CHEF DUZEN
Leben auf den Wolken des Glücks - Anarchie!
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Mafia - Grundprinzip unserer Gesellschaft
Die Zerstörung der Autonomie, der Möglichkeit zur Selbstorganisation scheint mir die Grundlage jedes Systems des Ausbeutung und Unterdrückung zu sein.

Jeder Angreifer, jeder Räuber, jeder Mörder stört natürlich den Lebenszusammenhang seines Opfers. Meist wird er dies bewusst tun, um die Möglichkeiten des Opfers zur Flucht, zur Verteidigung, zur Erholung, zur Neuorganisation zu verringern.

Ein erfolgreicher Räuber oder eine Räuberbande wird vielleicht irgendwann dazu übergehen, das Gewaltverhältnis zu seinen Opfern zu institutionalisieren. Er bietet an, seine Opfer am Leben zu lassen, wenn Sie ihm regelmässig Tribut zollen. Wenn die Räuber auch noch "Schutz" vor anderen Banden anbieten, wird der Räuber wird von der zeitweiligen Heimsuchung zum institutionalisierten Machthaber.

Im Lauf der Jahre und der Generationen nimmt das Verhältnis der Ausbeutung auch in den Köpfen der Ausgebeuteten den Charakter von Rechtmässigkeit an.

Angehörige der herrschenden Klasse (die frühere Räuberbande) werden einzelne Angehörige der unterdrückten Bevölkerung, die sich dafür eignen, als "Aufseher", "Hilfswillige", "Büttel" oder "Beamte" anstellen und dafür entsprechend privilegieren. Die Unterdrückten werden die Herrschaft irgendwann dann als gerecht empfinden, wenn sich die Herrscher etwas mit "übermässiger" Grausamkeit zurückhalten und so etwas wie "Rechtssicherheit" installieren und aufrechterhalten. Ein Staatswesen ist entstanden.

Je mehr sich der Wohlstand entwickelt, um so mehr werden die Herrschenden versuchen, bürgerkriegsartige Auseinandersetzungen zu vermeiden, die diesen gefährden könnten. Sie werden gewisse Zugeständnisse an Mitspracherecht machen, und es einigen
befähigten Angehörigen der Unterklasse ermöglichen, sozial bis in ihre Reihen aufzusteigen.

Trotzdem gehört zum Beispiel in der Bundesrepublik noch ein grosser Teil des allgemeinen Reichtums an Grund und Boden den Nachkommen jener Adligen, die sich diese Schätze einst durch nackten Mord und Totschlag angeeignet haben.

Es ist ein Gewaltverhältnis (Staat) entstanden, das auf der Zerstörung von Autonomie, auf dem Abschneiden von Lebensgrundlagen den beruht und ich will hier von Mafiasystem sprechen.

Dieses System beruht auf der Zerstörung der Selbstorganisation der Beherrschten in vielerlei Hinsicht.

Sind ein derartiger Staat und seine "Legalität" erst einmal etabliert, so besteht natürlich keinerlei Interesse, daß jemand wieder die Sprache auf die einst und immer noch zugrundeliegenden Gewaltverhältnisse bringt. Hier wird Selbstorganisation verhindert, denn es besteht kein Zugang mehr zur Lebensgrundlage der Sprache.

Das Mafia-Prinzip scheint mir eines der grundsätzlichen Muster unserer Gesellschaft zu sein. Von der engen Verbindung unserer herrschenden Klasse zum organisierten Verbrechen möchte ich hier zunächst nicht sprechen. Unsere Staatsform leitet sich geschichtlich vom Feudalismus als institutionalisiertem Raub ab.

Die Mafia kann kein Leben und Wirtschaften außerhalb ihrer Organisation dulden. Allenfalls ein Leben als besitz- und rechtloser Verstossener "in den Wäldern", das als abschreckendes Beispiel für die anderen dienen kann. "Du kannst Geschäfte machen, aber nicht auf eigene Rechnung!". (Lebensgrundlage "Austausch")

Jedes Beispiel gelebter Autonomie stellt natürlich eine potentielle Verlockung und Utopie für alle Beherrschten dar und ist somit eine echte Bedrohung für das System und seinen "Konsens" sowie für sein "Tabu".

Hier fällt einem natürlich sofort das unglaubliche Wüten der Supermacht USA gegen ein kleines Land wie Nicaragua ein. Oft wird die Autonomie dadurch zerstört, daß ihre Grundlagen, nämlich die natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerung zerstört werden. Dies kann geschehen, indem eine bäuerliche Bevölkerung durch Grossgrundbesitzer von ihrem angestammten Grund und Boden vertrieben und damit erst zur Ausbeutung in den Fabriken oder Bergwerken verfügbar gemacht wird.

Auch in unserem Land wird der Bevölkerung der freie Zugang zu Grund und Boden von der besitzenden Klasse verwehrt: wer hier leben will muß schon den halben Monat arbeiten, um seine Miete aufzubringen.

Ebensowenig wie die äussere, sowenig kann die Mafia bei den von ihr beherrschten die innere Autonomie dulden. Ein gesundes, in sich selbst ruhendes Selbstbewußtsein der Beherrschten kann nicht im Sinne der Herrscher liegen. Die Mafia, die sich in einem Stadtviertel ihren Einfluß zu sichern sucht, wird zunächst einmal einige ihrer zukünftigen Opfer umnieten oder zusammenschlagen lassen. Der Bevölkerung wird so der "Schneid abgekauft". Der klassische Staat bedient sich für diese Zwecke der Kirche und der Schule, um von der täglichen Demütigung der Arbeitswelt abzusehen. (Lebensgrundlage "Selbstbewusstsein", "Identität")

Das "Leistungsprinzip" leistet es in unserer Gesellschaft, dem einzelnen das Rückgrat zu brechen, ihn zum Versager zu stempeln. Das Einbleuen dieses Prinzips und nicht das "Lernen" ist auch auch der Zweck unserer Schule, wie wir sie kennen und das wird auch kein CSU'ler abstreiten. Selbstbewusstsein wird in unserer Gesellschaft nur dem gewährt, der irgendwie an Kohle rankommt und dies auch zeigen kann. (Markenbewußtsein bei
Kindern)

Dem Individuum, dessen Selbstbewusstsein zerstört oder in seiner Entwicklung blockiert wurde, wird von der Gesellschaft eine Ersatzidentität als Mitglied der Gruppe angeboten. Typisch ist die "Erziehung zum Mann" beim Militär oder andere Initialisationsrituale. Die Initialisation in die Gesellschaft durch körperliche Verstümmelung wie die Beschneidung der Geschlechtsteile von Mann und Frau in vielen "Kulturen" scheint mir auch hierher zu gehören.

Die eigenen Verstümmelungen können oft nur ausgehalten werden, indem die Gefühle des Schmerzes und der Wut über das Erlebte innerlich abgetötet werden. "Mir hats nicht geschadet!". Diese Verhärtung versetzt den Verstümmelten selbst wieder in die Lage andere mitleidlos zu morden zu verstümmeln, ja sie verschafft ihm vielleicht sogar Lust daran. (Traumatisierter Traumatisierer). Dies verbindet die typische Opfer und Täter-Mentalität.

Der Sklave und der KZ-Häftling trägt sein Brandmal und seine Nummer, das Mitglied der japanischen Yakuza-Gang beweist seine Loyalität gegenüber dem Boss mit seinem abgeschnittenen Finger. Der Priester opfert seine Sexualität. Im alten China wurden die Füsse der Frauen verkrüppelt usw.. Das eigene Ich wird dem übergestülpten Gesellschafts-Ich aufgeopfert.

Einige Beispiele, wo Herrschaft und Ausbeutung auf der Verhinderung des selbstorganisierten Zuganges zu den Lebensgrundlagen ausgeübt werden, möchte ich hier
nur ganz kurz und punktartig ansprechen:


  • Grund und Boden
  • Geld - Produktion und Tausch
  • Sprache als Mittel der Verständigung
  • Wissenschaft
  • Selbstbild und Selbstbewusstsein
  • Erziehung
  • Spiritualität und Religion
  • Kunst und Kultur
  • Gentechnik - Patentierung von Lebewesen - Privatisierung des Genpools des irdischen Lebens
  • Sexualität und Rollenbilder


Hier noch zwei Links zu Diskussionen, zu denen dieser Text in anderen Foren geführt hat:

http://f23.parsimony.net/ forum52169/ messages/ 34832.htm

http://f17.parsimony.net/ forum30434/ messages/ 231204.htm


Artikel hier erfasst: 08.11.2000

Kommentare
30.05.2002 hgir: ja wer isses denn
dann stellen sich wohl nur noch zwei fragen: wer genau ist denn das, der diese herrschaft innehat und die breite masse ausbeutet und warum geht man nicht hin und hackt ihm den kopf ab???
02.07.2002 Joe: Revolution

hier gibt es nur noch ein Mittel:

Es lebe die Revolution!!

Es muss mit aller Macht und mit möglichst einer großen und weiten Masse eine Demonstration bis hin zur Revolution her.

Die Mafiabosse müssen eingeschüchtert werden, wenn nicht sogar von ihrer Macht enthauptet werden.


Ich bin dabei: Es lebe die Revolution!!
15.07.2002 cybervoid: uno momento pervavore
naja revolution...gut und schön :-) ... ich find dieses system ja auch zum kotzen und ich würd mich freuen wie doof wenns endlich mal wech wär.... aber ich glaube nicht, dass revolutionen funktionieren... das zauberwort heißt evolution...
bei einer anarchischen revolution würde genau das geschehen, was die paten uns immer vorbeten... das machtverhältnis würde radikal geändert...aber eben nur zugunsten eines neuen herrschers... kein wunder... das bewußtsein der menschen ist zu sehr auf herrschaft ausgelegt.. beherrsche andere...werde beherrscht...
das ist viel zu gut installiert...tief ins betriebssystem eingegraben...

um etwas zu ändern gibt es nur eins.... evolutionäre zellen bilden und zielstrebig sowie geduldig am anarchischen organismus basteln...

let`s do it...

anarchie ist machbar herr nachbar ;-)
18.07.2002 Joe: weg mit dem system hier

sorry, war wohl die falsche Taste

Ich denke dass der Weg, der hier mit dem System gemacht wird absolut schädlich ist und zwar schädlich für sämtliches Leben hier und wenn man sich hier ständig den Amis anschließt und es denen nachmachen will ist das noch viel schlimmer...
28.08.2002 Helios: evolution= revolution
nicht zu vergessen ist die geistige evolution und der techniche fortschritt:
kaum haben wir das fliegen gelernt, und schon reden wir von den sternen.Noch vor zweihundert jahren wußten wir nichts von der Elektrizität-heute stellen wir sie durch Kernkraft her.Wo werden wir aufhören???
"Ich glaube nicht ,daß wir jemals aufhören werden. wir können es nicht. Genauso wie unsere Vorfahren müssen auch wir die ganze zeit über kampfen ums überleben um mehr freiheit um gerechtigkeit um brüderlichkeit.
es ist ein kampf der von generation zu genration weitergetragen wird.

FIGHT FOR YOUR RIGHT!!!!!!
30.08.2002 markxs: schon ganz gut, nun die Lehren?
es ist schon was dran was der kollege so schreibt. doch wie ändern! viele gerede viel geschreibe! den hammer oder die idee nur zu bequatschen ist einfach, wer hat den mut den hammer aufzuheben und zu hämmern.
kurz gefragt, wer hat den mut eine neue partei zu gründen, mit dem ziel die staatstrukturen zu vereinfachen und überflüssige aufzuheben. die unabhängigkeit der politik von der wirtschaft zu erkämpfen und damit den mafiosen filz zu entflechten! meldet euch bei mir. mehr informationen demnächst! meldet euch für die ersten infos. ich suche verleger für ein buch darüber, homepagebastlerm pressekenner, medieninsider, einfach zugang zur öffentlichkeit, wer kann mir helfen?
gruß markxs
30.08.2002 markxs: adresse
markxs@web.de hab ich vergessen. hier ist sie. denkt an spaniens himmel
22.10.2002 Elmar Witting: bravo!
hallo Leute,

ich finde der Text bringt es in der Analyse ziemlich genau auf den Punkt! Parallelen zwischen Stattsgebilden und Mafiastrukturen sind doch für jedermensch völlig offensichtlich. (Schutzgeld - Steuern als offensichtlichste Beispiel!)Der Einwand von markxs bezüglich der zu ziehenden Lehren ist natürlich in gewisser Weise berechtigt. Allerdings gibt´s schon genug Parteien! So kommt keiner weiter. Viel schöner find ich das weiter oben stehende Beispiel der "evolutionären Zellen". Genau das ist es nämlich, was uns (wenn überhaupt) weiterbringen kann. Jede Gelegenheit nutzen, um selbstorganisiert und frei von Fremdbestimmung und Druck (egal, ob durch Staat, Mafia, Arbeitgeber, Kirche, Schule, Universität oder sonstwas) versuchen sein Ding durchzuziehen. So kann das berühmte positive Beispiel gegeben werden und dann kann viellicht eines Tages mal der Fall eintreten, dass genug Menschen auf "unserer" Linie sind und dann eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung (Fernziel Abschaffung aller Machtstrukturen, allen voran der Staat!) bewirkt wird.
Ich glaube auch auf keinen Fall, dass die "Idee" einer Revolution hier irgendiwe hilfreich ist! Gewalt kann doch nicht allen Ernstes als angebrachtes Mittel in Erwägung gezogen werden, um bestehende Gewalt in Frage zu stellen bzw. zu überwinden!

Herbstliche Grüße!

Elmar Witting
29.10.2002 conan: Vorab Klarheit
Ich denke, daß nur dann
ein "Schuh" daraus wird,
wenn die danach
folgenden "Spielregeln"
klar und unmißverständlich
vorab geregelt worden sind.
Da ansonsten, so meine Befürchtung, lediglich ein Rollentausch stattfindet.
Anarchisten sollten auch
stets einkalkulieren, daß es viele Menschen gibt, die nichts mit ihrer gewonnenen Eigenständigkeit anfangen
können, diese Menschen können sich eine Leben
ohne Befehle/Anweisungen
nicht vorstellen.


16.11.2002 Blitta: Bitte!
bei all diesen staatsanfeindungen.. seid euch wenigstens darueber im klaren, dass euch im rahmen dieses notwendigen(!) staates die moeglichkeit gegeben wird, besser zu sein + dadurch wz.b. wahlen zu gewinnen + selbst mitzugestalten. schlecht reden ist einfach. aber welche alternative (beispielsweise zu steuern) liegt denn auf eurer zunge??! wuerde mich wirklich interessieren?

BK
18.11.2002 wirwollnkeine: Evolution statt Revolution
anarchie ist nur dann möglich wenn alle menschen reif sind die konsequenzen ihres handelns zu tragen
eine revolution wäre veränderung durch die kraft eines dummen mobs der seine ideale zum gesetz erklährt
d.h. die folge wäre faschismus!!!!!!
ich denke auch das man sich gerade in deutschland mit antisemitistischen und (leider) auch mit antiamerikanischen äußerungen zurückhalten
denn wenn sich sowohl rechte als auch linke gruppen gegen den gemeinsamen feind USA und ISRAEL vereinigt streiten zeigt dies das in deutschland selbst politisch interessierte(gebildete) bevölkerungsschichten nicht aus Auschwitz gelernt haben!!
um zum thema zukommen:der gegebene text ist in seinen grundlagen und folgerungen schlüssig
doch macht mir die interpretation durch manche leser sorgen z.B. "sagt mir wer verantwortlich ist...kopf ab .
es gilt das system mafia als ein sich mehr und mehr verselbstständigendes eigendynamisches und doch durch den menschen beeinflussbares gesehen werden
in diesem sinne "revolution zuerst in den köpfen
19.11.2002 luigi161: traurige Zeiten
Wer soll da noch an einen Rechtsstaat glauben wenn man Tag für Tag mitbekommt wie unsere "Superminister" gut bezahlt den Karren
täglich tiefer in die Grütze fahren und sich dabei bester Laune sowie allen erdenklichen Luxus erfreuen, während die Basis unseres Staates ( Arbeiter,
Steuerzahler) ohne die das ganze System zusammenbrechen würde täglich nur damit beschäftigt sind den Hunger dieser Steuerhunde zu stillen.
Es ist nur eine Frage der Zeit wie lange das noch gut geht.
Es wird der Tag des Aufstandes kommen und ich hoffe,jeder der sich heute noch Priviligiert fühlt und bisher aus diesem System seinen Nutzen zieht lernt wie es ist wenn man sich sein Geld wiklich verdient.

Ich bin Wachmann arbeite für 6,70- Euro die St 280 Stunden im Monat und für die selbe Arbeit bekommt ein Beamteter Wachmann 13,50- die Stunde plus alle erdenklichen Zulagen.
Wo bleibt da die Gerechtigkeit wenn selbst der Staat das Lohndumping fördert und die Steuern bis zur unzumutbarkeit erhöt.

Unsere Regierugen ( die heute und die von gestern)sind fast alle korrupt und abgerüht und wenn sie beim Betrug erwicht werden sind sie noch rechtlich auf der sicheren Seite, bestes Beispiel Helmut Kohl.

Wehrt euch !!!!!!
Die waren Verbrecher machen Politik und lügen ohne rot zu werden.
22.02.2003 adri: Wieder mal ein Schuldiger ausgemacht?
Es ist doch immer wieder das gleiche Lamento, wenn man über die Korruption und die Nehmerhaltung unserer Politiker schimpft. Dahinter ist immer dieser Vaterkomplex verborgen: Schuld ist alleine die Elite, nicht diejenigen, die ihre Verantwortung nicht tragen wollen, weil die Unfreiheit bequem ist, der gesellschaftliche Käfig aus Zuckerstangen besteht.

Darum folgt hier ein Rundumschlag, um mal diese hier getätigten gedanklichen Konstruktionen mal etwas auzuschütteln.

Warum sind Politiker Politiker? Offensichtlich ist in ihrem Bewusstsein kein Gefühl dafür, dass Selbstbedienung anderen schadet. Seilschaften, Rigen und Ideologien und der Glaube tun ihr Übriges, damit ein Mensch Politiker wird.

Bei uns herrscht weniger das Mafia-Prinzip, das ist doch einfach zu einfach geschildert, auch wenn viel Wahres daran ist, mehr herrscht das unmittelbare Eigeninteresse. Gut, wenn man es so nennen will...

Sind wir als Bürger wirklich besser? Fraglich. Wie passen folgende Begriffe zueinander: Eigeninteresse zu Freiheit, Verschiedene Meinungen und Pluralismus zu Einheit, unser Lebensstil zur Brüderlichkeit? Nein, die Empathie langt nur bis vor die Haustüre und Gemeinsinn findet man nur draußen oder drinnen. Der Materialismus zerstört die Beziehungen zwischen den Menschen und solange politische Anschauungen davon geprägt sind, sehen sie nicht den Zusammenhang der oben beschriebenen Begriffe und sie verstehen ihn auch nicht mit Herz und Hirn.

Müsste der Mensch außerdem nicht weiter schaun, auch im Haus herrscht der Vater über den Sohn, und das arme Schwein in einer Mastanlage ist ebenso beherrschte Natur, die nicht gefragt wird, wie sie leben will. Frieden und Gerechtigkeit wird es erst geben, wenn man den Tellerrand der Ideologie verlässt - da geben ich euch recht.
05.03.2003 mafrasevic: Wieso reformieren? Revolutionize!!!!
In den obigen Beiträgen ist oft etwas gegen die Revolution gesagt worden. Aber ihr wollt nur Reformieren. Wie M.A.Bakunin schon gesagt hat wird ein Sklave, der an die Macht kommt bereits in wenigen Jahren schlimmer sein, als der Ausbeuter zuvor. Das heisst es kann keine Reformation von oben geben. Grundlegende gesellschaftliche Veränderungen müssen auch von den Menschen der sog. unteren Schicht hervorgebracht werden. Man sollte dieses System zerschlagen, und alles was durch es geschaffen wurde, damit man es neu, freiheitlich und verständlich aufbauen kann.
Befreien wir uns also von unserem Demokratenregime und zerschlagen wir alles was Herrschaft als Grundlage hat, damit wir als freie Menschen die schlechte Zeit der Herrschaft schnell vergessen können!
Überzeugt?
23.03.2003 mats: Illusion
Und darum geht es darum, in dieser Gemeinschaft zu leben als wäre es eine Freie:)!!!
07.04.2003 Hiob2000: Revolution?
Eine Revolution kommt nicht in Frage!
Jedenfalls nicht für ein revolutionäres Ziel - eine Gesellschaft, die für alle in gleichem Maße Chancen und Möglichkeiten sein Leben zu leben bereithält.

Revolution bedeutet für mich mehr oder weniger einen radikalen Umsturz der bestehenden Verhältnisse.
Das bedeutet das eine Gruppe etwas gegen eine Andere durchsetzt.
Damit ist aber auch schon die Grundlage einer Gesellschaft für Alle unmöglich.

Revolution ist nichts anderes als Putsch.
Das Ziel der Putschenden ist die Übernahme der Privilegien der aktuell herrschenden Klasse.
Dabei wird die Unterstützung der Beherrschten benötigt, sind sie doch die einzige Gruppe (da Mehrheit) die die Macht hat, etwas zu verändern.
Eine Beteiligung der Beherrschten an den Privilegien nach "geglücktem Umsturz" wird dann aber nicht erfolgen - Kann nicht!
1000 können 10 ernähren aber nicht umgekehrt.
Privilegien kann nur eine Minderheit genießen, die Mehrheit muss sie "bezahlen".

Nach einer Revolution wird
wiederum eine Minderheit die Mehrheit ausbeuten, die gleiche im Ausgangsartikel erwähnte Gruppe der Hiwi's und Beamten wird sie in Ihrem Auftrag wieder organisieren.

Kurz gesagt:
Eine Anzahl von x Gruppen streitet sich auf Kosten der Hauptgruppe (dem Volk) um Privilegien, wobei wiederum die Gruppe Verwaltung theoretisch jeder der x Gruppen bei der Durchsetzung ihrer Ziele behilflich ist.

zum Beispiel: Polizei
im Kaiserreich
in der Weimarer Republik
im Deutschen Reich
in BRD/DDR

Fazit:
Eine Gesellschaft die für Alle da ist benötigt keine Revolution.
Eine Revolution kann keine Gesellschaft schaffen die für Alle da ist.
Durch wirtschaftliche Abhängigkeiten in den globale Verflechtungen kann es keine Gesellschaft für Alle in einem "Reservat geben" - entweder die ganze Welt oder nirgendwo.

Man braucht also alle Menschen!!!
Unsere Taten sind Ergebnisse unseres Denkens und Wollens. Wenn alle Menschen aktiv denken und Frieden, Freiheit, Gleichberechtigung wollen ist die Tat zur Gesellschaft für Alle möglich.

Der Schlüssel ist das Bewußtsein des Einzelnen.
Viele erkennen Mängel und Mißstände - aber dabei bleibt es.

Die meisten Menschen sind sich nicht bewußt, sie glauben.
Früher beruhte der Glaube meist auf Religion, heute ist der Staat selbst die größte Sekte geworden.
Glauben verhindert Bewußtsein, damit wird auch die Chance auf Änderung unterdrückt.

Die Herrschaft über das Bewußtsein war schon immer der Schlüssel um den Menschen zu beherrschen.
Das Bewußtsein ist aber nicht beherrschbar. Es beherrscht auch die Privilegierten.

Glauben kann zwar dem überleben dienen aber niemals dem Leben.

Eine Gesellschaft aus 3 Menschen.
1 Chef
1 Beamter
1 Volk

Wenn das Volk hart arbeitet kann es vielleicht den Chef, den Beamten und sogar sich selbst ernähren.
Keiner dieser 3 Parteien hätte aber soziale Kontaktmöglickeiten auf gleicher Basis -> Befehle geben oder empfangen.
Ein "tolles Leben" - Unser Leben.

Wie kann man das Bewußtsein als Grundlage zu zukünftiger Veränderung nun fördern.

Durchbrecht den Glauben!!
Erinnert die Menschen daran, das sie sich sicher nur auf ein Leben verlassen können.
UND DAS IST KURZ UND ENDLICH!
Sinn im Leben?
Es ist ein Geschenk der Zeit mit unendlich vielen Gestaltungsmöglichkeiten.

Vielleicht begreift man irgendwann das es in der jetzigen Welt eigentlich keine Privilegierten sondern nur Verlierer gibt.
Wir sitzen seit Anbeginn der Menschheit in einem Zug der steht - mein Problem ist das ich nicht aussteigen kann.

Diese sinnlose Verschwendung von Leben (-szeit)kotzt mich an. Ich darf mich nur selbst dabei beobachten wie ich sterbe.
12.10.2003 Anymen: Industrie Sucks!!!
Durch die Entwicklung der Industrie, haben sich die Menschen heutzutage eher Asozial Entwickelt. Wir kümmern uns nicht mehr genug um unsere Mitmenschen, entweder keine Zeit, zuviel Arbeit oder Fernsehen. Jetzt wollen die Politiker auch noch das man noch mehr arbeiten sollte was im krassen Gegensatz zu einem gesunden sozialen Leben steht. Außerdem wird es durch zu viele Gesetze unmöglich gemacht einen eigenen Betrieb zu eröffnen.
Nur Großkapitalisten werden bevorzugt, was wiederum einen Monopolen Markt hervorbringt und dieses Land und ihre Menschen kein Stück weiterbringt.

Ich finde eine autonome Wirtschaft für sinnvoller als die Führung durch den Staat. Damit nicht nur die Leute Geld Verdienen die den größten Anteil am Markt haben, sondern die Leute die ihr Blut und Schweiß in diese Arbeit gesteckt haben.

Die Reform sollte Bestenfalls dahin geändert werden das die Steuern nicht mehr erhöht werden, Subventionen aus Steuergeldern nicht in Aktiengesellschaften fließen, sondern nur allein in Soziale Einrichtungen. Und nicht irgendwelche Planstellen (wo keiner arbeitet, sondern "arbeiten" zu hause ca.2 Tage in der Woche, bei einem Gehalt von 4000 bis 12000€ im Monat) in den Bundesministerien und in der Regierung durch Steuerghelder finanziert wird.

Das weckt nicht den Eindruck einer Sozialen Politischen führung, sondern einer Geldgierigen, Machtbesessenen und egoistischen Elite von Studierten Herrschern.
21.10.2003 Anton Wenigfroh: kleiner Rückblick...
Zur Entstehungszeit der Menschheit sammelten sich viele Menschen in einer Gruppe, um so den jeweils nächsten Tag überleben zu können. Damit aber das Zusammenleben nicht in Chaos oder Gewalt ausartete, mußte jemand darüber wachen: der CHEF.
ER war verantwortlich dafür, DAß alle überlebten. Daß es keine Streiterein mit benachbarten Gruppen gab und daß alle Nahrungsmittel gerecht aufgeteilt wurden.
Sprung nach vorne...
Wofür brauchen wir unsere Politiker? Streit zwischen benachbarten Ländern -ausgenommen fundamentalistische arabische Staaten- gibt es doch nur, weil der eine was hat, was der andere will oder braucht. Doch die Herren, die das in unserem Interesse im Griff haben sollten, machen die Sache nur noch schlimmer. Sie haben nicht vor, uneigennützig die Situation derer, von denen sie bezahlt werden, zu verbessern. Sie wollen aus Allem eigenes Kapital schlagen, wenn das nicht geht, lassen sie sich für eine "zielgerichtete Politik" gerne noch extra bezahlen. Und das Schlimme an der Sache: Gesetze gegen Amtsmißbrauch beschließen sie auch noch ungefragt und eigenhändig...
Sie lassen die Hand, die sie füttert, verkümmern...
21.10.2003 Anton Wenigfroh: Nachtrag: Aufruf an alle Handwerker!!!
Einen Tag lang sollten wir:
² keine Kohle fördern
² keine Müllabfuhr machen
² keinen Strom produzieren
² keine Waren per LKW transportieren
² nicht tanken oder einkaufen
² nicht rauchen
² keine Dienstleistungen vollbringen...
Was denkt ihr, wohin das führt? Sicher mag der eine oder andere Selbständige daraus einen Nachteil erfahren, aber der Gesamtnutzen - "unsere" Politiker würden höchstwahrscheinlich mal aufwachen- wäre riesengroß.
11.12.2003 Enigma: Ein Gleichnis..
das habe ich mal gelesen und ich finde das passt sehr gut zu unsererem Mafiasystem:

"Wenn Arbeit so schön wäre, dann hätten sie die Reichen nicht den Armen überlassen."

Ich glaube dieser Sartz stammt irgebdwoher aus Südamerika.
01.02.2004 Bronto: Unzufrieden

Ich denke,dass viele Menscheen nicht mit dem System, das wir gerade haben, nict zufrieden sind oder zumindest gegen manche Handlungen und Entscheidungen der Politiker sind. Aber wer wehrt sich? Wer !kann! und traut sich seine Meinung zu aeussern und fuer seine Ueberzeugunen einzutreten?Aufzustehen und zu sagen, dass er etwas scheisse findet. So viele Menschen finden dass hier irgendwas schief laeuft und beschweren sich in Unterhaltungen.Daraus kann man doch schliessen, dass sie unzufrieden sind. Aber man nimmt es hin und wehrt sich nicht und hofft dass irgendein Politiker oder eine Partei auftauchen wird und alles viel besser macht und alle gluecklich werden. Diejenigen, die wirklich etwas tun und sich einsetzen, sind viel zu wenige der Unzufriedenen. Wenn alle Unzufriedenen sich endlich beschweren wuerden... Aber wer entschliesst sich schon dazu den naechsten Schritt zu wagen? Sind denn nicht die meisten einfach eingeschuechtert und haben Angst, dass sie etwas verlieren koennten? Was kann jeder einzelne tun um wenigstens einen kleinen schritt in richtung zuFRIEDENheit machen? Die Menschen muessen sich stark fuehlen und informiert werden, aufwachen und endlich aufhoeren so viel Selbstmitleid zu haben. Dadurch passiert doch nichts. Ich finde es von der Grundidee nicht schlecht, wenn jemand oder mehrere Menschen uns-das Volk vertritt aber das sollte dazu dienen dass man den Menschen hilft und sich darum kuemmert, dass Frieden gibt und alles was zu essen, arbeit und ein Dach ueber dem Kopf haben. Aber derzeit konzentrieren sich die Politiker auf Machtspielchen, Geld und Wahlkampf. Sie stuerzen sich in kaum durchdachte Strategien, wie man irgendetwas verbessern kann und moegelichst noch mehr Geld rausschlagen kann. Ich finde die Parteien sollten sich nicht streiten sondern zum Wohle des Volkes zusammenarbeiten, so wie es eigentlich sein sollte.
29.04.2004 Zarathustra: befähigte unterklasse ?
ja, dieser artikel trifft viele nägel auf den kopf ....

jedoch werden KEINERLEI zugeständnisse an mitspracherechte gemacht ... alle echten entscheidungen gehen über geld ! man macht uns mitspracherecht glaubend - der plebs wird polarisiert zwischen gerd angie und eddi .... dabei ist da absolut null unterschied ..... ausser im aussehen .... und geschlecht ..... und am haarschnitt .... und am schneider ..... sonst absolut nix !!

es ist auch völlig falsch, dass "befähigte der unterklasse" nach oben dürfen ... das allein reicht nicht aus - ich stand schon am tor zum himmel, weiss was ich sage ... auch recht solltest du auch verzichten - dienen können - die völlige unterwerfung wird abverlangt - wenn du das nicht bringst, dann fällst in die scheisse ... da bist mit leuten zusammen, die mit 200 durch baustellen brettern, alle strafzettel werden im vorzimmer abgebügelt ... ne, befähigung alleine reicht nicht - ohne die kommst gar nicht so weit vor -

wieso nur einen tag nicht konsumieren ? wieso arbeiten ... wir haben kein recht auf leben - zumindest nicht solange wir nicht zahlen - wohnen ist zu teuer in unserer region - wir haben nicht einmal ein recht darauf zu arbeiten, das wird ab und an schwarzarbeit genannt !

nimm dir ruhe, stell deine hektik ein - auch deine zahlungen - irgendwann endet das bei täglich 3 mahlzeiten - spaziergängen auf dem hof ... was willst mehr ?

also:
nur befähigte kriechtiere schleimen von unten nach oben ....

arbeit ist kriminell - also lass die finger davon .... beginne eine lange meditation - beende sie erst, wenn der staat daran erstickt ist - oder breiteste zugeständnis macht - (z.b. aufhebung der arbeitsbesteuerung)

und noch mehr ... aber wer arbeitet ist selber schuld .... nicht alleine loslegen ... viele leute suchen die mitmachen !

also sprach zarathustra


03.06.2004 Genesis: An Zarathustra
nur in deiner Region? Hier ist es genau das gleiche. Es ist die reinste Abzocke hier was Wohnungen angeht. Egal ob du Miete bezahlst oder selbst etwas erwerben möchtest mit deinem Geld. Einfach die reinste Abzocke. Eine Zumutung für Familien mit Kinder.
Also wohnen dürfen wir nicht, arbeiten dürfen wir nicht, Familien gründen dürfen wir nicht, autofahren bald auch nicht mehr. Ich frage mich, was wir dann eigentlich noch tun dürfen?
Dürfen wir dann eigentlich noch leben??
04.06.2004 Genesis: noch was vergessen..
krank sein dürfen wir mittlererweile auch nicht mehr...
13.07.2004 Zarathustra: region = europa/usa = westkultur
leben ist nicht so wichtig - konsumieren ist wichtiger !

arbeiten zum lohn eines chinesischen landarbeiters darfst du auch

aber der verdient im jahr weniger als ein sozialhilfeempfänger bei uns im monat ....

die chinesen werden in der nächsten generation steigen - wir fallen - eine wirtschaftliche angleichung ist teil der globalisierung ....

erst wenn in 3-4 generationen jedes entwicklungsland auf unserem oder wir auf deren wirtschaftlichem niveau sind - dann geht es in die nächste runde - bis dahin sehe ich kaum eine chance ...

gehst du morgen arbeiten -?
gibst du dem staat geld ?

bist du urbanisiert ?

walden !
die ruhe des waldensees des hd thoureau .. nur das ändert ab !

also sprach zarathustra
02.09.2004 Marcus: hallo miteinand,
gegeben dem fall hier schaut überhaupt noch wer rein (wenn ich mir des letzte datum so anguck..)

war ja viel wahres und gutes g`sagt word`n,
hiob2000 hat mir noch mit am besten gefallen (nach hinten nur etwas in langwierigkeit ausgeufert)

zur evolution wäre ja vieleicht noch zu erwähnen,
dass wir diese heute vermehrt unterwandern, wenn wir alt und krank mitzerren (aber ich bin kein fascho -keine sorge- dennoch kein belangloser punkt), vom höheren menschen entfernen wir uns eher immer weiter

überhaupt wurde dazu aber ja auch schon genug gesprochen, nur zur genesis die eine frage:
wieso dürfen wir das alles nichtmehr, hä? (nicht dürfen, oder nicht fähig sein)

und wer fragt eigentlich dannach ob man`s darf, ich darf mich übrigens auch nicht mitten auf die strasse stellen, oder einfach aufhören zu atmen
-aber das will ich auch nicht...

in diesem sinne: VIVA LA REVOLUTION (zumind. deine eigne)
25.10.2004 Beverly: Einzelkämpfer
Die Zerstörung der Fähigkeit zur Selbstorganisation führt dazu, dass es bei einfachen, besitz- und insbesondere kapitallosen Menschen nur noch Einzelkämpfer gibt.
Jeder soll selbst zusehen, wie er oder sie gegenüber Arbeitgebern (so abhängig beschäftigt), Arbeits- und Sozialamt (so erwerbslos) und einer fröhliche wuchernden Bürokratie klarkommt.

Zusmmenhalt, Solidarität in der Familie und unter Freunden - Fehlanzeige! Die Institution Familie macht nur noch durch Gezänk ums Erbe oder schwachsinnige Morde zur Wahrung der Familien"ehre" auch sich aufmerksam.Freunde hat man nur, solange man erfolgreich ist oder zumindest einen Job hat. Bei Arbeitslosigkeit verkrümeln sie sich; der Druck sich verschlechternder Verhältnisse führt nicht zu Solidarität, sondern entzweit.

Das System ist in seiner Perfektion so pervers geworden, dass sich die Menschen im Familien- und Freundeskreis gegenseitig im Bezug auf perfekte Anpassung und Unterordnung kontrollieren. Die Nazis brauchten dafür noch "Blockwarte" - wie viel "fortschrittlicher" sind doch unsere Liberalen und wie viel besser haben sie ihr Menschenvieh abgerichtet ...

Ausnahmen, wo sich Menschen gegenseitig helfen, kommen vor, doch sie sind eben Ausnahmen, die das System nicht in Frage stellen.
17.09.2005 Hermus: 
10.11.2005 anonymus: ich nehme die natur als vorbild
hallo,

also die farge ist wirklich schwer zu beantworten, alles ist im Fluss und es wird sich entwicklen ... könnte man sagen. also der artikel ist erst mal gut, genauso ist es, ich bin vor kurzem zufällig selber darauf gekommen und habe auch den namen mafia verwendet.
ich denke schon dass wir als menschen sinnvoll zusammen leben können, genauso wie in der natur alles voneinander abhängig ist, sind wir es auch gegenseitig, zumindest wenn wir es wollen, das ist eine künstlich geschaffende gesellschaft. dafür ist aber wichtig, dass dies nicht auf grausamkeiten beruht sondern auf angebot und nachfrage, also dem ideal, dem alle beipflichten, von dem wir meilenweit entfernt sind. so wie die blume die biene benutzt und die biene wiederrum die blume braucht, so sollte es auch unter den menschen sein. die raubtiere sterben irgendwann eh aus, dass könnte man natürlich mit gezielten aktionen unterstützen. der andere weg wäre zuzugeben, dass wir eh alles konkurrenten sind, im kampf um die recuassen (suchen ...) , die lsöung wäre dann totale zerstörung und ausschliesslich individueller kampf, also keine banden bildung. wäre vielleicht das "vernünftigste" im hinblick auf die natur. aber dafür sind wir schon zu weit entwickelt, dahin werde wir uns nicht wieder zurück entwickeln. wir sind schon son kleiner ameisen staat. wir sind nur noch nicht so gut angepasst !
10.01.2006 Soilent Michi: Mafia Grundprinzip
In Japan nennen sie mich mi hi..Ein Ya ku za Tattoo- sensei hat mich mal gefragt:
was möchtest du von mir haben?
Ich habe geantwortet:
Das, was ich verdiene:
Ich trage, von Hand gestochen Fu Doo mi o, auf
meinem Hara (wampe), meine Finger sind noch dran, meine Tauschzehen auch. Meine Blutgruppe ist die von denen. Und ich lebe,wenn
auch kaputt,bushidoo.
yakuza ist nicht mafia, triaden ist nicht mafia, regierung ist nicht mafia.
bitte nicht gewisse dinge durcheiander bringen. habe 22 semester japanaologie studiert. 11 jahre rentenverlust.
kanjies sind derer
wir haben runen.
p.s. spätestens ab jetzt kennen mich alle. entschuldigung.
05.07.2007 soilent michi: Selbstkommentar
1.: Mit dem "hier einloggen" ging gar nicht. Wahrscheinlich bin ich am Rechner, in den letzten 6 Wochen so verblödet, dass ich Dinge sehe und lese, die nicht da sind..egal.Hab noch mal den Artikel gelesen, der sehr, sehr gut ist und meinen Mist auch. Muss ich ergänzen:
Als Gaijin (Ausländer) und zusätzlich Deutscher, hatte ich, natürlich, gute Karten.
Gemixt mit einer bestimmten Lobby, noch bessere. Ich habe mich benommen, wie ein Gast. Ich habe Dinge gesagt, die kein Japaner hätte sagen dürfen. Narrenfreiheit. Ich wäre aber nie auf die Idee gekommen, in diese Welt einzugreifen oder sie zu beeinflussen. Nicht einmal, wenn ich die Jobs angenommen hätte, die mir angeboten wurden. Ich war loyal meiner bekloppten Band, gegenüber, die dusselig vor sich her seierte, als ich nicht da war. Kein Vorwurf. Genau das wurde respektiert. Ich hatte mich entschieden. Die Jungs haben sogar Witze gemacht mit mir. Nach dem Motto: Morgen bist du einer von uns, kostet nur ein Fingerglied. Mir ging der A. auf Grundeis. Und die haben sich köstlich amüsiert. Als Gast ne "Teil-patsche" abzuhobeln ist nicht schön. Da kannst du saufen, was du willst. Meine Mit-Studies waren entsetzt über die Art meines Umgangs mit diesen "Leuten". Die Kohle, die für die Irezumi (Tattoo) draufging habe ich zehnfach wiederbekommen. Meine Dankbarkeit gegenüber jeglicher Initiation trägt bis heute Früchte und ich habe noch alle Finger. Eingreifen und Nicht-Eingreifen liegen sehr dicht nebeneinander. Dieser Irreparabilitätsfaktor könnte der letzte sein.
Sprung:
Hamburg:(siehe Integrationspolitik). Und genau an dieser Stelle sage und schreibe ich nichts mehr.
Ein Gast ist ein Gast und wird so behandelt. Ein Eindringling nicht.
Verstehen?? Terretorialambiente gemixt mit Systemfehler. Böse Mischung. Oder?
Das schafft induktive Felder. Zum Glück wurde gelernt. Eine Brücke ist eine Brücke, die kann gesprengt oder benutzt werden. Die Art und Weise ist Sache der Bildung, Erziehung, Fürsorge.
Ihr wisst den Mumpitz selbst. In diesem Sinne:
Weiterassimilieren.
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