. Die genauen Termine finden Sie am Ende dieses Newsletters.

Abbas Khiders lang erwarteter zweiter Roman, Die Orangen des Präsidenten, wird am 2. März erscheinen. Ganz Ungeduldige haben die Gelegenheit, auch aus diesem Buch schon vorab Passagen zu hören: am 2. und am 9. Februar, jeweils um 20.30 Uhr, liest der Autor im Deutschlandfunk in der Sendereihe »Lesezeit« daraus vor.

Und als letzte Meldung: Die Diskussionen über das Buch Der kommende Aufstand des Unsichtbaren Komitees dauern noch immer an, seit nunmehr drei Monaten. Sie werden erregt und kontrovers geführt, was uns nur recht ist, denn mündige Leser kaufen sich das Buch nun selbst, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Einige Anwürfe sind jedoch derart verblendet und ungerecht, dass wir uns, wenn auch spät, dagegen verwahren möchten: Ausgerechnet die tageszeitung bezeichnete das Buch als »eine rechte, von Heidegger und Carl Schmitt inspirierte, antimoderne Hetzschrift« (taz vom 23. November 2010). Eric Hazan, der Verleger der französischen Originalausgabe, bezeichnete diese These sofort und zurecht als absurd (3sat Kulturzeit vom 8. Dezember 2010). Nun hat auch Verleger Lutz Schulenburg eine Protestnote gegen diese Anwürfe verfasst, die wir als Postskriptum zum Newsletter anhängen.

Wir wünschen eine gute Lektüre und alles Gute im neuen Jahr, die Crew der Edition Nautilus

PROTESTNOTE

1) Die Edition Nautilus ist ihrem Selbstverständnis nach der libertären Tradition verbunden. Dem freiheitlich-revolutionären Denken und der daraus entspringenden Praxis für eine Gesellschaft ohne Klassen und staatsbürokratische Institutionen, wie sie sich in der Geschichte der internationalen sozialrevolutionären Bewegung ausgeprägt hat. Ein weiterer programmatischer Bezugspunkt sind die ästhetischen Positionen der künstlerischen Moderne. Als Projekt, das der revolutionären Welle von »1968« sein Entstehen verdankt, war die verlegerische Praxis für ihre Gründer eine Verknüpfung mit diesem historischen Bruch. »Rechtsradikale« Bücher erscheinen ebenso wenig in der Edition Nautilus wie Bekenntnisschriften von Berufspolitikern oder religiösen Reaktionären etc.

2) Obwohl der Edition Nautilus die Verfasser des Buches »Der kommende Aufstand« genauso wie der interessierten Öffentlichkeit unbekannt bleiben, weil sie es vorziehen, für ihre Veröffentlichung die Anonymität zu wählen, es dem Verlag auch nicht bekannt ist, was die Autoren bisher alles gelesen haben, es sich mithin unserer Kenntnis entzieht, ob Carl Schmitt oder Martin Heidegger im Bücherregal eines der Mitglieder des »Komitees« zu finden sind, protestieren wir gegen die obskure Fantasterei, die in der »taz« vom 23. November 2010 unter dem Titel »Fast wie Gas« erschienen ist.

In der vorangestellten Redaktionsnotiz wird das Buch als »eine rechte, von Heidegger und Carl Schmitt inspirierte, antimoderne Hetzschrift« bezeichnet, damit macht sich die Redaktion die staatsloyale Meinung zu eigen, so wie der Autor des Artikels sich die der französischen Polizei. Das ist ein gelungenes Beispiel für Private Public Partnership im Bereich des intellektuellen Gewerbes.

Trotz der polizeilich-philosophischen Enthüllung der »taz« sind die anonymen Autoren weder entlaufene Seminaristen, die mit dem Sagbaren hadern, noch graduierte Staatsrechtler auf der Suche nach einer Festanstellung, auch dürften sie, nach diesem Werbeversuch, auch künftig nicht Abonnenten des New Yorker Modemagazins »Hint« werden.

Die anonymen Verfasser von »Der kommende Aufstand« sind der Ansicht, dass der Staat und die gegenwärtige Ökonomie zerstört und wie alle plebejisch-proletarischen Revolutionäre seit der englischen und französischen Revolution durch freie Assoziationen ersetzt werden sollten, worin bekanntlich »die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller« ist.

Sie propagieren eine Feindschaft gegen die Vermittlung als institutionelle Sphäre von Bürokratie und Berufspolitik, verspotten Politikanten, Sekten und sonstige Glücksverkäufer des spektakulären Betriebs.

Sie sehen im Bruch, der Spontaneität, der direkten Aktion Mittel, in der gegenseitigen Hilfe und kommunitären Vereinigung eine Basis neuer Vergesellschaftung.

Die Unbedingtheit der Worte macht den Ernst der Ambitionen aus. Der schneidende Ton und die Spottlust sind die Antwort auf das armselige Pflichtbewusstsein, das zur Mäßigung anhält und dazu verpflichtet, im Selbstverständnis von Unterwürfigkeit und Gehorsam die Tugenden der Demokratie zu sehen.

Edition Nautilus, Hamburg 20.01.11

Postskriptum

I) Worum es geht

Die Schönheit des gelebten Augenblicks. Das liest sich bei Guy Debord so:

»Es ist ein bewegender Augenblick, wenn eine Attacke auf die Welt sich in Bewegung setzt. Anfangs kaum wahrnehmbar, weiß man doch schon, dass sehr bald, was immer auch geschehen mag, nichts mehr sein wird, wie es einmal war.«

II) Diagnose

Walter Benjamin meint in seinen »Geschichtsthesen«:

»Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, dass der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff der Geschichte kommen, der dem entspricht. Dann wird uns als unsere Aufgabe die Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands vor Augen stehen ...«

III) Was der Wolf den Schafen erzählt

Wenn die Machthaber ihre Polizeiknüppel zählen, ihre Bataillone marschieren lassen, ihre Bomber schicken, betonen sie ihr friedliches Wesen und mahnen, die Form des gewaltfreien Dialogs beizubehalten.

Bei Bertolt Brecht lesen wir:

»Zur Gewalt seine Zuflucht zu nehmen Scheint böse. Aber da, was ständig geübt wird, Gewalt ist Ist es nichts Besonderes.«

IV) Moderne, Fortschritt, Wurzeln, Gas und dergleichen

Nur ein verkitschtes Betroffenheitspathos, wie es nicht nur im DFG-Graduiertenkolleg, dort aber bei zukünftigen Staatsrechtlern, gezüchtet wird, bewirkt, Gas zu meiden und mit Elektrizität zu kochen. Daneben ist bei dem graduierten Skribenten das Bemühen ungebrochen, die »Rechtsstellung« der von den Kolonisatoren Amerikas gemordeten »Ureinwohner« völkerrechtlich zu kodifizieren, um »das historische Fundament einer genuin globalpolitischen Philosophie« abzuleiten.

Auschwitz ist kein Rückfall in irgendeine rohe Vergangenheit, es ist das Vorwärts in der Moderne – das Armageddon der deutschen Industrie.

In den »Notizen« zu seinen »Geschichtsthesen« gibt Walter Benjamin dem kritischen Bewusstsein ein Bild:

»Marx sagt, die Revolutionen sind die Lokomotiven der Weltgeschichte. Aber vielleicht ist dem gänzlich anders. Vielleicht sind die Revolutionen der Griff des in diesem Zuge reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse.«

Bericht eines Kolonial-Ideologen, Alfred de Broglies, über die algerische Situation 1863:

»Auf das kommunistische Prinzip, das die Grundlage der arabischen Gesellschaft bildet, setzen, um irgendeinen Fortschritt zu erzielen, heißt gegen das Unmögliche kämpfen. Das Gemeineigentum ist, man kann machen, was man will, die Barbarei in Permanenz und alle Ewigkeit; denn da es dem Menschen alle Hoffnung untersagt, schreckt es ihn von der Arbeit ab ... Es gibt hier eine Schule der Faulheit und Trägheit, die noch die erbaulichsten Beispiele und aufgeklärtesten Instruktionen der französischen Administration unweigerlich in den Schatten stellt ... Stets bildet die Verfassung der arabischen Gesellschaft das Hindernis, und in ihrer Wurzel selbst müssen wir sie treffen«.

»Der Begriff des Fortschritts«, so Benjamin in »Zentralpark«, »ist in der Idee der Katastrophe zu fundieren. Daß es ›so weiter‹ geht, ist die Katastrophe. Sie ist nicht das jeweils Bevorstehende, sondern das jeweils Gegebene.«

V) Attrappen des falschen Bewusstseins

Über den Rohstoff der konformistischen Intelligenz, Friedrich Engels:

»Die Ideologie ist ein Prozeß, der zwar mit Bewußtsein vom sogenannten Denker vollzogen wird, aber mit einem falschen Bewußtsein. Die eigentlichen Triebkräfte, die ihn bewegen,  bleiben ihm unbekannt ... Er imaginiert sich also falsche resp. scheinbare Triebkräfte. Weil es ein Denkprozeß ist, leitet er seinen Inhalt wie seine Form aus dem reinen Denken ab, entweder seinem eigenen, oder dem seiner Vorgänger. Er arbeitet mit bloßem Gedankenmaterial, das er unbesehen als durchs Denken erzeugt hinnimmt ... und zwar ist ihm dies selbstverständlich, da ihm alles Handeln, weil durchs Denken vermittelt, auch in letzter Instanz im Denken begründet erscheint.«

und

»Unser Ideolog mag sich drehn und wenden, wie er will, die historische Realität, die er zur Tür hinausgeworfen hat, kommt zum Fenster wieder herein, und während er glaubt, eine Sitten- und Rechtslehre für alle Welten und Zeiten zu entwerfen, verfertigt er in der Tat ein verzerrtes, weil von seinem wirklichen Boden losgerissenes, wie im Hohlspiegel auf den Kopf gestelltes Konterfei der konservativen oder revolutionären Strömungen seiner Zeit.«

VI) Über die Intelligenz

Der Intellektuelle hat aus dem Denken einen Beruf gemacht. Sie stehen als Studenten, Journalisten, Lehrer, Forscher, Philosophen usw. der Bewusstseinsbildung vor, entweder als Wachleute der Herrschenden oder Vorboten des Aufruhrs der Unterdrückten. Die Kehrseite des »Intellektuellen«, seine endemische Selbsttäuschung ist dem Status geschuldet, den ihm der Produktionsprozess zuweist.

1967 erschien »Über das Elend im Studentenmilieu«. In dieser situationistischen Schrift lesen wir zur Nachwuchsproduktion der Intelligenz:

»Wie ein stoischer Sklave glaubt der Student sich umso freier, je mehr alle Ketten der Autorität ihn fesseln. Genau wie seine neue Familie, die Universität, hält er sich für das gesellschaftliche Wesen mit der größten ›Autonomie‹, während er doch gleichzeitig und unmittelbar von den zwei mächtigsten Systemen der gesellschaftlichen Autorität abhängt: der Familie und dem Staat. [...] Was den Lohnabhängigen aufgezwungene Illusionen waren, wird zu einer von der Masse der zukünftigen kleinen Kader erinnerlichten und getragenen Ideologie.«

VII) Realismus, Romantik, Poesie

Der »Realist« ist stolz darauf, mit dem Takt der Maschinen synchron geschaltet zu sein. Er teilt in »nützlich« und »unnütz«. Alles, was weder käuflich noch verkäuflich ist, nicht auf dem Ramschtisch der Ersatzexistenz gefunden werden kann, ist »romantisch«, »utopisch«, »vor-modern«.

Von André Breton findet sich in seinem Buch »Arkanum 17« Folgendes:

»Ich werde nie das Gefühl der Befreiung, die tiefe Erregung und den Stolz vergessen, die bei einem der allerersten Male, da man mich als Kind auf einen Friedhof mitnahm, unter so vielen deprimierenden oder lächerlichen Grabmälern die Entdeckung einer schlichten Granittafel in mir hervorrief, in die mit roten Großbuchstaben der prachtvolle Wahlspruch »Ni Dieu ni Maître« (Weder Gott noch Herr) eingemeißelt war. Die Poesie und die Kunst werden stets eine Schwäche für alles haben, was den Menschen in die Verklärung dieser verzweifelten, unbeugsamen Forderung emporhebt, die er gelegentlich an das Leben stellt, so lächerlich die Aussicht auf ihre Erfüllung auch sein mag. Ob man will oder nicht, auch über der Kunst, über der Poesie weht nämlich eine abwechselnd rote und schwarze Fahne.

[...] Die Rebellion rechtfertigt sich selbst, völlig unabhängig von den etwaigen Möglichkeiten, den Sachverhalt, der sie ausgelöst hat, zu verändern oder nicht. Sie ist der Funke im Wind, aber der Funke, der das Pulverfaß sucht.«

Und der wütende Paul Nizan 1931 in »Aden / Die Wachhunde«:

»Der homo oeconomicus marschiert gegen den letzten Menschen, bekämpft die letzten Lebenden und will sie zum Tode bekehren ... Es ist Zeit, den homo oeconomicus zu vernichten, er ist verletzbar wie ein Mensch, der nackt ist. Aber man kann ihn nicht überreden. Er weiß ja nicht, dass er einen zerstört, noch warum er es tut. Das Kapital verlangt einfach, dass er zerstört, es herrscht wie das Gesetz eines Gottes.«

VIII) Von der Notwendigkeit der Kommune, um den Staat zu zerstören

Durch Absonderung zur Gemeinschaft. Gustav Landauer über den Staat und ein neues Beginnen:

»Einen Tisch kann man umwerfen und eine Fensterscheibe zertrümmern, aber die sind eitle Wortemacher und gläubige Wortanbeter, die den Staat für so ein Ding oder einen Fetisch halten, den man zertrümmern kann, um ihn zu zerstören. Staat ist ein Verhältnis, ist eine Beziehung zwischen den Menschen, ist eine Art, wie die Menschen sich zueinander verhalten; und man zerstört ihn, indem man andere Beziehungen eingeht, indem man sich anders zueinander verhält. Der absolute Monarch konnte sagen: ich bin der Staat: wir, die wir im absoluten Staat uns selbst gefangengesetzt haben, wir müssen die Wahrheit erkennen: wir sind der Staat – und sind es so lange, als wir nichts andres sind, als wir die Institutionen nicht geschaffen haben, die eine wirkliche Gemeinschaft und Gesellschaft der Menschen sind.«

IX) Bestandsaufnahme

Ein Blick in »Versuch über die Befreiung« von Herbert Marcuse:

»Das verfügbare Material und die intellektuellen Ressourcen (das Potential der Befreiung) sind über die etablierten Institutionen derart hinausgewachsen, dass nur die systematische Zunahme von Vergeudung, Destruktion und Verwaltung das System in Gang hält.«

und

»Die revolutionären Kräfte entstehen im Prozeß der Veränderung selbst; die Übersetzung des Potentiellen ins Aktuelle ist die Arbeit politischer Praxis.«

und

»... die ökonomischen, politischen und kulturellen Züge einer klassenlosen Gesellschaft müssen die Grundbedürfnisse derer geworden sein, die um sie kämpfen. Dieser Einbruch der Zukunft in die Gegenwart, diese Tiefendimension der Rebellion erklärt letztlich ihre Unvereinbarkeit mit den traditionellen Formen des politischen Kampfes. Der neue Radikalismus widersetzt sich ebenso der zentralisierten bürokratisch-kommunistischen Organisation wie der halbdemokratischen liberalen. Ein starkes Element der Spontaneität, ja des Anarchismus ist in dieser Rebellion enthalten. Es drückt die neue Sensibilität, die Reizbarkeit gegenüber Herrschaft aus: das Gefühl und das Bewußtsein, daß die Freude an Freiheit und das Bedürfnis, frei zu sein, der Befreiung vorangehen müssen. Daher die Abneigung gegen bereits etablierte Führer, Apparatschiks jeder Sorte und Politiker, wie weit links sie auch stehen mögen.«

X) Gewissheit

Von Heidegger nichts zu verstehen, heißt noch lange nicht, ihn nicht auch gebrauchen zu können, als Sinnspruch für den Konferenzraum der »taz« etwa (kann aber auch auf Kissen gestickt werden und mit nach Hause genommen werden).

»Die hohle Mitte ist das Bestimmend-Prägende und Tragende für die Wandung der Wände und ihrer Ränder.«

Etel Adnan http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-477-3.html Gilad Atzmon http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-470-4.html Leïla Marouane http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-727-9.html Abbas Khiders http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-733-0.html Der kommende Aufstand http://www.edition-nautilus.de/ programm/ politik/ buch-978-3-89401-732-3.html

Lesungen und Veranstaltungen unserer Autoren

Abbas Khider liest aus seinen Büchern:

* Berlin Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr  Lesung und Gespräch mit den Alfred-Döblin-Stipendiaten Thilo Bock, Achim Stegmüller und Abbas Khider Moderation: Jörg Feßmann Akademie der Künste, Pariser Platz 4 Eintritt frei 

* München Abbas Khider liest im Anschluss an die Konferenz languagetalks2011: Über Grenzen sprechen gemeinsam mit Léda Forgó auf dem Autorenpodium Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr Paläontologisches Museum München Richard-Wagner-Str. 10, 1. Stock Eintritt frei Mehr zum Konzept und zum Programm der Konferenz unter http://www.languagetalks.fak13.uni-muenchen.de/ index.html * Stuttgart Autorenarena mit Abbas Khider Lesung und Diskussion ACHTUNG NEUER TERMIN:  Sonntag, 20.Februar 2011, 19 Uhr Renitenztheater Stuttgart  Eintritt: €13,- / ermäßigt €9,- Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

* Berlin Chamisso-Preisträger im Gespräch Abbas Khider liest gemeinsam mit Nino Haratischwili und Tzveta Sofronieva  Moderation: Ijoma Mangold Dienstag, 22. Februar, 20 Uhr Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstraße 97 Eintritt: € 5,- / 3,- Mit freundlicher Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung * Köln Buchpremiere Die Orangen des Präsidenten im Literaturhaus Köln Donnerstag, 24. Februar, 20 Uhr Schönhauser Straße 8 Veranstaltungspartner: Robert Bosch Stiftung, SK Stiftung Kultur

Abbas Khider, Der falsche Inder Gebunden mit Schutzumschlag, 160 Seiten ISBN 978-3-89401-576-3, 16,00 Euro http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-576-3.html Abbas Khider, Die Orangen des Präsidenten Gebunden mit Schutzumschlag, 160 Seiten ISBN 978-3-89401-733-0, 16,00 Euro http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-733-0.html

Christoph Twickel liest aus Gentrifidingsbums oder Eine Stadt für alle:

* Dresden Wem gehört die Stadt? Gentrifizierung – Schicksal und Chance Vortrag und Diskussion mit Christoph Twickel und Dr. Jan Glatter Salon am Sonntag Sonntag, 30. Januar 2011, 11 Uhr  Foyer des Societaetstheaters Dresden An der Dreikönigskirche 1a Eintritt: €5,- / ermäßigt €3,- Kassentelefon: 0351-8036810 Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Büchers Best

Christoph Twickel, GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt für alle Broschur, 128 Seiten ISBN 978-3-89401-726-2, 9,90 Euro http://www.edition-nautilus.de/ programm/ politik/ buch-978-3-89401-726-2.html

Leïla Marouane ist mit ihrem Roman Das Sexleben eines Islamisten in Paris auf Lesereise in Deutschland:

* Stuttgart Lesung in deutscher und französischer Sprache Montag, 14. Februar, 19.30 Uhr Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2  Eintritt frei Eine Veranstaltung des Institut français in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Stuttgart

* Tübingen Autorenbegegnung mit Leïla Marouane und Lesung aus La vie sexuelle d’un islamiste à Paris  Dienstag, 15. Februar, 19.30 Uhr Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25 Lesung in französischer und deutscher Sprache In Zusammenarbeit mit dem Bureau du Livre der Französischen Botschaft in Berlin Eintritt: €4,- / 2,-, für Schüler und Studierende frei

* Erlangen Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr Buchhandlung Ex-Libris, Bismarckstraße 9 Lesung in französischer und deutscher Sprache Eintritt frei  In Zusammenarbeit mit dem deutsch-französisches Institut Erlangen und dem Bureau du Livre der Französischen Botschaft Berlin

* Kiel Donnerstag, 17. Februar, 20 Uhr Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13 Die deutschen Texte liest Jutta Hagemann Eintritt: 7,- / 4,- Veranstalter: Literaturhaus Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel / Institut Français und mit Unterstützung des Bureau du Livre der französischen Botschaft 

* Hamburg Freitag, 18. Februar, 20 Uhr Tour der unzerwühlten Betten Leïla Marouane liest aus »La vie sexuelle d’un islamiste à Paris« /   »Das Sexleben eines Islamisten in Paris« (Edition Nautilus) Marlene Frucht dolmetscht und liest den deutschen Text Literaturzentrum im Literaturhaus, Schwanenwik 38 Eintritt: €7,- / ermäßigt 4,- Mit Unterstützung des Institut Français de Hambourg, gefördert vom   Bureau du livre, Berlin, in Kooperation mit der Edition Nautilus

Leïla Marouane, Das Sexleben eines Islamisten in Paris Gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten ISBN 978-3-89401-727-9, 18,90 Euro http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-727-9.html

Guido R. Schmidt liest aus seinem Patagonien-Roman Woher der Wind weht:

* München Guido R. Schmidt liest und macht anschließend Musik mit Free Beer & Chicken Donnerstag, 24. Februar, 19.30 Uhr EineWeltHaus, Weltraum Eintritt: €5,- Veranstalter: Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. - Bibliothek, gefördert durch das Kulturreferat der LHM 

Guido R. Schmidt, Woher der Wind weht Gebunden, 384 Seiten ISBN 978-3-89401-729-3, 19,90 Euro http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-729-3.html

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<p>»Dass die Debatte über Integration und Islam so überwiegend humorlos geführt wird, mag dem Ernst der Sache geschuldet sein, der tieferen Einsicht ist das nicht unbedingt zuträglich. Liest man zum Beispiel Geschichten von Hanif Kureishi oder Zadie Smith, tragen die bestimmt nicht zum Unverständnis gegenüber pakistanischen Muslimen in England bei. Leïla Marouane beschäftigt sich mit genau diesem Thema, und zwar auf eine hintersinnige, augenzwinkernde Art und Weise, wie sie im sarrazinös aufgeladenen Deutschland undenkbar ist. Ihr geht es weniger um die Gefahr von Parallelgesellschaften als um das sehr persönliche Handicap einer ›Parallelpsyche‹«, schreibt Julia Amalia Heyer in der <em>SZ</em>. Vom 14. bis 18. Februar wird Leïla Marouane in Deutschland auf Lesereise sein, eine Gelegenheit, diese interessante Autorin persönlich zu erleben. Die genauen Termine finden Sie am Ende dieses Newsletters. </p>

<p><span style="font-size:10px;line-height:15px;color: #036; font-weight: bold;font-style: italic;"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-733-0.html" title="Abbas Khiders">Abbas Khiders</a></span> lang erwarteter zweiter Roman, <em>Die Orangen des Präsidenten</em>, wird am 2. März erscheinen. Ganz Ungeduldige haben die Gelegenheit, auch aus diesem Buch schon vorab Passagen zu hören: am 2. und am 9. Februar, jeweils um 20.30 Uhr, liest der Autor im Deutschlandfunk in der Sendereihe »Lesezeit« daraus vor. </p>

<p>Und als letzte Meldung: Die Diskussionen über das Buch <em><span style="font-size:10px;line-height:15px;color: #036; font-weight: bold;font-style: italic;"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ politik/ buch-978-3-89401-732-3.html" title="Der kommende Aufstand">Der kommende Aufstand</a></span></em> des Unsichtbaren Komitees dauern noch immer an, seit nunmehr drei Monaten. Sie werden erregt und kontrovers geführt, was uns nur recht ist, denn mündige Leser kaufen sich das Buch nun selbst, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Einige Anwürfe sind jedoch derart verblendet und ungerecht, dass wir uns, wenn auch spät, dagegen verwahren möchten: Ausgerechnet die <em>tageszeitung</em> bezeichnete das Buch als »eine rechte, von Heidegger und Carl Schmitt inspirierte, antimoderne Hetzschrift« (<em>taz</em> vom 23. November 2010). Eric Hazan, der Verleger der französischen Originalausgabe, bezeichnete diese These sofort und zurecht als absurd (<em>3sat Kulturzeit</em> vom 8. Dezember 2010). Nun hat auch Verleger Lutz Schulenburg eine Protestnote gegen diese Anwürfe verfasst, die wir als Postskriptum zum Newsletter anhängen. </p>

<p>Wir wünschen eine gute Lektüre und alles Gute im neuen Jahr,<br />die Crew der Edition Nautilus</p>

<p><strong>PROTESTNOTE</strong></p>

<p>1) Die Edition Nautilus ist ihrem Selbstverständnis nach der libertären Tradition verbunden. Dem freiheitlich-revolutionären Denken und der daraus entspringenden Praxis für eine Gesellschaft ohne Klassen und staatsbürokratische Institutionen, wie sie sich in der Geschichte der internationalen sozialrevolutionären Bewegung ausgeprägt hat. Ein weiterer programmatischer Bezugspunkt sind die ästhetischen Positionen der künstlerischen Moderne. Als Projekt, das der revolutionären Welle von »1968« sein Entstehen verdankt, war die verlegerische Praxis für ihre Gründer eine Verknüpfung mit diesem historischen Bruch. »Rechtsradikale« Bücher erscheinen ebenso wenig in der Edition Nautilus wie Bekenntnisschriften von Berufspolitikern oder religiösen Reaktionären etc.</p>

<p>2) Obwohl der Edition Nautilus die Verfasser des Buches »Der kommende Aufstand« genauso wie der interessierten Öffentlichkeit unbekannt bleiben, weil sie es vorziehen, für ihre Veröffentlichung die Anonymität zu wählen, es dem Verlag auch nicht bekannt ist, was die Autoren bisher alles gelesen haben, es sich mithin unserer Kenntnis entzieht, ob Carl Schmitt oder Martin Heidegger im Bücherregal eines der Mitglieder des »Komitees« zu finden sind, protestieren wir gegen die obskure Fantasterei, die in der »taz« vom 23. November 2010 unter dem Titel »Fast wie Gas« erschienen ist. </p>

<p>In der vorangestellten Redaktionsnotiz wird das Buch als »eine rechte, von Heidegger und Carl Schmitt inspirierte, antimoderne Hetzschrift« bezeichnet, damit macht sich die Redaktion die staatsloyale Meinung zu eigen, so wie der Autor des Artikels sich die der französischen Polizei. Das ist ein gelungenes Beispiel für Private Public Partnership im Bereich des intellektuellen Gewerbes.</p>

<p>Trotz der polizeilich-philosophischen Enthüllung der »taz« sind die anonymen Autoren weder entlaufene Seminaristen, die mit dem Sagbaren hadern, noch graduierte Staatsrechtler auf der Suche nach einer Festanstellung, auch dürften sie, nach diesem Werbeversuch, auch künftig nicht Abonnenten des New Yorker Modemagazins »Hint« werden.</p>

<p>Die anonymen Verfasser von »Der kommende Aufstand« sind der Ansicht, dass der Staat und die gegenwärtige Ökonomie zerstört und wie alle plebejisch-proletarischen Revolutionäre seit der englischen und französischen Revolution durch freie Assoziationen ersetzt werden sollten, worin bekanntlich »die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller« ist.</p>

<p>Sie propagieren eine Feindschaft gegen die Vermittlung als institutionelle Sphäre von Bürokratie und Berufspolitik, verspotten Politikanten, Sekten und sonstige Glücksverkäufer des spektakulären Betriebs.</p>

<p>Sie sehen im Bruch, der Spontaneität, der direkten Aktion Mittel, in der gegenseitigen Hilfe und kommunitären Vereinigung eine Basis neuer Vergesellschaftung.</p>

<p>Die Unbedingtheit der Worte macht den Ernst der Ambitionen aus. Der schneidende Ton und die Spottlust sind die Antwort auf das armselige Pflichtbewusstsein, das zur Mäßigung anhält und dazu verpflichtet, im Selbstverständnis von Unterwürfigkeit und Gehorsam die Tugenden der Demokratie zu sehen. </p>

<p><strong>Edition Nautilus, Hamburg 20.01.11</strong></p>

<p><strong>Postskriptum</strong></p>

<p><strong>I) Worum es geht</strong></p>

<p>Die Schönheit des gelebten Augenblicks. Das liest sich bei Guy Debord so:</p>

<p>»Es ist ein bewegender Augenblick, wenn eine Attacke auf die Welt sich in Bewegung setzt. Anfangs kaum wahrnehmbar, weiß man doch schon, dass sehr bald, was immer auch geschehen mag, nichts mehr sein wird, wie es einmal war.«</p>

<p><strong>II) Diagnose</strong></p>

<p>Walter Benjamin meint in seinen »Geschichtsthesen«: </p>

<p>»Die Tradition der Unterdrückten belehrt uns darüber, dass der ›Ausnahmezustand‹, in dem wir leben, die Regel ist. Wir müssen zu einem Begriff der Geschichte kommen, der dem entspricht. Dann wird uns als unsere Aufgabe die Herbeiführung des wirklichen Ausnahmezustands vor Augen stehen ...«</p>

<p><strong>III) Was der Wolf den Schafen erzählt</strong></p>

<p>Wenn die Machthaber ihre Polizeiknüppel zählen, ihre Bataillone marschieren lassen, ihre Bomber schicken, betonen sie ihr friedliches Wesen und mahnen, die Form des gewaltfreien Dialogs beizubehalten.</p>

<p>Bei Bertolt Brecht lesen wir:</p>

<p>»Zur Gewalt seine Zuflucht zu nehmen<br />Scheint böse. Aber da, was ständig geübt wird, Gewalt ist<br />Ist es nichts Besonderes.«</p>

<p><strong>IV) Moderne, Fortschritt, Wurzeln, Gas und dergleichen</strong></p>

<p>Nur ein verkitschtes Betroffenheitspathos, wie es nicht nur im DFG-Graduiertenkolleg, dort aber bei zukünftigen Staatsrechtlern, gezüchtet wird, bewirkt, Gas zu meiden und mit Elektrizität zu kochen. Daneben ist bei dem graduierten Skribenten das Bemühen ungebrochen, die »Rechtsstellung« der von den Kolonisatoren Amerikas gemordeten »Ureinwohner« völkerrechtlich zu kodifizieren, um »das historische Fundament einer genuin globalpolitischen Philosophie« abzuleiten.</p>

<p>Auschwitz ist kein Rückfall in irgendeine rohe Vergangenheit, es ist das <em>Vorwärts</em> in der Moderne – das Armageddon der deutschen Industrie.</p>

<p>In den »Notizen« zu seinen »Geschichtsthesen« gibt Walter Benjamin dem kritischen Bewusstsein ein Bild:</p>

<p>»Marx sagt, die Revolutionen sind die Lokomotiven der Weltgeschichte. Aber vielleicht ist dem gänzlich anders. Vielleicht sind die Revolutionen der Griff des in diesem Zuge reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse.«</p>

<p>Bericht eines Kolonial-Ideologen, Alfred de Broglies, über die algerische Situation 1863:</p>

<p>»Auf das kommunistische Prinzip, das die Grundlage der arabischen Gesellschaft bildet, setzen, um irgendeinen Fortschritt zu erzielen, heißt gegen das Unmögliche kämpfen. Das Gemeineigentum ist, man kann machen, was man will, die Barbarei in Permanenz und alle Ewigkeit; denn da es dem Menschen alle Hoffnung untersagt, schreckt es ihn von der Arbeit ab ... Es gibt hier eine Schule der Faulheit und Trägheit, die noch die erbaulichsten Beispiele und aufgeklärtesten Instruktionen der französischen Administration unweigerlich in den Schatten stellt ... Stets bildet die Verfassung der arabischen Gesellschaft das Hindernis, und in ihrer Wurzel selbst müssen wir sie treffen«.</p>

<p>»Der Begriff des Fortschritts«, so Benjamin in »Zentralpark«, »ist in der Idee der Katastrophe zu fundieren. Daß es ›so weiter‹ geht, <em>ist</em> die Katastrophe. Sie ist nicht das jeweils Bevorstehende, sondern das jeweils Gegebene.«</p>

<p><strong>V) Attrappen des falschen Bewusstseins</strong></p>

<p>Über den Rohstoff der konformistischen Intelligenz, Friedrich Engels:</p>

<p>»Die Ideologie ist ein Prozeß, der zwar mit Bewußtsein vom sogenannten Denker vollzogen wird, aber mit einem falschen Bewußtsein. Die eigentlichen Triebkräfte, die ihn bewegen,  bleiben ihm unbekannt ... Er imaginiert sich also falsche resp. scheinbare Triebkräfte. Weil es ein Denkprozeß ist, leitet er seinen Inhalt wie seine Form aus dem reinen Denken ab, entweder seinem eigenen, oder dem seiner Vorgänger. Er arbeitet mit bloßem Gedankenmaterial, das er unbesehen als durchs Denken erzeugt hinnimmt ... und zwar ist ihm dies selbstverständlich, da ihm alles Handeln, weil durchs Denken <em>vermittelt</em>, auch in letzter Instanz im Denken <em>begründet</em> erscheint.«</p>

<p>und</p>

<p>»Unser Ideolog mag sich drehn und wenden, wie er will, die historische Realität, die er zur Tür hinausgeworfen hat, kommt zum Fenster wieder herein, und während er glaubt, eine Sitten- und Rechtslehre für alle Welten und Zeiten zu entwerfen, verfertigt er in der Tat ein verzerrtes, weil von seinem wirklichen Boden losgerissenes, wie im Hohlspiegel auf den Kopf gestelltes Konterfei der konservativen oder revolutionären Strömungen seiner Zeit.«</p>

<p><strong>VI) Über die Intelligenz</strong></p>

<p>Der Intellektuelle hat aus dem Denken einen Beruf gemacht. Sie stehen als Studenten, Journalisten, Lehrer, Forscher, Philosophen usw. der Bewusstseinsbildung vor, entweder als Wachleute der Herrschenden oder Vorboten des Aufruhrs der Unterdrückten. Die Kehrseite des »Intellektuellen«, seine endemische Selbsttäuschung ist dem Status geschuldet, den ihm der Produktionsprozess zuweist.</p>

<p>1967 erschien »Über das Elend im Studentenmilieu«. In dieser situationistischen Schrift lesen wir zur Nachwuchsproduktion der Intelligenz:</p>

<p>»Wie ein stoischer Sklave glaubt der Student sich umso freier, je mehr alle Ketten der Autorität ihn fesseln. Genau wie seine neue Familie, die Universität, hält er sich für das gesellschaftliche Wesen mit der größten ›Autonomie‹, während er doch <em>gleichzeitig und unmittelbar </em>von den zwei mächtigsten Systemen der gesellschaftlichen Autorität abhängt: der Familie und dem Staat. [...] Was den Lohnabhängigen aufgezwungene Illusionen waren, wird zu einer von der Masse der zukünftigen kleinen Kader erinnerlichten und getragenen Ideologie.«</p>

<p><strong>VII) Realismus, Romantik, Poesie</strong></p>

<p>Der »Realist« ist stolz darauf, mit dem Takt der Maschinen synchron geschaltet zu sein. Er teilt in »nützlich« und »unnütz«. Alles, was weder käuflich noch verkäuflich ist, nicht auf dem Ramschtisch der Ersatzexistenz gefunden werden kann, ist »romantisch«, »utopisch«, »vor-modern«. </p>

<p>Von André Breton findet sich in seinem Buch »Arkanum 17« Folgendes: </p>

<p>»Ich werde nie das Gefühl der Befreiung, die tiefe Erregung und den Stolz vergessen, die bei einem der allerersten Male, da man mich als Kind auf einen Friedhof mitnahm, unter so vielen deprimierenden oder lächerlichen Grabmälern die Entdeckung einer schlichten Granittafel in mir hervorrief, in die mit roten Großbuchstaben der prachtvolle Wahlspruch »Ni Dieu ni Maître« (Weder Gott noch Herr) eingemeißelt war. Die Poesie und die Kunst werden stets eine Schwäche für alles haben, was den Menschen in die Verklärung dieser verzweifelten, unbeugsamen Forderung emporhebt, die er gelegentlich an das Leben stellt, so lächerlich die Aussicht auf ihre Erfüllung auch sein mag. Ob man will oder nicht, auch über der Kunst, über der Poesie weht nämlich eine abwechselnd rote und schwarze Fahne.</p>

<p>[...] Die Rebellion rechtfertigt sich selbst, völlig unabhängig von den etwaigen Möglichkeiten, den Sachverhalt, der sie ausgelöst hat, zu verändern oder nicht. Sie ist der Funke im Wind, aber der Funke, der das Pulverfaß sucht.«</p>

<p>Und der wütende Paul Nizan 1931 in »Aden / Die Wachhunde«:</p>

<p>»Der <em>homo oeconomicus</em> marschiert gegen den letzten Menschen, bekämpft die letzten Lebenden und will sie zum Tode bekehren ... Es ist Zeit, den <em>homo oeconomicus </em>zu vernichten, er ist verletzbar wie ein Mensch, der nackt ist. Aber man kann ihn nicht überreden. Er weiß ja nicht, dass er einen zerstört, noch warum er es tut. Das Kapital verlangt einfach, dass er zerstört, es herrscht wie das Gesetz eines Gottes.«</p>

<p><strong>VIII) Von der Notwendigkeit der Kommune, um den Staat zu zerstören</strong></p>

<p>Durch Absonderung zur Gemeinschaft. Gustav Landauer über den Staat und ein neues Beginnen:</p>

<p>»Einen Tisch kann man umwerfen und eine Fensterscheibe zertrümmern, aber die sind eitle Wortemacher und gläubige Wortanbeter, die den Staat für so ein Ding oder einen Fetisch halten, den man zertrümmern kann, um ihn zu zerstören. Staat ist ein Verhältnis, ist eine Beziehung zwischen den Menschen, ist eine Art, wie die Menschen sich zueinander verhalten; und man zerstört ihn, indem man andere Beziehungen eingeht, indem man sich anders zueinander verhält. Der absolute Monarch konnte sagen: <em>ich</em> bin der Staat: wir, die wir im absoluten Staat uns selbst gefangengesetzt haben, wir müssen die Wahrheit erkennen: <em>wir</em> sind der Staat – und sind es so lange, als wir nichts andres sind, als wir die Institutionen nicht geschaffen haben, die eine wirkliche Gemeinschaft und Gesellschaft der Menschen sind.«</p>

<p><strong>IX) Bestandsaufnahme</strong></p>

<p>Ein Blick in »Versuch über die Befreiung« von Herbert Marcuse:</p>

<p>»Das verfügbare Material und die intellektuellen Ressourcen (das Potential der Befreiung) sind über die etablierten Institutionen derart hinausgewachsen, dass nur die systematische Zunahme von Vergeudung, Destruktion und Verwaltung das System in Gang hält.«</p>

<p>und</p>

<p>»Die revolutionären Kräfte entstehen im Prozeß der Veränderung selbst; die Übersetzung des Potentiellen ins Aktuelle ist die Arbeit politischer Praxis.«</p>

<p>und</p>

<p>»... die ökonomischen, politischen und kulturellen Züge einer klassenlosen Gesellschaft müssen die Grundbedürfnisse derer geworden sein, die um sie kämpfen. Dieser Einbruch der Zukunft in die Gegenwart, diese Tiefendimension der Rebellion erklärt letztlich ihre Unvereinbarkeit mit den traditionellen Formen des politischen Kampfes. Der neue Radikalismus widersetzt sich ebenso der zentralisierten bürokratisch-kommunistischen Organisation wie der halbdemokratischen liberalen. Ein starkes Element der Spontaneität, ja des Anarchismus ist in dieser Rebellion enthalten. Es drückt die neue Sensibilität, die Reizbarkeit gegenüber Herrschaft aus: das Gefühl und das Bewußtsein, daß die Freude an Freiheit und das Bedürfnis, frei zu sein, der Befreiung vorangehen müssen. Daher die Abneigung gegen bereits etablierte Führer, Apparatschiks jeder Sorte und Politiker, wie weit links sie auch stehen mögen.«</p>

<p><strong>X) Gewissheit</strong></p>

<p>Von Heidegger nichts zu verstehen, heißt noch lange nicht, ihn nicht auch gebrauchen zu können, als Sinnspruch für den Konferenzraum der »taz« etwa (kann aber auch auf Kissen gestickt werden und mit nach Hause genommen werden).</p>

<p>»Die hohle Mitte ist das Bestimmend-Prägende und Tragende für die Wandung der Wände und ihrer Ränder.« </p></td> </tr> <tr height="35"> <td style="font-size:10px;line-height: 15px;padding: 8px; border-right: 1px solid #000080; border-bottom: 1px dashed #009; border-left: 1px solid #000080" valign="top" height="35"> <span style="font-weight: bold;font-style: italic; "></span></td> </tr> <tr> <td style="font-size: 10px;padding: 8px; border-right: 1px solid #000080; border-left: 1px solid #000080"><br /> <span style="font-size: 12px;font-weight: bold;font-style: italic; border-bottom: 1px dashed #009;">Lesungen und Veranstaltungen unserer Autoren</span> <br /> <br /> <br /> <table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <span style="font-size: 10px;font-weight: bold; "><strong>Abbas Khider</strong> </span>liest aus seinen Büchern:</td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <table width="99%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="50" valign="top"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-576-3.html" title="Der falsche Inder"> <img src="http://www.edition-nautilus.de/ xbilder/ xbuchtitel/ 576Khide_90_L.jpg" alt="Der falsche Inder" title="Der falsche Inder" width="40" height="62" border="0"/> </a></td> <td valign="top"><span style="font-size: 10px;font-weight: bold; ">Abbas Khider</span>, <a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-576-3.html" title="Der falsche Inder">Der falsche Inder</a><br />Gebunden mit Schutzumschlag, 160 Seiten <br />ISBN 978-3-89401-576-3, 16,00 €<br /><br /></td> </tr> <tr> <td width="50" valign="top"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-733-0.html" title="Die Orangen des Präsidenten"> <img src="http://www.edition-nautilus.de/ xbilder/ xbuchtitel/ 9783894017330_90_L.jpg" alt="Die Orangen des Pr?sidenten" title="Die Orangen des Pr?sidenten" width="40" height="62" border="0"/> </a></td> <td valign="top"><span style="font-size: 10px;font-weight: bold; ">Abbas Khider</span>, <a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-733-0.html" title="Die Orangen des Präsidenten">Die Orangen des Präsidenten</a><br />Gebunden mit Schutzumschlag, 160 Seiten <br />ISBN 978-3-89401-733-0, 16,00 €<br /><br /></td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><span><strong>Berlin</strong><br /> Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr <br /> <span><span>Lesung und Gespräch mit den Alfred-Döblin-Stipendiaten Thilo Bock, Achim </span><span>Stegmüller</span><span> und Abbas Khider<br /> </span>Moderation: Jörg Feßmann<br /> Akademie der Künste, </span></span><span>Pariser Platz 4<br /> </span>Eintritt frei  </p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>München</strong><br /> Abbas Khider liest im Anschluss an die Konferenz<em> languagetalks2011: Über Grenzen sprechen</em> gemeinsam mit Léda Forgó auf dem Autorenpodium<br /> Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr<br /> Paläontologisches Museum München<br /> Richard-Wagner-Str. 10, 1. Stock<br /> Eintritt frei<br /> Mehr zum Konzept und zum Programm der Konferenz unter <span class="extern_link"><a href="http://www.languagetalks.fak13.uni-muenchen.de/ index.html" title="http://www.languagetalks.fak13.uni-muenchen.de/ index.html">http:/ / www.languagetalks.fak13.uni-muenchen.de/ index.html</ a></ span><br /> <br /> <br />

</p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Stuttgart</strong><br /> Autorenarena mit Abbas Khider<br /> Lesung und Diskussion<br /> ACHTUNG NEUER TERMIN: <br /> Sonntag, 20.Februar 2011, 19 Uhr<br /> Renitenztheater Stuttgart <br /> Eintritt: €13,- / ermäßigt €9,-<br /> Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung </p></td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Berlin</strong><br /> Chamisso-Preisträger im Gespräch<br /> Abbas Khider liest gemeinsam mit Nino Haratischwili und Tzveta Sofronieva <br /> Moderation: Ijoma Mangold<br /> Dienstag, 22. Februar, 20 Uhr<br /> Literaturwerkstatt Berlin, Knaackstraße 97<br /> Eintritt: € 5,- / 3,-<br /> Mit freundlicher Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung </p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Köln</strong><br /> Buchpremiere <span style="font-size:10px;line-height:15px;color: #036; font-weight: bold;font-style: italic;">Die Orangen des Präsidenten</span> im Literaturhaus Köln<br /> Donnerstag, 24. Februar, 20 Uhr<br /> Schönhauser Straße 8<br /> Veranstaltungspartner: Robert Bosch Stiftung, SK Stiftung Kultur </p></td> </tr> <tr> <td width="49%" colspan="2" height="10"><p style="border-bottom: 1px dashed #009;"> </p></td> </tr> </tbody> </table> <table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <strong>Christoph Twickel</strong> liest aus <span style="font-size:10px;line-height:15px;color: #036; font-weight: bold;font-style: italic;">Gentrifidingsbums oder Eine Stadt für alle</span>:</td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <table width="99%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="50" valign="top"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ politik/ buch-978-3-89401-726-2.html" title="GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt für alle"> <img src="http://www.edition-nautilus.de/ xbilder/ xbuchtitel/ CC_Twickel_Gentrifi_65_90_L.jpg" alt="GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt f?r alle" title="GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt f?r alle" width="40" height="62" border="0"/> </a></td> <td valign="top"><span style="font-size: 10px;font-weight: bold; ">Christoph Twickel</span>, <a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ politik/ buch-978-3-89401-726-2.html" title="GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt für alle">GENTRIFIDINGSBUMS oder Eine Stadt für alle</a><br />Broschur, 128 Seiten<br />ISBN 978-3-89401-726-2, 9,90 €<br /><br /></td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Dresden</strong><br /> Wem gehört die Stadt? Gentrifizierung – Schicksal und Chance<br /> Vortrag und Diskussion mit Christoph Twickel und Dr. Jan Glatter<br /> Salon am Sonntag<br /> Sonntag, 30. Januar 2011, 11 Uhr <br /> Foyer des Societaetstheaters Dresden<br /> An der Dreikönigskirche 1a<br /> Eintritt: €5,- / ermäßigt €3,-<br /> Kassentelefon: 0351-8036810<br /> Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Büchers Best </p></td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"></td> </tr> <tr> <td width="49%" colspan="2" height="10"><p style="border-bottom: 1px dashed #009;"> </p></td> </tr> </tbody> </table> <table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><strong>Leïla Marouane</strong> ist mit ihrem Roman <em>Das Sexleben eines Islamisten in Paris </em>auf Lesereise in Deutschland:</td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <table width="99%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="50" valign="top"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-727-9.html" title="Das Sexleben eines Islamisten in Paris"> <img src="http://www.edition-nautilus.de/ xbilder/ xbuchtitel/ CC_Marouane_Sexleben_65_90_L.jpg" alt="Das Sexleben eines Islamisten in Paris" title="Das Sexleben eines Islamisten in Paris" width="40" height="62" border="0"/> </a></td> <td valign="top"><span style="font-size: 10px;font-weight: bold; ">Leïla Marouane</span>, <a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-727-9.html" title="Das Sexleben eines Islamisten in Paris">Das Sexleben eines Islamisten in Paris</a><br />Gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten<br />ISBN 978-3-89401-727-9, 18,90 €<br /><br /></td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Stuttgart</strong><br /> Lesung in deutscher und französischer Sprache<br /> Montag, 14. Februar, 19.30 Uhr<br /> Stadtbücherei Stuttgart, Konrad-Adenauer-Straße 2 <br /> Eintritt frei<br /> Eine Veranstaltung des Institut français in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Stuttgart<br /> <br /> <br />

</p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Tübingen</strong><br /> Autorenbegegnung mit Leïla Marouane und Lesung aus <em>La vie sexuelle d’un islamiste à Paris</em> <br /> Dienstag, 15. Februar, 19.30 Uhr<br /> Institut Culturel Franco-Allemand, Doblerstraße 25<br /> Lesung in französischer und deutscher Sprache<br /> In Zusammenarbeit mit dem Bureau du Livre der Französischen Botschaft in Berlin<br /> Eintritt: €4,- / 2,-, für Schüler und Studierende frei<br /> <br />

</p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Erlangen</strong><br /> Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr<br /> Buchhandlung Ex-Libris, Bismarckstraße 9<br /> Lesung in französischer und deutscher Sprache<br /> Eintritt frei <br /> In Zusammenarbeit mit dem deutsch-französisches Institut Erlangen und dem Bureau du Livre der Französischen Botschaft Berlin </p></td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Kiel</strong><br /> Donnerstag, 17. Februar, 20 Uhr<br /> Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13<br /> Die deutschen Texte liest Jutta Hagemann<br /> Eintritt: 7,- / 4,-<br /> Veranstalter: Literaturhaus Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel / Institut Français und mit Unterstützung des Bureau du Livre der französischen Botschaft  </p><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>Hamburg</strong><br /> Freitag, 18. Februar, 20 Uhr<br /> Tour der unzerwühlten Betten<br /> Leïla Marouane liest aus »La vie sexuelle d’un islamiste à Paris« /  <br /> »Das Sexleben eines Islamisten in Paris« (Edition Nautilus)<br /> Marlene Frucht dolmetscht und liest den deutschen Text<br /> Literaturzentrum im Literaturhaus, Schwanenwik 38<br /> Eintritt: €7,- / ermäßigt 4,-<br /> Mit Unterstützung des Institut Français de Hambourg, gefördert vom  <br /> Bureau du livre, Berlin, in Kooperation mit der Edition Nautilus </p></td> </tr> <tr> <td width="49%" colspan="2" height="10"><p style="border-bottom: 1px dashed #009;"> </p></td> </tr> </tbody> </table> <table width="100%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <strong>Guido R. Schmidt</strong> liest aus seinem Patagonien-Roman <span style="font-size:10px;line-height:15px;color: #036; font-weight: bold;font-style: italic;">Woher der Wind weht</span>:</td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"> <table width="99%" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td width="50" valign="top"><a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-729-3.html" title="Woher der Wind weht"> <img src="http://www.edition-nautilus.de/ xbilder/ xbuchtitel/ CC_Schmidt_Wind_65_klein_90_L.jpg" alt="Woher der Wind weht" title="Woher der Wind weht" width="40" height="62" border="0"/> </a></td> <td valign="top"><span style="font-size: 10px;font-weight: bold; ">Guido R. Schmidt</span>, <a href="http://www.edition-nautilus.de/ programm/ belletristik/ buch-978-3-89401-729-3.html" title="Woher der Wind weht">Woher der Wind weht</a><br />Gebunden, 384 Seiten<br />ISBN 978-3-89401-729-3, 19,90 €<br /><br /></td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> <tr> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"><p style="margin-bottom: 8px; width: 88%;"><strong>München<br /> <span style="font-weight: normal;">Guido R. Schmidt liest und macht anschließend Musik mit Free Beer & Chicken<br /> Donnerstag, 24. Februar, 19.30 Uhr<br /> EineWeltHaus, Weltraum<br /> Eintritt: €5,-<br /> Veranstalter: Trägerkreis EineWeltHaus München e.V. – Bibliothek, gefördert durch das Kulturreferat der LHM </span></strong> <span style="font-family: Arial;"><br /> </span> <br />

</p></td> <td width="48%" valign="top" style="font-size:10px;line-height:15px;padding-right:10px;"></td> </tr> <tr> <td width="49%" colspan="2" height="10"><p style="border-bottom: 1px dashed #009;"> </p></td> </tr> </tbody> </table> </td> </tr> <tr> <td style="font-size:10px;line-height: 15px;padding: 8px; border-right: 1px solid #000080; border-bottom: 1px dashed #009; border-left: 1px solid #000080;"> <span style="font-size: 11px">Wird der Newsletter nicht richtig dargestellt? Dann klicken Sie bitte hier:<br /> <a href="http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html" style="color: #009; font-weight: bold; text-decoration: none; border-bottom: 1px solid #000080">http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html </a></span><br /><br /> Wenn Sie den Newsletter abbestellen möchten, klicken Sie bitte hier:<br /> <a href="http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html?entfernenW3421714a6038992da8a" style="color: #009; font-weight: bold; text-decoration: none; border-bottom: 1px solid #000080">http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html?entfernenW3421714a6038992da8a </a><br /><br /> Wechseln zwischen Text-/HTML-Newsletter:<br /> <a href="http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html?alterW3421714a6038992da8a" style="color: #009; font-weight: bold; text-decoration: none; border-bottom: 1px solid #000080">http://www.edition-nautilus.de/ news/ news.html?alterW3421714a6038992da8a </a><br /> </td> </tr> <tr> <td style="font-size:10px;padding: 8px; border-right: 1px solid #000080; border-bottom: 1px dashed #009; border-left: 1px solid #000080">Schützenstraße 49 a · D-21031 Hamburg · Germany<br /> Tel. ++49 (0)40 / 721 35 36 · Fax ++49 (0)40 / 721 83 99<br /> E-Mail: <a href="mailto:info@edition-nautilus.de">info@edition-nautilus.de</a><br /> Internet: <a href="http://www.edition-nautilus.de">www.edition-nautilus.de</ a></ td> </tr> </tbody> </table> <p style="height:20px"> </p> </body>

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27.01.2011

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