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Kritik des neuen „linken“ Antimilitarismus!
Letzter Zeit und besonders zur bevorstehender Siko 2012, taucht vermehrt der Begriff „Antimilitarismus“ im falsch verstandenen historischen, politischen und ökonomischen Zusammenhang auf.

Antimilitarismus ist als solcher gut, jedoch nicht als eine neue Begrifflichkeit und Praxis bezüglich dem vermeintlichen überholten oder belasteten sozialistischen oder kommunistischen Antiimperialismus.

Antimilitarismus ist nicht automatisch Antikapitalismus, da auch schon feudale – und halbfeudale Systeme und Staaten militaristisch waren oder sind.

Im heutigen Stadion des Monopolkapitalismus und seinen expansiven ökonomischen Zwängen der Kapitalverwertung weltweit, ist der Kapitalexport das Merkmal des entwickelten und hochentwickelten Kapitalismus als wirtschaftliches-,
soziales- und politisches System.
Dieses Stadium ist der Imperialismus (aus Imperium und Kapitalismus) und als solcher von Marx, Engels,
Bakunin, Lenin, Trotzki, Luxemburg, Liebknecht, Pannekoek, Lukács und anderen erkannt und definiert.

Imperiale Bestrebungen gab es schon in feudalen Zeiten der Babylonier, Assyrer usw., dort ging es um Sklaven
und Rohstoffe. Die Römer hatten das erste große feudale Imperium, das jedoch wesentlich auch auf der Ausbeutung der eroberten Völker als Sklaven und deren Rohstoffen fundierte.

Wer also Antimilitarismus in der heutigen Zeit alleine betreibt, verkürzt den Kampf gegen den ökonomischen,
politischen und militärischen Imperialismus heutiger Zeit auf die Ablehnung von Militär, militaristischer Ideologie und desen Bestrebungen.

Dies ist sowohl eine historische, ökonomische und politische Verkürzung, die uns in Zeiten der nationalen militärischen Bestrebungen einzelner Staaten zurückkatapultieren würde.

In der heutigen Zeit der Super-Imperialisten mit ihren weltweiten Kapital- und Beherrschungsstrategien und deren teilweisen militärischen Zwangsumsetzungen, wäre dies eine Entökonomisierung und Entpolitisierung
im Kampf mit dem heutigen Kapitalismus. Militarismus bedeutet nicht automatisch Krieg, Imperialismus schon.
Imperialismus aus opportunistischen Gründen auf Antimilitarismus zu verkürzen, bedeutet den Kampf gegen einen hochentwickelten Kapitalismus zu vernachlässigen und ihn in seinem internationalen Kontext unangetastet zu lassen.

Es muss auch klar sein, das eine Revolution gegen das herrschende System sowohl kriegerisch wie auch militärisch ablaufen wird. Alles andere ist illusionistischer Pazifismus. Die Art und Weise revolutionärer Gewalt und deren Organisierung darf und wird natürlich nicht militaristisch ablaufen.

Nach einigen „neuen Antimilitaristen“ wird die militärische Männlichkeit angeblich durch Geschlechternormen hier produziert. Und die heteronormative Einteilung der Welt in männlich und weiblich durch die Gesellschaft hegemonial strukturiert - geht’s noch „intellektueller“?- bereitet den Boden für Krieg!
Da stellt sich nur die Frage, warum die Frauen sich auch für Krieg und Gewalt begeistern lassen und was bitte schön eine spezielle weibliche oder geschlechtslose Haltung zum Krieg und Gewalt ist?
Eine geschlechtslose (vom Geschlecht unabhängige) Haltung zum Krieg und Gewalt wird erst in einer anderen, noch kommenden Gesellschaft möglich sein. Sein bestimmt das Bewusstsein und dann erst umgekehrt - wechselwirksam.

Das auch einige „neue Antimilitaristen“ das Entscheidende im Kampf gegen Krieg und Imperialismus vergessen haben, dürfte an ihrer kleinbürgerlichen Zusammensetzung liegen. Es ist und bleibt der Klassenkampf! Es bleibt die Klassenfrage! Der Hauptfeind ist nicht der Militarismus sondern der Kapitalismus und Imperialismus.
Das Verhältnis zwischen Oben und Unten und das Kräfteverhältnis dabei. Der Hauptfeind steht im eigenen Land.

Es beweist sich auch in „linken Zusammenhängen“ mit dem Krieg in Libyen und den evt. bevorstehenden in Syrien und Iran: Die Vorherrschende Meinung, auch in vielen linken Zusammenhängen, ist die Meinung der Herrschenden.

Es muss Konsens unter Linken bleiben: Nichteinmischung von außen in die Souveränität der Staaten und Völker! Selbstbestimmungsrecht der Staaten und Völker!

Weiteres in dem immer noch richtigen und aktuellen Buch: Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus - von Lenin.

Für den revolutionären, antiimperialistischen und antimilitaristischen Kampf gegen das Kapital weltweit!
Siegreicher Klassenkampf verhindert jeden Krieg!

Aus AnaRKom München

Artikel hier erfasst: 16.01.2012

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