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Anarchie: das süsse Geheimnis!
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Der Zustand der Linken
Die verschiedenen Strömungen der Linken in der BRD, jedenfalls so wie ich sie kenne, bieten ein trauriges Bild. Zu viele lange Jahre haben sie sich selbstzufrieden in ihrem eigenen abgehobenen und weltfremden Schubladensystem bewegt.

Sie glaubten sich im Besitz der reinen Wahrheit, des Patentrezeptes für alle Probleme der Welt. Und irgendwann würde der Tag kommen, an dem sie dieses Patentrezept der staunenden Welt überstülpen würden und ihre verdienten Postionen im Zentralkomitee einnehmen würden.

Gut, daß es zumindest bei uns nicht dazu gekommen ist.

Nun und wenn es nicht unter der Fahne Mao-Tse-Tungs geklappt hat, so versucht man es halt als Grüner oder in der SPD, auf jeden Fall als überzeugter Europäer, denn auch hier besteht viel Bedarf für abgehobene Patentrezepte und Funktionäre.

Zum Besitz des Patentrezeptes gehören auch klare Feindbilder, ein stimmiges Täter-Opfer-Schema. Denn nur so kann man der lästigen Frage aus dem Wege gehen, was man selber zur unerfreulichen Situation, zum System der Ausbeutung und Unterdrückung beiträgt, sei es als einzelner oder als Teil einer Gruppe.

Dieser Beitrag kann darin bestehen, daß ich mich in der Rolle des "Täters" über andere hinwegsetze, ihr Recht auf Leben und Entwicklung ignoriere oder aber darin daß mich in der Rolle des "Opfers" wie ein "Schaf" in den Zustand der Abhängigkeit begebe, sei dies aus
Bequemlichkeit oder Angst. Meist gehen diese beiden Verhaltensweisen Hand in Hand.

Da die Realitätsfremdheit der meisten Schubladensysteme" und "Patentrezepte" in peinlicher Weise offenkundig geworden ist, bieten deren Anhänger ein trauriges Bild. Sie haben jeden Anspruch auf gesellschaftliche und persönliche Veränderung aufgegeben.

Viele haben sich auf ein absolutes Minimum persönlicher Feindbilder zurückgezogen und führen Gefechte um die Sprachregelungen der "politischen Korrektheit", zensieren und bekriegen sich gegenseitig, oder treiben naive Jugendliche, die das Pech haben, sich in
solche Kreise zu verirren bis in den Selbstmord.

Die Rezepte der Linken und ihr naiver Glaube an technische, organisatorische Lösungen stammen aus der Zeit des Anfanges unseres Jahrhunderts, als der Glaube daran, daß der technische Fortschritt alle Probleme lösen würde, seinen Höhepunkt hatte.

Die Linke weigert sich, sich mit neueren Forschungen und Denkrichtungen auseinanderzusetzen, seien dies Chaostheorie, Hirn- und Bewußtseinsforschung,
Quantentheorie. Wenn einer behauptet, daß die Natur des Menschen, die Welt überhaupt auch einen spirituelle Komponente hat, so raffen sich selbst die letzten linken Greisinnen noch mal auf, um ihn zu verprügeln.

Artikel hier erfasst: 22.05.2001

Kommentare
22.01.2002 Rojo: einsiedler
gut, allmählich versinken viele von uns in theorethische wunderwelten, die weder mit der wirklichkeit noch mit wiederstand was zu tun haben. natürlich sollten wir, gerade wir, wo es sonst niemand tut, uns einen gewissen idealismus aufrechterhalten, aber meiner meinung nach ist es wichtig, dass wir aufhören, nur auf aktionen anderer zu reagieren.
nazis aufschlagen ist schön und gut, aber wenn wir nicht anfangen zu versuchen, das, was wir wollen, auch durchzusetzen, werden wir ewig diejenigen bleiben, die nur zuschauen können, was andere für scheiße bauen.
30.03.2002 kein-befehl: was ist mit linken loss
entweder werden es immer weniger oder ich bin an den falschen orten ich finde wir sollten ändlich richtick zu packen für unsere meinung richtig eintreten es muss was getahen werden aber wer macht das richtig zu backen ond sich richtig einzusetzen für das was man will wer macht das ich versuche alles zu tuhen was in ich kann also WIR MÜSSEN WAS TUHEN.
ps.schaut mal bei mir rein
http://www.beepworld3.de/members25/kein-befehl/
17.05.2002 Kommu: 
Ich denke, dass Du (@Webmaster!) die Linke ziemlich verallgemeinerst!! Die linke Fraktion besteht nicht nur aus Szene-Linken! Aus Deinem Text geht hervor, dass Du Linke und Anarchisten trennst! Meiner Ansicht nach, ich selbst vertrete eine Marxistische Ideologie, haben Kommunisten => Linke und Anarchisten nicht nur das gemeinsame Ziel, den Kapitalismus zu beseitigen, vielmehr ist auch die Anarchie ein Teil des Marxismus/Kommunismus! Stalin und Mao sind aufs schärfste auch von meiner Seite aus zu kritisieren, da sie nichts weiter als Diktatoren waren und die Entwicklung ihres jeweiligen Landes von der Diktatur des Proletariats in den wirklichen Kommunismus unterbunden haben, um selbst an der Macht zu bleiben. Wenn Du Dich vielleicht einmal mit Marx/Engels auseinandergesetzt hast, wirst Du feststellen, dass der Kommunismus in ihrem Sinne eine Anarchie mit geregeltem Wirtschaftssystem ist; eine Halb-Anarchie. Wie auch immer, ich denke, dass Anarchisten und Linke stärker sympathisieren sollten, was ich auch selbst praktiziere! Mal davon abgesehen finde ich, dass Deine Seite sehr gelungen ist! Mensch trifft selten einen Anarchisten, der seine Ansichten in "angemessener" Form darstellen und durch Theorien und Belege untermauern kann!! Herzlichen Glückwunsch von der Linke! :-)
25.05.2002 kommunist: 
es stimmt das viele linke den bezug zur wahren realität verloren haben.
aber ich will sagen dass auch neue linke entstehen die die welt zum besseren verändern wollen
und dass auch immer mehr (alte) kommunisten die gewalt und terror herschaft von lenin stalin und co. ablehnen
und eine neue kommunistischerichtung einschlagen
10.06.2002 Kommu: 
So neu ist das wirklich nicht!! Es ist nur unpopulär und wird durch Vorurteile gegen die Kommunisten erstickt!!!! Schlag mal "Petr Kropotkin" (1842-1921) nach!!
22.06.2002 wolle: Was haben die Linken gelernt?
Ich beobachte zunehmend, daß kein wirklich lebensnahes Konzept geschweige Einigkeit über die Durchsetzung selbst kleiner kommunaler Ziele vorzufinden ist.Wer sich in seiner theoretischen Ecke vergräbt, degradiert( ja so sehe ich das) selbst zu einer "Elite" und unterscheidet sich nicht mehr von der Cafehausboheme die in sich selbst versunken vor sich hin philisophiert!
Ich habe als ehemaliger DDR-Bürger zwei Systeme in realer Gestalt erlebt.Keines hat eine Lösung parat, die wirklich durchsetzbar ist. Dennoch ist der Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus kein Verlust ausser eventuell , dass der heute ungebremsten Neoliberalismus ein Gegengewicht hatte, der diesen ein wenig ausbremste.Das einzige was der Marxismus wirklich mit sozialistischem Anarchismus gemein hat, sind die Ideale von Gleicheit.Aber allein die Tatsache, daß auch der Kommunistische "Staat" in theoretischer Form (zumindest auf dem Weg zu seiner Idealform)zentralistisch regiert wird und materielle Werte in den Mittelpunkt allen Glücks stellt, ist Grund genug für mich diesen abzulehnen.Dieses Vorhaben wird immer wieder daran scheitern.Ich habe jahrelange Repressalien ertragen, da ich trotz früher aktiver Tätigkeit gegen ein totalitäres Regime, was sich so menschlich dargestellt hat, wie es das Gegenteil davon war.Es bestand für mich nie wirklich die Lösung auf die Marktwirtschaftliche Seite Deutschlands zu wechseln. Hatte ich gerade Ende der 80-er Jahre die Hoffnung dass es eine Alternative geben könnte worde ich schnell eines besseren belehrt! Das sogenannte Volk hat nicht das geringste Interesse gezeigt selbst wirklich etwas in die Wege zu leiten.Zu tief sitzt weltweit der Glaube an die Heiligkeit der materiellen Güter.Wer das wegtheoretisiert bleibt realitätsfern und ein in Idealistischen Wehmut vor sich hin brütender Passivist.
Meine Konfrontation mit der sogenannten Linken nach der Grenzöffnung hat mir die Augen geöffnet.Selbst die Mitarbeiter der TAZ (ein für mich prägender Eindruck bei einem Treffen im Frühjahr 1990) haben sich in typischer arroganter Art dahingehend geäußert, dass wir im Osten erstmal lernen sollten was Linker Aktionismus sei.Das waren nicht die einzigen Kontakte dieser Art und ich stelle fest, dass kein noch so inteligentes Geschwätz oder zur Schau getragenes unkonventionelles Verhalten wirklich auch nur annähernd eine Alternative darstellt.Sich in selbstgefälliger satter Zufriedenheit sonnende pulloverstrickende Bundestagsbgeordnete die über einen vierspurigen Radweg über den Thüringer Wald als alternative zur Autobahn oder Erhöhung der Benzinsteuer in's Unendliche reden,leben mit beiden Beinen fest in der Luft.Ich stand nach der Anektion Ostdeutschlands vor einer großen Leere und habe 20 jahre meines Handelns und Hoffens in Frage gestellt!Folgerichtig habe ich mich auch ganz aus jeglicher politischer Aktivität zurückgezogen (Ausstieg als regionaler Kandidat für die Wahlen 1990 usw.)Es gab keine Organisierte Interessengemeinschaft o.ä. die mir wie auch einigen anderen denen es genauso ging geholfen hätte. Erst das Lesen eines kleinen Büchleins(Sonderdruck Erich Mühsam "Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat")hat mir die Augen geöffnet.Dieser Mann hat 1933 schon beschrieben, woran die Kommunisten scheitern werden wenn sie jeh an die Macht kommen.Punkt für Punkt konnte ich das anhand der DDR nachvollziehen und bestätigen.
Mein Fazit ist:Wir sollten nicht sosehr von Links und Rechts reden, als vielmehr von Menschlichkeit, uns nicht auf theoretische Bedingungen stützen, sondern mehr den existierenden Menschen mit all seinen Eigenschaften und Bedingungen als Grundlage allen Handelns nehmen.Nicht die Systeme sind die Ursache allen Übels, sondern die Menschen die diese geschaffen und erhalten haben!Ich werde kein System dieser Welt ändern können, wenn ich dabei den Menschen einen Idealismus aufdrücken muß, den diese nicht haben oder haben wollen oder gar verstehen.
Die Schreie "keine Experimente mehr..wir sind das Volk" sind mir noch im Ohr.
zum Schluß noch an die Webmaster:
Die Website ist eine gelungene Sache und es freut soetwas zu finden .Reichlich und gute Infos neben sicherlich auch subjektiven Ansichten.Aber gerade das finde ich gut und es zeugt von gelebter Meinungsfreiheit.Danke für dieses Projekt, ich werde hier öfter verweilen.
Euer wolle
aus
Erfurt!
07.07.2002 AlexD: wolle
Ich finde das (meistens) den Punkt getroffen hast.
Die linke ist zumindest in Östrreich in der Politik fast nicht mehr existent. Bei uns (Östrreich) ist es so:
Die Grünen sind weltfremde Umweltfuzis und Theoretiker, die SPÖ hat sich Jahrzehntelang die Posten zugeschachert. Und das ist der Punkt: Sollte eine Partei zu mächtig oder gar zur Einheitspartei werden wird das gleiche passieren. Ich tendiere zum abgeschwächten Sozialismus. Kapitalismus, aber mit eindeutig menschlichen Gesetzten.
05.08.2002 E: nichts
Was sollen die linken Parteien denn noch machen? ...gibt es überhaupt ein Ziel oder ähnliches, eine absolute Wahrheit oder überhaupt ein funktionierendes Konzept in dieser Gesellschaft die auf den Abgrund zusteuert? Auch wenn die Linken nicht unbedingt perfekt sind sind sie vorallem ideologisch bei weitem den Rechten vorzuziehen. Ich denke die Ideologie ist schon fast wichtiger als die tatsächliche Politik, da das Problem heute wohl mehr an der Einstellung der Menschen liegt und kann meines Erachtens nach auch nur durch eine Änderung dieser gemildert werden.
10.09.2002 just: an alle
Anarchismus ist kein System. Anarchismus ist ein Antisystem. Wie bitteschön stellt ihr euch eure Ideologie vor? Wie sollen Millionen von Menschen ohne ein System leben? Reine Utopie, völlig unmöglich, und wenn dann in einem einzigen Chaos, indem die Ärmeren und Mittellosen unter den Reichen und Mächtigen leiden...
Inwiefern seht ihr da eine positive Veränderung gegenüber jetzigen Systemen? Belehrt mich, wenn ich da falsch liege...
15.09.2002 just: ok, ich habs verstanden
an alle punks, linken, ... und an alle die es werden wollen. anarchie is fett
25.10.2002 [EoD]_Cyberpunk: @just: Antisystem? Sanftes Chaos!
Anarchie ist kein Antisystem, sondern ein Fall von sanftem Chaos (s. a. Horst Stowasser: "Freiheit Pur"). Ausserdem hast Du übersehen, das es in einer Anarchie kein Privateigentum an Produktionsmitteln geben wird und daher auch keine Reichen. Ohne Geld dürfte es auch schwierig sein, an Macht zu kommen. Alles klar jetzt?
05.11.2002 tutnichtszursache: hei kommu
also ich muss doch sehr bitten, marxismus mit anarchie zu verbinden, das ist ja wohle mehr als inkompetent. was soll den bitte der marxismus mit anarchie zu tun haben. ich als überzeugter anhänger der marxistischen ideologie und leser fast aller von marx verfasster schriften, rate dir dich mal mehr mit marx/engels auseindander zu setzen.
05.11.2002 CHÉ: mhh
Leute, ich kenne die Bücher von Marx und Konsorten nicht auswendig (bin 17). Ich bin der Meinung,dass es einen Unterschied zwischen den Kommunisten und Anarchisten gibt: Die Kommies wollen als aller erstes Gleichheit. Die Anarchisten wollen als aller erstes Freiheit. Ich will als aller erstes Menschlichkeit! ... und dazu gehört meiner Meinung nach Gleichheit und Freiheit. Heute sind wir in der BRD nur so frei, wie unser Geldbeutel voll ist. In dieser Gesllschaft sind wir nur gleich, solange man gleich viel zu sagen hat.
Man brauch sich nicht auf großartige Philosophen zurück zu berufen, um das System herauszufinden, von dem man träumt. Es ist doch scheiss egal, welche Marktwirtschaft man hat und es ist auch scheiss egal, ob man ein demokratisches System hat oder einen totalitären Staat. Letztlich wurde das Volk immer beschissen (ob BRD oder DDR). Man muss erkennen, dass die Demokratie nur die beste Form der Diktatur ist, weil die Menschen es glauben, weil es so propagiert wird.
Es spielt auch keine Rolle wie man das nun nennen soll: "Kommunismus", "Sozialismus", "Anarchismus", diese Sachen wollen alle das gleiche, dass jeder Mensch fair und gleich behandelt wird.
Das Erfinden des vollständigen Systems ist für viele Linke schon schwer. Wie soll dann erst die Umsetzung aussehen? Mit Gewalt alle Städte zerstören, und dann den Menschen sagen: "Jetzt werdet ihr fair behandelt?" oder es auf den diplomatischen Weg versuchen, der in diesem System 2000 Jahre lang dauert? Das kann es nicht sein. Die Linke muss sich ein großes Ziel vor Augen setzen: Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit (ich meine die Freiheit, in der ein anderer nicht zu Schaden kommt, weil es sonst seine Freiheit einschränken würde). Und falls es irgenwann soweit ist, dass die Linke das Land übernimmt, dann muss sie auch nur nach diesen Zielen handeln und entscheiden!
Dazu sind marxistische Theoreme besonders wichtig: Gemeineigentum etc. ...und solange ein anarchistischer Instinkt vorhanden ist, wird es keine Art von Missständen in dieser Gesellschaft geben.
Im Moment zählt jedoch viel mehr, dass die Linke aufhört, sich gegenseitg nieder zu machen und sich endlich zusammenzuraufen, weil es sonst Guido Westerwelle mit seiner blinden Infanterie noch eher schafft als die menschliche Politik!
05.02.2003 Che: @Tutnichtszursache
Nee, da hat der Kommu schon ganz recht - es gibt einen Bezug (wenn auch einen eher peripheren) zwischen Marxismus und Anarchismus - auch der Marxismus sieht die Mündung der Gesellschaft in Herrschaftslosigkeit vor. Allerdings erst nach der temporären Phase der Arbeiterdiktatur... Dennoch sind Anarchismus und Marxismus zu unterscheiden, weil der Marxismus nicht das Übel im Staat sondern im Verhältniss von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen sieht, wärend die Anarchisten von heute auf morgen den Staat abschaffen wollen um das Individuum zu befreien - Marx aber wollte die Gesellschaft als ganzes befreien - was eigentlich nur möglich ist wenn man vorher vergesellschaftet weil sonst die Eigentumsverhältnisse an den Produktionsmitteln nicht tangiert werden... Die Gemeinsamkeit von Marxismus und Anarchismus ist also eher minimal - weil die Methode halt einen Großteil des Marxismus ausmacht und diese eben nicht mit dem Anarchismus in Einklang zu bringen ist...
Ach ürbigens: Setzt doch bitte nicht Lenin und Stalin gleich - da besteht ein himmelweiter Unterschied - Bsp: Stalin entwickelte die Theorie des "Sozialismus in einem Land" die der marxistisch-leninistischen Idee von der Weltrevolution zu wider ist weil wenn sich das sozialistische System auf einen oder wenige Staaten beschränkt muss es dort weiterhin eine Geldwirtschaft geben um mit dem kapitalistischen Ausland Handel zu treiben - außerdem kann es dann nicht zum endgültigen Kommunismus kommen - der ja eine herrschaftlose Gesellschaft ist - die Imperialisten würden den Laden direkt übernehmen...
Es lebe die Weltrevolution
05.02.2003 Che: 
ich bin übrigens auch 17 Jahre und habe auch dutzende Schriften von Marx und Engels gelesen...
17.03.2003 donRobio: Zustand der Linken
Ich denke es wird viel zu sehr verallgemeinert. Es gibt ja nicht nur so "Schein"Linke wie die SPD. Es gibt ewig viele linksorientierte, oder überzeugte Splittergruppen. Traue ich mich sogar zu behaupten, dass die linken Splittergruppen denen der rechten an Masse über sind.

Aber mir reichts!!
Ich habs satt, ständig irgendwelche Nazis vor meiner Schule Parolen gröllen zu hören, deren weitere Ausmaße sie ja sowieso nicht verstehen, da sie zu blöd zum Denken sind.
Ich habs satt, ständig angemacht zu werden, nur weil ich ein Che- oder DDR-T-Shirt trage. Von wegen freie Meinung!
Alle sitzen faul auf ihrem Arsch, nehmen alles resigniert hin und wenn einer aufsteht dann haben sie wieder einen auf dem sie rumhacken können.
Mich kotzen diese hirntoten Kids an, die Samy Deluxe und seine Gesellschaftskritik hören, mitsingen und nicht mal drüber nachdenken. So kann man an den Leuten vorbeireden. Und ich habs satt mit irgendwelchen Feiertagsrevolluzzern rumzuhängen, die entweder gar nicht wissen warum sie da sind, sich nur besaufen wollen oder linientreue Muttersöhnchen sind, die schon rumheulen wenn man nur von Sitzprotesten redet.

Ich bin zwar erst 15, doch lese ständig das Zeug von Marx/Engels und Lenin (Kommu: hat recht, Stalin und Mao waren nur Diktatoren, die Werke von Mao sind geprägt von blanken Fanatismus).
Ich bin fanatisch in irgendwas und ich würde mich nicht blind einer Sache opfern ( mein Motto: Vor nem Gegner weglaufen um es ihm dann später richtig heimzuzahlen) aber mich regen diese Idioten auf, die sagen: Wir werden sowieso nicht gefragt, wir können sowieso nichts verändern. Und mich dann ob meines für sie unsinnigen Widerstandes gegen den Staat kritisieren. Denen kann man nicht mehr helfen, viele sind schon so abgestumpft, dass sie nicht mal mehr den Blödsinn in der Schule mitkriegen: Da wird uns erst über unseren Sitz auf einem Nuklearen Vulkan eine Stunde gehalten, und in der nächsten geht es um längerfristiges Sparen, Lebensplanung und die Vorteile der freien Marktwirtschaft. In der nächsten Stunde: Propaganda; absolut kapitalistisch-pro-amerikanisch vor eingenommene Stunde über die SOOOOO schlechte DDR und den SOOOOOO GUUTEN Westen. Die Lehrer führen sich auf, als hätten sie im Führungsstab der SED gesessen und alles mitgekriegt und zumindest beim Hetzen gegen alles Linke kommt noch etwas Enthuisiasmus in ihnen hoch.
Nur eine Frage dazu: WO stehn wir jetzt mit der freien Marktwirtschaft?

Dann Besuch bei einer Bank.
Man erklärt mir wie gut doch das Anlegen von Geld zum Vorsorgen für später sei und ich frage den Chef wieso vorsorgen, leben wir nicht in einem Sozialstaat?
Er; ja klar, aber es wird zunehmend wichtiger, privat Vorsorge zu treffen. Als ich dann fragte, was daran noch Sozial sei, wurde ich von dieser hirntoten Marionette ignoriert. Mit einem abwesenden Lächeln, aber so tun als wär ich nicht da.

Womit wir beim nächsten Punkt wären; dieser billige Strohmann von Schröder hat Reformen angekündigt. Natürlich nur zu Lasten der Unter- und Mittelschichten.
An eine Vermögenssteuer für reiche wird nicht gedacht.

Aber das wird sich nicht mehr lange halten, und ich sehe (trotz Lästerns aller anderen) schon einen Sturm über der BRD aufziehen. Ich weiß nicht, ob es sich bewahrheitet, doch ich denke dass es in der BRD bald zu Spannungen größerer Art kommt. Meine Traumvorstellung, eine Revolte nach Art der Oktoberrevolution mit einem roten Europa, ist wohl träumerei. Auch habe ich einen Gedanken an den korrupten Weltpolizisten USA verschwendet. Ich halte einen erneuten Konflikt mit den Trümmern der UDSSR für unwahrscheinlich, und auch Europa hat sich bis jetzt immer geduckt. Doch wie siehts mit China aus? Eine Nordkorea-Krise als Auslöser für den atomaren Holocaust? Denkt mal drüber nach, abschließen will ich mit Lenins Worten: Wer keine Kraft zum Träumen hat, hat keinen Mut zu kämpfen.

Che!
19.03.2003 donRobio: Und überhaupt
Wenn gesagt wird, die Linken seien Traumtänzer, ist denn die Idee das es von heute auf morgen keine Gesellschaft mehr gibt nicht genauso utopisch?
Man kann doch nicht erwarten das es von einen Tag auf den anderen heißt: Es gibt keine Gesellschaft mehr und wird es nie wieder geben.
Es werden sich doch immer wieder Gesellschaftstrukuren bilden, und wenn es nur eine zusammengewürfelte Miliz ist. Um die zu beseitigen müsste man sich auch wieder organisieren, und wenn die andere Bedrohung größer wäre sogar eine Armee organisieren um nicht unterzugehen. Hätte man sie dann wirklich besiegt, hätte man auf einmal schon wieder eine Gesellschaft erschaffen.

Da man die Neubildung einer Gesellschaft nicht verhindern kann, ist meiner Meinung nach die Anarchie mindestens genauso Utopisch wie der Kommunismus: Gerecht, eigentlich das einzig richtige, aber fast unmöglich zu erreichen.
10.05.2003 Bevo Maddox: ja so ist es!
dein letzter absatz sagt wie es ist!
und die "linken"? 95% von ihnen waren nie etwas anderes als pseudoreligiöse sektierer & das seit über 150 jahren. man sollte ihrem dahinscheiden nicht eine träne nachweinen!letztlich sind sie an ihren ansprüchen kaputt gegangen & an der stärke des kapitalistischen widersachers. was bleibt sind ein paar traurige figuren, wie z.B. sog. antifas, die genauso blöde sind wie die, die sie bekämpfen, aber von sich meinen die besseren menschen zu sein, weil sie über die "richtige" moral verfügen, oder die
"richtigeanalyselinken", die meinen erst die richtige theorie würde zur richtigen praxis führen, auch nur ein teil der großen psychopatenfraktion!
da lob ich mir die "GLÜCKLICHEN ARBEITSLOSEN", die haben wenigsten was verstanden, oder die
"RelativGlücklichen Müßigen" des berliner THEMROC CLANS.
02.06.2003 Mohammed Said al Sahaf: Es geht um Stil und Neurosen
Bestes Beispiel ist der SPOG-Kongress und die ANtideutschen. Die beschimpfen alle als Antisemiten und, auch die linken GenossInnen und wenn sie einen echten antisemiten treffen, laufen sie weg. Ein anderes übel ist die ideologische Leichenscchänderei. Für oder Gegen Stalin bztw. Trotzki bzw. Chrustschow bzw. Mao, bzw. Kronstadt bzw. Spanien bzw. Castro uswusw. Eigentlcih interessante Ftragen (Parlamentarismus. Wie weit geht Einehits- oder Volksfront (je nach Rhetorikgeschmack), Pluralität der Kampfformen, gelebte Solidarität (nicht geschriebene) als Anssatzpunkt um in die Gesellschaft zu wirken, Klassenanalyse heute) all das wird zu wenig behandelt. Dritter Punkt ist die verbissenheit der Chefideologen, oder welche die es gerne wären. Die Revolutiopnäre Linke des Vorabends der REvolution wird nur Pluralistisch und fair ein Chance haben. Die Zeiten der Rhobbespierres, Stalins, Saddams usw muß vorbei sein. Darin hat uns die Bonzenklasse einiges Vorraus. Noch!
03.07.2003 beward: noch?
so lange die linken nicht auf die kleinen probleme des altages eingehen, die für den jederman die probleme schlecht hin sind, werden die linken gegen die politische konservative keinen stich setzen.
31.12.2003 motivierter Realist: vermittelter Eindruck!
Beim Lesen hier fällt mir auf, dass die "große Linke" scheinbar schon untereinander kein großes Vertrauen und Verständnis in "sich" hat! Tatsächlich fehlt ein neues vertret- und anstreb-bares Konzept, welches die "gemeinsamen" Ziele und Vorstellungen vertritt und verbindet. Bei diesem riesigen wirt.+polit.Handlungsbedarf der größtenteils von Linken gesehen und analysiert wird, muss es doch endlich möglich sein das intellektuelle Potenzial zu sammeln und zu aktivieren, um endlich auch den dummen ("weniger aufmerksamen") Menschen die Dringlichkeit und Unausweichlichkeit einer möglichst baldigen Rebellion der Konsumenten und "Arbeiter" näher zu bringen!
Angesichts der riesigen Aufgaben die vor "uns" liegen, sollten wir uns auf die Gemeinsamkeiten und unser gemeinsames Verantwortungsbewußtsein konzentrieren und tolerant und zielorientiert unsere immensen (und wachsenden!)
Kräfte bündeln und endlich in Aktion treten!!!!
2004 muss das große "Vereinigungsjahr" sein. Also dann ... frohes Neues!!
06.01.2004 Twofloer: wir brauchen werbung
Nen tollen Film sowas AntZ
Leichter verständlich natürlich.
25.02.2004 Filzlein: Was ist zu tun??
Also i weiß nicht was man noch zu tun hat kein ziel vor augen!! bei uns in i innsbruck hat es heute einen sehr blöden artiken in der zeitung gegeben dass es seit 2 jahren keine punks mehr hier gibt frechheit
22.03.2004 ilse: nachdenken zu den kommentaren
was mir immer wieder auffällt ist die tatsache, daß alle sich auf vergange-nes beziehen oder weit in derzukunft liegendes. ich wüßte aber gern, was ist mit den projekten, die es doch schon gibt. menschen, die versuchen einen teil der anarchie vorwegzuleben.
so zb. lutter am barenberge.
die haben ein tagungshaus, kein eigentum an produktions
mitteln, eine mosterei, eine
tischlerei oder zimmerrei,
eine gemeinsame kasse und an
deres mehr. soweit ich das weiß ist auch der besitzt an personen aufgehoben. was sicher nicht immer ohne ei-
fersucht geht,aber sie probieren es. an anderer stelle habe ich schon einmal
geschrieben: ehe wir eine neue utopie entwickeln können - wie a-cybernetisch/
systemisch auch immer -, sollten wir versuchen heraus
zufinden : warum sind so viele alternativen gescheitert. aus fehlern lernen gehört für meine be-
griffe dazu. was nutzt das jammern über zerstrittene und in auflösungsprozessen
befindliche linke? und wer
sollen die sein? es gibt viele. schöne grüsse an euch alle. anarcha-feministische.
22.03.2004 Chemo: hausbesetzer
ich für meinen teil habe vor als hausbesetzer zu leben
minimaler konsum und anforderungen an die lebensumstände aber dafür freiheit und unabhängigkeit

@ilse
gibt es zu diesen farmen etc. informative seiten im web?
29.03.2004 ilse: hausbesetzer
von eigenen web.seiten weiß ich nichts kann es aber mal nachfragen. farmen sind das nicht, eher kommunen! grüsse
29.03.2004 ilse: hausbesetzer
ich habe keine infos zu web.seiten, aber versuche es doch mal bei google
31.03.2004 Chemo: hab nix gefunden...
02.04.2004 ilse: für chemo
du kannst dir informationsmaterial schicken lassen unter folgender adresse: gemeinschaft olgshof werkstätten und kommunikative einrichtungen uwe kurzbein, 23966 olgashof bei dorf mecklenburg. und die domäne erreichst du im vorharz: in lutter am barenberge. da fahren sogar busse durch, die von frankfurt /m kommen oder von berlin dort hinfahren. viel spaß beim entdecken.
03.04.2004 Chemo: danke, werd ich mal machen
11.04.2004 Puvogel: Zustand der Linken?
Zustand der Linken? Mir doch egal- bin Anarch
12.04.2004 Chemo: anarchie ist links...
13.04.2004 ilse: puvogel antwort
ach ja, egal-illegal-scheißegal hatten wir schon mal. die resignation war die folge. ich denke, der zustand der
13.04.2004 ilse: nachtrag
auf dem weg zum puvogel hat sich was verkrümelt.es sollte nämlich weitergehen: der zustand der linken hat viel damit zu tun, dass zu vielen vieles scheißegal ist.
01.05.2004 Zarathustra: links ist rechts wenns von hinten stehst
genau so ist es mit "links" zu sein. in zeiten des untergehenden parlamentarismus sollte die primitive raumbezogene einordnung von politischer meinung augelöst werden. darin gipfelt doch das parteienunwesen, die polarisierung der gesamten gesellschaft ... in linke und rechte getrennt - die anderen, die gemässigten die sind die mitte - die gespaltenen könnt man auch sagen - denn diese mitte ist ohne entschluss, führt zur psychose - fun, urlaub, job, kohle, kohl, mankell, genua, georg schramm, dazu ein liedchen von degenhard - abends gottschalk ... und dann die lottozahlen ... -------- also wer da nicht gespalten (schizophren) wird, der muss es längst sein..

schluss mit pro und contra -schluss mit himmel und hölle - arm und reich - dumm und gescheit .... das ist die gelenkte polarisierung - zerreibt euch daran volk .....

wir scheinen so blöd, uns daran geistig zu entzünden, wer hat, neben der täglichen bild, noch nen schuss öl fürs feuer ?

also sprach zarathustra

14.05.2004 MANKIND: Trauerfeier für die Linken!
Es gibt bei den Linken niemanden mehr der sich für Ideale einsetzt.
Für mich sind die Linken in der Politik nur noch Kollaborateure!
Faules Obst, das auf dem Boden liegt und langsam verottet!

Party 4 your right 2 fight!
26.05.2004 Chemo: weise worte, doch was tun?
31.05.2004 ilse: mankind undchemo
ich finde nicht, daß es weise worte sind, eher worte einer zu tiefst empfundenen resignation. aber es spricht auch ein bisschen menschenfeindlichkeit daraus, wenn man menschen zu faulem obst erklärt. wie weiter - was machen ? ein bisschen hat ja attac recht mit seinen/ihren thesen. ausserdem denke ich, müssen wir erstmal ne vernünftige gesellschaftsanalyse haben um zu wissen wo wir ansetzen können. die fehlt heute nämlich, bei allem intellektuellen geschwätz. eine lektüre zur empfehlung zum weiteren nachdenken, wer möchte : fantomas - beilage zu "analyse und kritik." aus hamburg. oder das neue buch von chomsky. machts gut. ach ja, auch nicht schlecht von gabriele rollnick :" keine angst vor niemand." schöne grüsse.
02.06.2004 Chemo: "weise worte" meinte ich ironisch... ;)
06.06.2004 MANKIND: @ilse > Es ist ein Vergleich und hat nichts mit Menschenfeindlichkeit zu tun ;-)
06.07.2004 che der revolutionär: vereinigen
die linken-egal ob spd oder mlpd-sollten sich vereinen.wir müssen versuchen die linken kräfte zu einen,denn sonst werden wir immer schwach bleiben und auf eine krise des kapitalismus warten müssen um ein neues system zu errichten.ich kenne viele die sich kommunisten nennen,doch sind sie eher bürgerliche humanisten oder reaktionäre kräfte!und so sind 90%der linken.man muss diese aufklären und vereinen!
aufklären,mobilisieren,alle vereinen und eine revolution einleiten.
08.07.2004 Chemo: richtig - vor allem aufklären!
23.07.2004 kleinstadtmädel: besser später als nie...
ich beschäftige mich noch nich lange mit den verschiedenen gesellschaftstheorien... aber so wie ich das verstanden habe ist es doch so, dass egal ob kommunist oder anarchist, alle beide für ne herrschaftslose gesellschaftsform kämpfen... die ideen wie man das erreichen kann sind zwar unterschiedlich...aber das endziel ähnlich... und werte wie freiheit und chancengleichheit stehen ja wohl im vordergrund... jetzt frage ich mich wieso ziehen nicht beide an einem strang... klar, das system wie es im mom ist verarscht die bürger von hinten bis vorne...aber warum fängt man nicht an, die wenigen rechte die kleine mitbestimmungen ermöglichen zu nutzen??????????? es gab ma sowas wie n petitionsrecht..naja...jetzt gibts ne 5% hürde...aber warum?? ich finde sich in die theorien zu vergraben und auf nen grossen knall zu warten bescheuert..zumal ich pazifist bin... ich finde einfach, dass wir nicht drauf warten sollten bis wir die ruder in die hand bekommen, denn das passiert so schnell wohl nicht...sondern einfach sich überall so viel wie mögliche lücken schaffen, wo man aktiv wird... klar, viele verabscheuen das system, zu recht... aber ich finde es kommt auch drauf an, was man selbst draus macht... es liegt nicht immer alles nur in der hand der grossen "machthaber" ...auch wenn ich ich mich deren politischem treiben ausgeliefert fühle...aber ist es nicht besser für die eigenen werte in nem ungewünschten system zu kämpfen und so das bewusstsein der andren zu ändern anstatt sich von dem rest abzuschotten und die masse in die verblödung laufen zu lassen? und wenn schon nicht im grossen, dann eben im kleinen... und nich abgehoben oder dem gegenüber feidlich eingestellt sein... sondern vlt eher verständnis zeigen und dem gegenüber die augen öffnen.... ich bin nur durch zufall an infos über anarchismus gekommen... hab mittlerweile ne menge gelesen... aber das war purer zufall... ich finde es wichtig grade andersdenkenden diese ideen näher zu bringen... denn nur wenn sich im bewusstsein der masse was ändert, kann man die politiker in ne andre richtung zwingen... solange man dieses system nich ändern kann..sollte mans verbessern!
20.08.2004 Chemo: leichter gesagt als getan...
dass die linke sich endlich zusammenraffen sollte ist im interesse aller linken aber niemand ist bereit seine Vorurteile und Antipathien aufzugeben und sich andersdenkenden linken zu nähern - komplettiert wird das Chaos von Scharen Pseudo-Linker die weder gewillt noch fähig sind selbst nachzudenken und eigene Werte zu definieren.

Es gibt eine DKP und eine KPD und einen AWAKPD - Arbeiterbund zum Wiederaufbeu der KPD (dabei gibts die ja schon - was den AWAKPD nicht interessiert)

es gibt eine SPD und eine PDS, eine PSG (Partei für soziale Gleichheit)
eine APPD und Attac und so weiter und so weiter...
die linken Wähler spalten sich in diese massenhaften linken Krümel-Parteien auf - Uneinigkeit und Rivalität wo man hinsieht
Kommunisten, Sozialisten, Anarchisten, sog. wahre Liberalisten (die sich auch links nennen und die derzeitige liberale Politik ablehnen) stehen verfeindet gegenüber
vor kurzem hat sich die KPD in zwei Fraktionen aufgespaltet und hat sich entzweit

Marxisten, Trotzkisten, Leninisten, Maoisten, Fidelisten, Stalinisten und hunderte andere kommunistische Gruppierung kämpfen um die Nachfolge Marx's

Es gab noch nie eine so zersplitterte Idee deren Splitter sich so ähnlich sind...

Würde sich die Linke endlich zusammenschliesen nud sich endlich auf einen Nenner einigen wäre sie eine unumgängliche politische Macht.
Dazu müssten die Vertreter aller Richtungen endlich iher Vorurteile abwerfen und sich intensiv mit den Vertretern anderer Denkrichtungen zusammensetzen.

Aber wie wenn schon Sozialisten nicht zur Linken anerkannt werden, Stalinisten als Faschisten beschimpft werden ohne überhaupt zu wissen was deren Programm ist, allen Liberalisten die Schuld an dieser Misere gegeben wird und überhaupt alle Kommunisten autoritäre Diktaturfanatiker sind, Anarchisten als dumme Gröhlgemeinde definiert wird und irgendwann sowieso alles scheissegal ist...

es muss sich eine Menschengruppe bilden die allen linken Theorien und Ansichten offen gegenübersteht und als Bindung zwichen den Parteien die Ansichten aneinanderbringt, und dadurch wächst indem sich die Vertreter der verfeindeten Richtungen endlich mit ihren 'Konkurennten' auseinandersetzen...

Ich rufe jeden auf der noch einen klaren Verstand hat sich endlich uneingeschränkt mit den politischen Theorien auseinanderzusetzen - weder Sozialisten noch Liberalisten noch Stalinisten abzublocken sondern objektiv und vorurteilsfrei zu bewerten

In der offenen Diskussion liegt die einzige Möglichkeit einer Einigung - deshalb Vertreter aller Denkweisen, nutzt die Foren nud Boards im inet!
Redet, auch wenn euch gesagt wird das Reden nichts hilft! Die Einigung der Linken ist die größte Hilfe überhaupt!

Überzeugt Anarchisten vom Kommunismus und andersherum!
überzeugt Liberalisten vom Sozialismus und Sozialiten vom Stalinismus!

Denn die Ziele sind dieselben!
11.10.2004 Ralfi: Mangelndes Engagenent
Jungs und Mädels,

während Ihr hier herumtheoretisiert, hat es die Bertelsmannstiftung schon geschafft, im halbschatten der Presseöffentlichkeit durch gezielte und konsequente Lobbyarbeit die Agenda 2010 zu implementieren. Der nächste und der übernächste Schritt sind schon in Arbeit.

Schon wieder verloren, Genossen.

N.B. Chemo: "Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal Fresse halten."
11.10.2004 Ralfi: Mangelndes Engagenent
Jungs und Mädels,

während Ihr hier herumtheoretisiert, hat es die Bertelsmannstiftung schon geschafft, im halbschatten der Presseöffentlichkeit durch gezielte und konsequente Lobbyarbeit die Agenda 2010 zu implementieren. Der nächste und der übernächste Schritt sind schon in Arbeit.

Schon wieder verloren, Genossen.

N.B. Chemo: "Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal Fresse halten."
03.11.2004 rage: Links? Rechts?
Ich lese hier etwas davon, dass sich die "linken" Kräfte von SPD bi s MLPD vereinigen sollen.. Wo zum Teufel soll dann der normaldenkende Mensch noch bleiben? Habe ich jetzt die Auswahl zwischen dem Kampf um 1€ mehr Lohn und dem Kampf für meine eigene Unterdrückung? Bzw. für irgendwas dazwischen?
Das wichtigste ist wohl erstmal uns von diesen Schlagwörtern "links", "rechts", "mitte" zu lösen. Inhaltsleerer geht es gar nicht mehr! Zu der sogenannten "Linken" werden von Sozialdemokratie über Stalinisten bis hin zu antiautoritären Bewegungen alles zusammen geschmissen, was weder inhaltlich noch in seiner Aktionsform eine gemeinsame Basis oder gemeinsames Ziel besitzt.
Füllen wir unsere Selbstbezeichnungen endlich wieder mit Inhalt und trennen wir uns klar von autoritär diktatorischen Strömungen ab, die sich selber "links" nannten oder "links" genannt wurden und so mit anti-autoritären Bewegungen in einen Sack gesteckt wurden und noch 3 mal kräftig draufgeknüppelt wurde, damit diese auch ja nachher gleich aussehen.

Die antiautoritären, emanzipatorischen Bewegungen stecken zur Zeit in einer starken Krise. Ihnen fehlt als Grundlage eine theoretische Basis, da die Grundlagen einer theoretischen Basis 1918 abgerissen sind, als durch die autoritär sozialistischen Revolutionen die sozialen Bewegungen weltweit gleichgeschaltet wurden. Das Resultat ist die riesige Lücke in der Theorie, in der wir uns gerade befinden. (Die 68er haben zwar Teile dieser Theorielücke gefüllt und auch gute Ansätze geliefert, hatten aber auch keine Möglichkeiten den riesigen Aufholbedarf zu schaffen und auch noch die Grundlage zu legen darauf langfristig aufzubauen. Die sozialen Bewegungen (vor allem in Deutschland) stehen an einem wichtigen Punkt der Neuausrichtung. Solche Entwicklungen sind immer erstmal durch den kritischen Bezug auf die Vergangenheit mit starken Kontroversen und mit Spaltungen verbunden. Allerdings ist es unsere Aufgabe eine aktuelle Analyse der gesellschaftlichen, ökonomischen und historischen Geschehnisse vorzunehmen. Dies geschiet auch sehr produktiv. Ich möchte hier zum Beispiel auf Robert Kurz verweißen.
In einer solchen Phase des Umbruchs gibt es auch immer kleine Splitterströmungen, die durch starke Provokation auffallen und dadurch helfen die eigenen inneren Widersprüche offen an den Tag zu legen und sich mit diesen kritisch auseinander zusetzen. Dann machen sie sich allerdings selber überflüssig und verschwinden sehr schnell wieder. Ein Beispiel hier für ist die Antideutschen Bewegung aus der Antifa Szene heraus.
Das Problem vor dem eine soziale Bewegung im heutigen Deutschland steht, ist das die sowohl temporal als auch regional stark beschränkte Erscheinung des "Wirtschaftswunders", ein Gefühl einer wohlstandsschaffenden Wirkung des Kapitalismus in breiten Bevölkerungsschichten hervorgerufen hat. Obwohl dieser Zustand nur wenige Jahre anhielt, auf wenige hochentwickelte westliche Industriestaaten beschränkt war und auch in diesen nur Teile der Bevölkerung betraf (in Deutschland lebten in Hochzeiten des Wirtschaftswunders 10% in Armut), hat dies anscheind die gesammte Erinnerung an die Massenarmut der Zeit davor verdrängt und die normale inhumantiäre Fratze des Kapitalismus übertüncht.
06.11.2004 Chemo: zur "Linken"
@ralfi:
sehr geistreiche Bemerkung...gehts vielleicht etwas präziser?
für konstruktive Kritik bin ich immer offen - deine Bemerkung war weder informativ noch begründet...
ich hoffe du hast heldenhaft gegen die Bertelsmannstiftung gekämpft

denn wozu noch Meinungsaustausch? losschlagen reicht doch schon - man wird schon was treffen...

@rage:

ich denke, dass Begriffe wie links, rechts und Mitte so populär sind, da damit die herschenden Verhältnisse leichter begründet werden können, da sie sich so offiziell von reaktionären und konservativen verhalten distanzieren obwohl sie genau diese representieren

eine hilfreichere Beschreibung wäre wohl in alternatives und konservatives Lager zu unterteilen, wobei die herschenden Verhältnisse bis zu einem gewissen Umkreis zu den konservativen Kräften gezählt werden und die Gruppen, die bestehende Verhältnisse verändern wollen das alternative Lager darstellen

dieses alternative Lager könnte man dann in unterschiedliche Strömungen einteilen...
Teilbereiche wie Wirtschafts-, Justiz- oder Wertealternative Bewegungen welche sich dann in ein Spektrum zwichen revolutionären und reaktionären Ansichten (zwichen denen die konservativen dann durchaus die Mitte stellen) aufteilen...

auf dieser Basis würde ich meinen Beitrag dann gerne korrigieren:
mit Links meine ich alternative Bewegungen zu denen ich jetzt natürlich auch faschistiche und nationalistiche Bewegungen rechne

Ich gehe ganz klar davon aus, dass auf einer gemeinsamen Wertebasis nur eine einzige argumentativ belegbare Wahrheit exisitert, die in der Diskussion gefunden werden kann
dabei handelt es sich nicht um einen Kompromiss sondern um die maximale Erfüllung der gemeinsamen Werte.

ich rufe die unterschiedlichen Bewegungen dazu auf ihre eigenen Ansichten auf der Grundlage einer offiziellen Wertebasis in Frage zu stellen um in der Diskussion mit anderen Anschauungen fehlerhafte Ansichten abzuwerfen und richtige zu verbreiten...
13.03.2005 Frosti: Aufgeben!?
Das wahre Problem was die meisten Anarchisten haben ist, dass sie insgeheim den Kampf den sie verfolgen schon längst aufgegeben haben. Sie ruhen sich auf dem bisschen Freiheit aus das ihnen ohnehin zusteht. Sie denken das sie Freiheiten hätten dabei haben sie nur eine Illusion davon. Faul rumsitzen und sich zu saufen kann jeder. Die meisten haben einfach nur angst ihr ruhiges leben mal kurz beiseite zu legen und sich zu erheben. Und die ganzen Sprüche von wegen Revolte und so.

Deshalb: klopft keine Sprüche sondern macht endlich was.
Aber bitte überlegt erst was ihr macht!!!
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