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Antifa - Kotzwürg !
Dieses eklig-schöne Beispiel staatstreuer Schnüffel- und Bervormundungsgesinnung bei "Linken" habe ich auf Indymedia gefunden: http://de.indymedia.org/ 2002/ 08/ 27673.shtml

Leipzig: 10 Punkte gegen rechts!
von mgf_mir - 13.08.2002 17:57

Die Gruppe "Menschen gegen Faschismus" erarbeitete in den letzten Tage einen kleinen Aktionskatalog zur konsequenten Bekämpfung des Rechtsextremismus in Leipzig.

Das Ergebnis unserer internen Debatte würde ich sehr gern hier zur Diskussion stellen. Nach nochmaliger Überarbeitung im Sinne einer konstruktiven Validierung wären wir auch bereit, unsere Vorschläge an die Stadt weiterzuleiten. Nicht, dass diese Vorschläge überhaupt eine Chance hätten, überhaupt jemals beachtet zu werden... Aber zumindest mal als kleiner Ansatz.

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10 Punkte gegen rechts -
Eine Stadt wehr sich!

Die Gruppe "Menschen gegen Faschismus" stellt in dieser Schrift die Grundlagen eines antifaschistischen und antirassistischen Handelns der Stadt selbst kurz vor. Die angeführten Punkte können und sollen gleichzeitig als eine Handlungsanleitung und ein Sofortprogramm verstanden werden. Nur in Kooperation mit den staatlichen Institutionen ist eine wirksame und langfristig erfolgreiche Bekämpfung des Rechtsextremismus möglich.

1. Die Stadt hat den Rechtsextremismus in allen Formen und sämtlichen Aktionsfeldern als ernstzunehmendes Problem und eine Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Ordnung wahrzunehmen. Nur auf dieser Einsicht aufbauend ist überhaupt ein Wirken und eine politische Arbeit gegen Rechtsextremismus möglich.

2. Die Stadt distanziert sich klar und deutlich von jeder Art rassistischer und neofaschistischer Aktivitäten in und um Leipzig. Inbegriffen ist ferner auch die Pflicht, sich numehr auch offiziell gegen Neonazi-Aufmärsche und sonstige Formen der öffentlichen Präsentation von Rechtsextremisten zu wenden.

3. Die Stadt muss ein ernsthaftes Interesse am eigenen Wirken gegen Rechtsextremismus entwickeln und dieses zielstrebig in einer Vielfalt von Veranstaltungen und Aktion den Bürgern nahe bringen, um diese ihrerseits zu Zivilcourage zu ermutigen.

4. Die Stadt hat bei angekündigten Aufmärschen von Rechtsextremisten gewissenhaft den gesamten Rechtsweg auszuschöpfen, um ein Verbot des jeweiligen Aufmarsches zu erwirken. Strenge Auflagen sind nicht akzeptabel - nur ein Verbot der Aufmärsche kann eine dauerhafte Lösung sein, welche natürlich zwingend weitere Aufklärungsarbeit nach sich ziehen muss.

5. Die Stadt steht in einer direkten Präventionspflicht. An Schulen und Ausbildungsstätten muss eine kosequente Aufklärungsarbeit der SchülerInnen und Auszubildenden stattfinden, welche vor Rechtsextremismus warnt, die Menschen tiefgreifender sensibilisiert und sämtliche Facetten des Rechtsextremismus aufzeigt.

6. Die Stadt muss antifaschistische und antirassistische Gruppen in ihrer aufklärerischen und direkt einflussnehmenden Arbeit konsequent unterstützen. Der Antifaschismus soll nicht mehr als Bedrohung der Verfassung, sondern als ein aktiver Schutz jener verstanden werden.

7. Die Stadt Leipzig muss um der unzähligen Opfern willen auch ihrerseits statistische Erhebungen über rechtsextreme Aktivitäten in und um die Stadt vornehmen. Im Vordergrund steht dabei die Dokumentation gewalttätiger Übergriffe auf Minderheiten.

8. Die Stadt hat die Aktivitäten rechtsextremer Organisationen, vor allem von Kameradschaften, aber auch die loser Zusammenschlüsse (NWL, LWP), ständig zu beobachten. Es ist zudem auch anzustreben, Gruppen mit eindeutig neofaschistischen Bestrebungen juristisch anzutasten, also ein Verbot anzustreben.

9. Die Stadt hat die deutschlandweit lang gehegte Anschauung der staats- und verfassungsfeindlichen der AntifaschistInnen abzulegen. Der Fokus polizeilicher Aktionen ist deswegen verstärkt auf rechte denn auf linke Aktivitäten zu lenken, da die Stadt - ebenso wie AntifaschistInnen - ein auf den Grund- und Menschenrechten aufbauenden Willen zum friedlichen Kampf gegen Rechtsextremismus besitzen sollte.

10. Ein spezieller Ausschuss ist regelmäßig mit den Ergebnissen von städtischen Aktionen gegen Rechtsextremismus zu befassen, bzw. koordiniert und empfiehlt selbst derartige Aktionen und entwirft detaillierte Strategien. Im Interesse einer öffentlichen Diskussion sind Ermittlungsergebnisse und die Dokumentation rechtsextremer Vorfälle und Aktivitäten in und um Leipzig zu veröffentlichen bzw. frei zugänglich zu machen.

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Gruppe "Menschen gegen Faschismus",
- Leipzig -
http://www.faschismus.tk

Artikel hier erfasst: 14.08.2002

Kommentare
01.11.2002 Johann: und was ist dan dem text schlimm?
01.11.2002 beni: Dass ...
... man den Staat herbeiruft um Gesinnungsschnüffelei zu treiben.
22.06.2003 Sgt. Kotzbrocken: Naja...
bisssl komisch is das schon!!
also ähh ich wüsste aber jetzt nich so genau wie man das erklärt aber das interessiert hier eh kein schwanz oder??(ob ich erklären kann mein ich
07.07.2003 Dogma: Stimme zu...
...was beni so meint!
Wieder mal ein paar Argumente, um schwarze Schafe im Staat auf die ebenso schwarze Liste zu setzen und um Berechtigung für die Umgehung des (ohenhin nicht wirklich vorhandenen) Datenschutzes zu erhalten.

Euer
Dogma
27.02.2004 Der Gedankenspieler: Gewonnen!
Gewonnen haben wir nicht, wenn wir alle Nazis aus den Städten vertrieben haben, sondern wenn selbst der letzte Normalo "Nazis verpisst euch!" ruft, sobald er welche sieht, also in dem Moment wo Nazis überall unerwünscht sind und es ihnen auch überall deutlich gemacht wird. Ist halt nicht gut Gleiches mit Gleichem zu vergelten, die meisten Feuer werden mit nun mal mit Wasser gelöscht!
02.05.2004 Zarathustra: verlierer gewinnen nie
selbst ein lottogewinn, von dem doch alle träumen, führt nicht zum "gewinnen" es mag sein, dass es weniger angenehmes als einen lottogewinn gibt ...
wie weit geht ein gedankespiel, das sich wünscht, dass "normalos" unterdrückung betreiben ... erinnert mich irgendwie an hexenverbrennungen ... gründe suchen - nicht andere anfeinden ....

kann hier jemand sagen weshalb es "nazis" gibt ?

aber ein denkfehler ist drin - wenn a priori "alle"
nazis verpisst euch rufen ... dann kann es keine nazis mehr geben

also sprach zarathustra
09.05.2004 ZasZ234: Intoleranz gegen Intoleranz?
Es ist nicht gut Gleiches mit Gleichem zu vergelten? Und trotzdem sagen, dass man Nazis wiederum damit beikommen soll, dass man sie diskriminiert.
Vielleicht sollte man auch bedenken, dass der entsprechende Nazi-Gedanke auch lauten könnte: Wir haben erst gewonnen, wenn der letzte Normalo ruft: "Ausländer raus!"
Es ist ein guter erster Schritt, wenn man allen Normalos beibringt, dass die Nazis ein Übel sind. Aber sich dann auf Nazi-Niveau begeben und sie selbst ausschliessen? Es gilt meiner Meinung nach eher zu verhindern, dass sich das Gedankengut weiter ausbreitet. Also müsste man letztendlich auch den Nazis selbst klar machen, dass sie falsch handeln.

Allerdings mache ich mir da wirklich keine grossen Hoffnungen.
05.01.2005 Absturz: Nazis und Erklären..
Naja,da brauchste auch keine großen Hoffnungen zu haben...aber vielleicht sollte man sie dazu bringen,anderen ihre Meinung nicht aufzudrängen...dann würds hoffentlich auch keinen stören...denke mal nur,dass das auch hoffnungslos ist
12.02.2005 Zecke17: brauch man zum verstehn nich hirn????
also faschos und mal was kapieren! wenn du denen was sagst und die kapierens nicht sagen die 10min nix und dann zecke! das einzige was sie neben hh sagen können! ich hab in meiner klasse zwei fascho tussen gehabt wobei die sich mit mir ensthaft unterhalten haben und mich voll ok fanden! naja irgendwann bin ich dann mit iro und so zur schule gegangen weil ich mich vorher zurück genommen hatte um ne basis zu haben das sie mit mir sprechen und nicht gleich draufhauen! sie waren geschockt aber da sie ja jetzt wussten das ich in ordnung bin meinten sie ok vielleicht sollte man sich wirklich mal mit ein paar punks unterhalten! nach 2 wochen liefen beide "normal" rum! da war ich dann geschockt und die meinten tatsächlich das das was linke von sich geben nicht son scheiß iß wie sie dachten und das sie kapiert haben das faschismus und rassismus beschissen sind! wir sind jetzt seit 2 jahren befreundet und ich muß sagen.......wunder geschehen! :)
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