wildcat
Anarchie ist doch nicht grottenernst!
   Suche Gruppen Themen Links Foren Bücher Start   
Gruppen
Anarchisten / Rätekommunisten
  Aktionen
  Antifaschismus
   Antifaschismus ohne Antikapitalismus ist kapitalistische Zustandserhaltung!
   Wer glaubt noch an die fortschrittlich-revolutionäre FSA?
  Grundsätze
  Staat & Polizei & Geheimdienste
  kommunales
  Diskussion
  Geschichte
  KRIEG DEM KRIEG
  Texte Erich Mühsam
  Theorie
  Archiv
  Kultur
  ARCHIV FREIRAUM
@narchistische Denkfabrik
FAU-München
Anarchie heute Print

Mail: beni@anarchie.de

Jugendschutzbeauftragter:
B. Huber

Vorladungen bitte per Email
an obige Adresse - Danke.

Sie wollen mich anzeigen?
Wenden Sie sich an die
Staatsanwaltschaft München I
z. H. Herrn StA Beß
Linprunstrasse 25
80535 München
Tel. +89/5597-4829
Fax. +89/5597-5145

Sie wollen Anarchie.de finanziell unterstützen?
Bitte hier klicken um die Spende mit Paypal zu verschicken:

 Danke!

Session ID: -1
User -1
Name
ModHits: 1
Antifaschismus ohne Antikapitalismus ist kapitalistische Zustandserhaltung!
Diskussionsbeitrag aus AnaRKomM

> Das derzeitige agressive Agieren der Faschisten und Faschistenbürger, hat seine wesentlichen Ursachen im wirtschaftlichen Bereich. Auf der einen Seite ist es die zur Zeit stärkste Fraktion des Großkapitals, das sich mit den Flüchtlingen etwas verkalkuliert hat - es wurden zu viele billige Arbeitskräfte angelockt bzw. zur Flucht gezwungen. Und auf der anderen Seite die andere Fraktion des Kapital, die mehr propagandistisch auf das Deutschnationale setzt und lieber heimische Billigarbeitskräfte produzieren möchte. Das diese zweite Fraktion auch die Kleinbürger (Mittel- und Kleinunternehmer, Selbstständige sowie Beamte und höhere Angestellte) und Häuschenbesitzer vertritt, ist zum Stimmenfang und Bürgerwehrbildung notwendig.
> Da diese Kleinbürger einerseits die ausländische Konkurenz und andererseits um ihren Besitzstand von Eigenheime und Häuschen fürchten, läßt sich mit ihnen gute reaktionäre Politik betreiben.
> Die Werktättigen im allgemeinen, sind für sie nur als rassistiche Sturmtruppen und Wahlmasse interessant.
> Ihre Ängste vor Lohndrückern, in Form der Flüchtlinge und einer diffusen Überfremdung, sind gut auszunutzen.
> Statt die Unternehmer und das Großkapital als Profiteure des Flüchtlingselends zu sehen, sehen sie die Flüchtlinge in ihrer Nähe als Schuldige und greifen sie an. Ganz im Sinne der Deutschnationalen und Faschisten.
> Die Deutschnationalen, Konservativen und Faschisten, sowie ein großer Teil der Medien und bürgerlichen Politiker, hetzen zum Halali auf die Flüchtlinge, um zum einen von den Ursachen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten abzulenken und zum anderen einen Sündenbock für alles zu präsentieren. Desweitern waren und sind diese Kräfte schon immer dafür gut, die Arbeiter- und Werktättigen in Einheimische und Ausländer zu spalten und am besten eine Volksgemeinschaft zu instalieren, um die Klassenwidersprüche zu unterdrücken und damit das Kapital vor Lohnvorderungen u.a. zu bewahren.
> Diese gesammte Mischpoke, bittet sich dem Kapital als 5te Kolone und deren efektive Sachverwalter an, wenn sie nicht schon wie Hitler vor 100 Jahren im Dienst der Staatsorgane (und dahinter stehenden Kapitalfraktionen) stehen.
> Sie sind es eigentlich, die im Auftrag und als Sachverwalter des Kapital und der herrschenden Klassen, die Lohnabhängigen in Zaum halten sollen, sowie Freiheitsrechte beschneiden und einen Überwachungs- und Polizeistaat instalieren könnten.
> Das ihnen die nationale Hinwäsche überlassen wird hat Tradition und soll die Massen auch Kriegstauglich machen. Heute auf Flüchtlinge schießen und morgen auf andere Nationen.
>
> Doch die Faschisten haben heute verschiedene Formen
> angenommen und zeigen sich nicht nur mit dem Hitler- oder Musolinigruß.
> Im vorderen- u. mittleren Osten, agieren klerikalfaschistische Mörderbanden, vom Magreb bis nach Afghanistan. Diese Hilfstruppen des internationalen und nationalen Kapitals, agieren genauso wie klassische Faschisten. In Libyen und Syrien unterdrücken sie brutalst jede Regung gegen ihre totalitäre Herrschaft. Angriffe auf Linke und Fortschrittliche, Zerstörung von Arbeiter-innenorganisationen und Gewerkschaften. Eliminierung bestimmter Religionsgruppen und Ethnien,
> sowie die Instalierung von pseudoislamischen Volksgemeinschaften. Wobei Religionsgemeinschaften immer zu sogenannten Volksgemeinschaften tendieren.
>
> Da der Staat weltweit Faschisten selbst aufbaut, deckt und agieren lässt (NSU), liegt es an uns sich vor dem Faschistenpack zu schützen
>
> Es steht also an, nicht nur die einheimischen klassischen Faschisten mit Selbstschutzgruppen zu bekämpfen, sondern auch die Klerikalfaschisten in der Welt und auch bei uns. Keine FSA-Fahnen o.ä. mehr auf linken Demos. Keine Veranstaltungen mehr mit angeblichen demokratischen Rebellen oder deren Unterstützern.
>
> Antifaschismus und Antikapitalismus ist International.
> Dazu gehört auch diverenzierter Antiimperialismus.
>
> Den Kapitalismus als Schoss des Faschismus angreifen!
>
> Wer sich nur mit Antifaschismus beschäftigt und auf Dauer sich von diesen Kräften binden läßt, betreibt reine bürgerliche Bestandserhaltungskämpfe.
> Es sind bestimmt nicht wenige der Antifaschisten, die nur ihre bürgerliche demokratische Welt erhalten wollen. Dies ist evt. nachvollziehbar und doch grundfalsch, da die Faschisierung schon immer vom bürgerlichen kapitalistischen System und Staat ausging.
> Wenn ihr vorne die Faschos bekämpf, schneidet euch hinten das System eure materielle und politische Basis ab.
> Der Faschismus ist ein Gesicht dieses Kapitalismus, und wenn nicht das Wirtschafts-, Gesellschafts-, und Hierachiensystem angegiffen und zumindest eingeschränkt wird, wird die Faschisierung auch unter anderem Etiket weitergehen.
> Sie werden euch staatlich registrieren, überwachen und im gegebenen Moment einfangen und schlimmer als die Flüchtlinge behandeln.
>
> Es muß einfach klar werden, das sich der Kapitalismus und Imperialismus im Station des Überlebenkampfes befindet und die Imperialisten die Welt neu aufteilen müssen. Dazu brauchen sie einen Burgfrieden und innere Schuldige, die in Linke, sozial Ausgestoßene und Flüchtlinge gefunden wurden.
>
> Der politische und antifaschistische Kampf kann nicht nur ein Strassenkampf sein, sondern muß grundsätzlich auch ein Klassenkampf sein.
>
> Sollten die offenen Faschos von der linken und bürgerlichen Gegenwehr zurückgeträgt werden, so wäre wieder Sonnenschein?
> Für das Kleinbürgertum evt., doch für die Lohnabhängigen auf keinen Fall.
> Deswegen müssen die Lohnabhängigen für den Kampf gegen Faschisten, Kapitalisten und Staat unbedingt gewonnen und mit einbezogen werden. Denn nur sie sind in der Masse entscheident. Sollten die Faschisten diese Massen für sich gewinnen, dann gute Nacht für alle.
>
> Dieser Kampf, muß jedoch auch gegen bestehende vertikale Machtstrukturen in allen Bereichen, auch in den so genannten linken Strukturen, hin zur horizontaler Machtteilung erfolgen. Nach dem richtigen Slogan: Teil die Macht, das sie niemand mächtig macht! Genauso wichtig ist es, Autoritäten grundsätzlich in Frage zu stellen. Antiautorität und Antihirachie, sowie Emanzipation des Menschen von Unterdrückung und Ausbeutung, ist untrennbar miteinander verbunden. Aus AnaRKomM

Artikel hier erfasst: 14.03.2016

Kommentare
Zum selber kommentieren bitte hier Einloggen
Meldungen
Blättern:
[1] 2 3 4 .. 196
19.03.2011
update2: [LPA] (de) FuckUshima! - Der Wind hat sich gedreht.
18.03.2011
[LPA] (de) FuckUshima! - Der Wind hat sich gedreht.
06.03.2011
Edition Nautilus Newsletter
02.03.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 70, Eintrag 1
24.02.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 69, Eintrag 2
16.02.2011
[LPA] (en) @-bookfair/festival in Slovenia, May 2011 (fwd)
11.02.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 69, Eintrag 1
02.02.2011
[LPA] (en) Seventh Zagreb Anarchist Bookfair 2011 (fwd)
27.01.2011
Edition Nautilus Newsletter
24.01.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 68, Eintrag 4
23.01.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 68, Eintrag 3
15.01.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 68, Eintrag 2
11.01.2011
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 68, Eintrag 1
28.12.2010
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 67, Eintrag 4
14.12.2010
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 67, Eintrag 3
10.12.2010
Edition Nautilus Newsletter
07.12.2010
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 67, Eintrag 2
05.12.2010
A-infos-de Nachrichtensammlung, Band 67, Eintrag 1
29.11.2010
Edition Nautilus Newsletter
28.11.2010
[LPA] (de) 11.12. Greifswald: Widerstand gegen Castor nach Lubmin/Greifswald
Blättern:
[1] 2 3 4 .. 196