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(de) Anarchistische Antikriegsaktion auf Kreta (fr)

A - I N F O S N E W S S E R V I C E http://www.ainfos.ca/ http://ainfos.ca/ index24.html > Anarchistische Antikriegsaktion gegen eine NATO-Basis auf Kreta Im Westteil Kretas, nahe der Stadt Khania, befindet sich eine sehr wichtige NATO-Militärbasis. Dort trainierten GIs auch, bevor sie an den Golf zogen. Die anarchistische Versammlung Kretas (eine informelle Vereinigung von Individuen und Organisationen) hatte beschlossen, sich am 15. Maerz in Khania, vor der Militaerbasis zu versammeln, um die Verlagerung von Kriegsgeraet, Soldaten, Raketen etc. zu verhindern. Sich anzuschliessen, waren die GenossInnen aus Griechenland und die EinwohnerInnen Khanias eingeladen worden. Die Blockade der NATO-Basis ist gut ueber die Buehne gegangen. Letztlich haben sich etwa 1.000 Menschen versammelt, die der libertaeren Bewegung nahe stehen. Ungluecklicherweise haben sich sehr wenige EinwohnerInnen der Region beteiligt, obwohl unsere Blockade-Kampagne in ganz Kreta praesent war. Es scheint, als wuerden Apathie und kleinbuergerliche Mentalitaet unter den Leuten vorherrschen, sie verdienen sich lieber das Geld, das tausende US-Mititaers in Khania lassen.

Immerhin hatte die Blockade die Aufmerksamkeit der lokalen und landesweiten Presse, und "helle" Koepfe lobten die "Initiative der AnarchistInnen" sehr, wie sie von da an genannt wurde.

Die Menschen blieben sechs Tage lang in der Umgebung der Kaserne, in einem Olivenhain, und unter schwieriger Witterung (es regnete jeden Tag und 's war sehr kalt). Die GenossInnen, die von Kontinentalgriechenland kamen, haben sehr gelitten, denn sie konnten nach der Aktion wegen einer Sturmwarnung nicht wieder nach Athen uebersetzen. Einige von ihnen hatten Geldprobleme, andere konnten nicht rechtzeitig zurueck kommen und wurden daher gefeuert.

Aber waehrend dieser sechs Tage konnte kein Panzer, kein Soldat und keine Bombe aus der Basis gelangen. Khania war von den Moerdern in Uniform verlassen worden, bis sie die Geduld verloren - der Krieg hatte begonnen und sie konnten ihre Truppen nicht mit dem noetigen Material versorgen.

Im Morgengrauen des siebenten Tages tauchten Hubschrauber der Polizei auf, begleitet von Einsatzwagen und der griechischen Aufstandsbekaempfungspolizei, vergleichbar mit den CRS [Compagnies républicaines de sécurité] in Frankreich [oder dem BGS, Bundesgrenzschutz, in der BRD?]. Trotz der Erschoepfung leisteten die DemonstrantInnen Widerstand und so begann eine mehrstuendige Schlacht in den umliegenden Feldern. Waehrend der Auseinandersetzungen wurden einige Polizeiautos zerstoert, auf beiden Seiten gab es viele Verletzte, es wurde seitens der Polizei ungeheuer viel Traenengas eingesetzt ... elf Menschen wurden verhaftet.

Diese Nachricht von dynamischem Widerstand hat unter den EinwohnerInnen Griechenlands schnell die Runde gemacht, denn in den folgenden Tagen waren in verschiedenen Staedten zahlreiche Demonstrationen organisiert worden - dort gingen auch die Konflikte mit der Polizei weiter.

Nach den Informationen eines Freundes auf Kreta

originaltext von CNT-AIT [http://cnt-ait.info], 27.4.03, a.infos (unter: http://www.ainfos.ca/ fr/ ainfos03662.html) uebersetzung von sy.bi.le [www.fau.org/bsy], FAU-IAA Leipzig, 30.4.03

Nachrichten über und von Interesse für Anarchisten

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01.05.2003

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