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Querfront angreifen !!!!!
Titel Name Zeit
Querfront angreifen !!!!! Anti-Capitalist  19.08.2002
 |-habe gerade bemerkt, dass Chomjak diesen Text auch schonmal gepostet hat Anti-Capitalist  19.08.2002
 |-Find ich blöd beni  19.08.2002
 |    |-Nationale "Anarchisten" Anti-Capitalist  19.08.2002
 |    |    |-da gebe ich anti recht.. menelmacar  19.08.2002
 |    |    |-Von Nazis lernen beni  20.08.2002
 |    |        |-Vernunft und Aufklärung versagen bei Nazis - leider Chomjak  21.08.2002
 |    |-Anmerkung beni  20.12.2003
 |-Lass den Töpfer in Ruhe ego  20.12.2003
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     |    |-@ beni off topic ego  21.12.2003
     |-bestimmt nicht ot Chomjak  21.12.2003
Querfront angreifen !!!!!
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Anti-Capitalist - 19.08.2002

Folgender Text stammt aus einer Antifa-Recherge namens "Fight back" und klärt über die faschistische Sekte namens Querfront auf, die sich selber als "National-Anarchisten" bezeichnen.

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Nazi- Querfront im Prenzlauer Berg
Eine der aktivsten und bundesweit relevanten Nazistruktur im Nordosten Berlins ist die Struktur um den Querfrontstrategen PETER TÖPFER aus Prenzlauer Berg. Er war zusammen mit ANDREAS RÖHLER Herausgeber einer“ Zeitschrift für Kultur, Geschichte und Politik” namens SLEIPNIR. Hinter diesem harmlosen Titel steckt der Versuch, Naziideologie in linksintellektuelle Diskussionszirkel zu tragen. Der Name SLEIPNIR stammt aus der nordischen Mythologie. Es handelt sich hierbei um den Namen eines achtbeinigen Pferdes des germanischen Gottes Odins. Hinter SLEIPNIR steht der sog. VERLAG DER FREUNDE( VDF), welcher seinen Sitz in der Danziger Straße hat. Der VDF vertreibtu. a. Musik des Nazibarden FRANK RENNICKE und Schriften diverserAuschwitz- Leugner. So wundert es auch nicht, daß die Räumlichkeiten von dem eindeutigen Neonaziblatt UNABHÄNGIGE NACHRICHTEN mitgenutzt werden. Von seiner Wohnung in der Korsöer Strasse aus betreibt PETER TÖPFER die Internetseiten der NATIONALEN ANARCHISTEN. Mit dieser wirren Truppe beteiligte er sichu. a. an einemanti- israelischen Aufmarsch derNPD- Jugend in Jena.

Entwicklung desSLEIPNIR- Projektes
Der VERLAG DER FREUNDE wurde1993/ 1994 von RÖHLER aus der Taufe gehoben. Im selbem Zeitraum verbreitete PETER TÖPFER einen wirren Gründungsaufruf für eine NATIONALE LINKE( NL). 1994 gründeten sie die Zeitung SAMURAI, welchez. B. ein Interview mit dem Holocaust- Leugner FRED LEUCHTER veröffentlichte. Schon damals wurde vomVDF- VERLAG Material des Holocaust- Leugners ERNST ZÜNDEL vertrieben. Im Herbst 1994 versuchte PETER TÖPFER denEx-SDS- Theoretiker undQuerfront- Neonazi RHEINHOLD OBER - LERCHER unter seinem Namen auf einem Seminar des PDS nahen Bildungsvereins HELLE PANKE auftreten zu lassen, um ein Koreferat zum Thema‘ Die Neue Rechte und die Nation’ halten zu lassen. 1995 erschien die erste Ausgabe von SLEIPNIR. Auch hier spielte dieHolocaust- Leugnung ein zentrales Thema. Parallel hierzu versuchte SLEIPNIR ständig linke Autoren in ihr Blatt zu schummeln. So fanden sichz. B. Beiträge von EGON KRENZ, HANS MODROW und RALPH GIORDANO in SLEIPNIR wieder. Meistens wurden die Autoren vorher getäuscht oder nicht gefragt. Durch diese Mischung sollte die Grenzen zwischen links und rechts verwischt werden, um die Beiträge von Nazikadern wie CHRISTIAN WORCH, ULLI BOLDT(Ex- NF), GÜNTHER DECKERT(Ex- NPD) und THORSTEN THALER(Ex- REP) als diskutabel erscheinen zu lassen. 1995 kam es wegen Volksverhetzung im Zusammenhang mit der Leugnung von Auschwitz zu den ersten Hausdurchsuchungen bei RÖHLER und TÖPFER. Hierbei fand die Polizei 2.300 rechtsextremistische Schriften. Im selben Jahr versuchte derQuerfront- Aktivist MICHAEL KOTH das Blatt SLEIPNIR erstmals in kommunistischen Kreisen zu verbreiten. Er wurde daraufhin aus der KPD ausgeschlossen. Trotzdem versuchte er 1996 zusammen mit SLEIPNIR einen Infotisch am Rande der Liebknecht/Luxemburg- Gedenkdemonstration aufzubauen. Mittlerweile hat er zusammen mit diversen Nazifunktionären den KAMPFBUND DEUTSCHER SOZIALISTEN( KDS) gegründet. 1997 wurden bei RÖHLER und TÖPFER erneut Hausdurchsuchungen durchgeführt, da in SLEIPNIR unter anderem der Massenmord in Konzentrationslagern geleugnet worden war.

Die Prozesse zogen und ziehen sich allerdings ewig hin. 1998 trieb die Querfront neue Blüten als PETER TÖPFER und MICHAEL KOTH ein BÜNDNIS NATIONALER LINKE IM NATIONALEN WIDERSTAND gründeten, um Solidarität für den inhaftiertenNPD- Funktionär FRANK SCHWERDT zu fordern. Mitglied in diesem sog. Bündnis war sogar eine AG ANTIFASCHISMUS IM NATIONALEN WIDERSTAND. TÖPFER beteiligte sich selbst aktiv an der Vorbereitung derNPD/JN- Demonstration für FRANK SCHWERDT inBerlin- Tegel im Herbst 1998. So verwunderte es auch nicht, daß der führende Nazikader CHRISTIAN WORCH PETER TÖPFER zur Seite stand, als dieser wegen seinem Aufnäher mit einemschwarz- rotem Stern auf einerNPD- Demonstration im September 1998 in Rostock von seinen Kameraden angepöbelt wurde. Anfang 1999 durchsuchten autonome Antifaschisten die Verlagsräume von SLEIPNIR in der Danziger Straße. Hierbei stellten sie umfangreiches Material sicher, welche TÖPFERS und RÖHLERS enge Einbindung in die Neonaziszene belegte. So tauschte SLEIPNIRz. B. mit der rechtsextremenBERLIN-BRANDENBURGER- ZEITUNG die kompletten Abonnentenlisten aus. Im März 1999 wurde ANDREAS RÖHLER vor dem Amtsgericht Berlin wegen Verunglimpfung der Bundesrepublik, wegen Volksverhetzung und Verharmlosung von Gräueltaten der Nazis angeklagt. Der Ökonom hatte in seinen Geschäftsräumen umfangreiches Material zum Versand gelagert, in dem unter anderem die Massenvernichtung von Juden in den Konzentrationslagern geleugnet worden war. Der mitbeschuldigte ehem. Taxifahrer PETER TÖPFER verweigerte vor Gericht die Aussage. Ihm wurde aufgrund seiner politischen Tätigkeit die Taxilizenz entzogen.

In der SLEIPNIR Ausgabe5/ 99 veröffentlichte dann der neueNPD- Star Horst Mahler seine‘ Thesen über Juden und Deutschland’. Ein Zitat mag genügen, um den antisemitischen Impetus dieses Pamphlets zu verdeutlichen:“ Der Nationalsozialismus war der erfolgreiche Versuch, auf heidnischer Grundlage im Glauben an die Volksgemeinschaft als nachempfundender Thinggenossenschaft den Zugang zur Innerlichkeit, die im Aufklärlicht untergegangen und intellektuell geächtet war, wiederzugewinnen.” PETER TÖPFER war natürlich auch Teilnehmer an den sog. Montagsdemonstrationen von HORST MAHLER. Er ist auch bei fast allen Aufmärschen der NPD und der FREIEN KAMERADSCHAFTEN in Berlin zugegen. Erlebnisberichte von ihm finden sich im Internet, in Nazizeitungen und in den Diskussionsforen diverser Nazihompages. Als TÖPFER im Jahr 2000 wieder mal vor Gericht stand, wurde er von dem NPDAnwaltHANS- GÜNTHER EISENECKER verteidigt. DerNPD- Chef UDO VOIGT war persönlich erschienen um ihn zu unterstützen und der Berliner Nazikader CHRISTIAN WENDT berichtete ausführlich für die Nachrichten der HILFSGEMEINSCHAFT NATIONALER GEFANGENER( HNG). Im Mai 2000 berichtete dieNPD- ZEITUNG DEUTSCHE STIMME stolz über eine Veranstaltung derNPD- Studentenorganisation, dem NATIONALDEMOKRATISCHENHOCHSCHUL- BUNDES( NHB) in Wölfersheim. Thema der Veranstaltung war“ Anarchismus und Nationalismus” und Referent der“ bekennenden Nationalanarchisten Peter Töpfer”. Dem“ migrationistischen Wahnsinn”, so TÖPFER, sei“ durch Widerstand gegen die drohende Weltversklavung durch das bindungslose Finanzkapital zu begegnen”, weiß die DEUTSCHE STIMME mit antisemitischem Unterton zu berichten. Fakt ist definitiv: PETER TÖPFER und ANDREAS RÖHLER sind keine überdemokratischen Linken, die sich für die Meinungsfreiheit auch für Neonazis einsetzen. Die Beiden und ihre Projekte sind neonazistisch und antisemitisch, welche versuchen in linken Gewässern zu fischen. Der‘ tolerante’ Prenzlauer Berg mit seinemlinks- alternativem Milieu ist dafür ihre Spielwiese. Ideologisch gesehen sind die NATIONALEN ANARCHISTEN natürlich ein trauriger Witz. Beachtet man jedoch die zeitliche Ausdauer, die Infrastruktur, die Aktivitäten und den Output der Querfronstrategen im Prenzlauer Berg, sollte mensch von einer Unterschätzung dieser Clique absehen. Die Leugnung des Holocaust ist kein Akt der Geistesfreiheit, sondern eine bewußte Lüge, um den deutschen Faschismus zu verteidigen. Gekoppelt mit dem offensiven Antisemitismus derSLEIPNIR- Macher bleibt für Antifaschisten und linke Intellektuelle nur ein Fazit: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.