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Faschistische Angriffe auf Einrichtungen in München --- DEMO am 29.5.2013 ---
DEMO GEGEN NAZIGEWALT
Mittwoch 29.05.13 um 19:00 Uhr
am Georg Freundorfer Platz.
Dann gehts durchs Westend. Geplante Stationen: Mordtatort des NSU an Theodoros Boulgarides in der Trappentreustr, Ligsalzstr. Anschlagsort Wohnprojekt, Westendstr. Anschlagsort Kurt Eisner Stiftung, Theresienwiese
Oktoberfestanschlag Denkmal.

Vermutlich in Zusammenhang mit dem Prozeß gegen den NSU wurden in München mehrfach linke Einrichtungen angegriffen. In den angegriffenen Einrichtungen wurde anläßlich des Prozesses gegen den NSU zu Demonstrationen und Kundgebungen aufgerufen, u.a. durch Plakate in den Schaufenstern.

Hier Erklärungen von betroffenen Einrichtungen:

(1) Wohnprojekt Ligsalzstr. 8:

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Freundinnen und Freunde,
Wie Ihnen vielleicht schon aufgefallen ist, hat sich unser Haus seit einer Woche verändert: Im
Erdgeschoss sind die Glasfenster zerstört und provisorisch mit Holzplatten abgedeckt. Auf
unserer Hausfassade auf dem Gehweg sind mehrere Farb- und Eierflecken. Das alles ist gegen
unseren Willen passiert. Und ist auf rechtsradikale Neonazis zurückzuführen.
Was ist genau passiert ?
· 8. Mai 20:45 Uhr: Eierwurf auf Hausbewohner und auf das Haus selbst
· 11./12. Mai: In eine Scheibe unseres Ladens wurde Anti-Antifa eingeritzt. Anti-Antifa ist
ein Kürzel der Neonazi-Szene.
· 15. Mai 5.20 Uhr: Die Scheiben unseres Ladens wurden eingeschlagen und müssen
ersetzt werden.
· 16. Mai 2.10 Uhr: Mehrere Farbbeutel wurden auf das Haus geworfen, es wurden auch
mehrere parkende Autos getroffen und ein Nachbarhaus.
Neben den Anschlägen auf unser Haus gab es auch noch weitere in München. An die
Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats wurden Aufkleber von Neonazis geklebt. Wenige
Nächte später wurde dort eine Scheibe eingeschlagen. In die bald ersetzte Fensterscheibe
wurden dann Naziparolen geritzt.
Warum wurde die Ligsalz8 attackiert ?
Das wissen wir selbst nicht so genau. Tatsache ist jedoch, dass momentan die Prozesse zum
NSU in München begonnen haben und wir uns öffentlich solidarisch mit den Opfern des rechten
Terrors bekannt haben. Die NSU hat hier im Westend vor acht Jahren in der Trappentreustr.
Theodoros Boulgarides ermordet.
Was können wir gemeinsam tun?
Falls Ihnen etwas aufgefallen ist, bitten wir Sie eine Zeugenaussage zu machen und uns
anzusprechen. Des Weiteren würden wir Sie bitten Augen und Ohren offen zu halten. Die
Mitglieder der Anti-Antifa sind gewaltbereit und haben in der Vergangenheit ihre Angriffe nicht nur
auf Gegenstände beschränkt. Wir wollen uns davon nicht einschüchtern lassen. Unser Haus
bleibt weiterhin ein offener Treffpunkt im Westend.
Wir würden uns freuen, wenn Sie uns besuchen und unterstützen. Der Zusammenhalt aller
Nachbarn im Westend ist das beste Mittel gegen diese Gewalt...
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Ligsalzstrasse 8

(2) Presserklärung zu Anschlag auf Büroräume des
Kurt-Eisner-Vereins /der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern

In der Nacht vom 23. auf den 24. Mai wurden vier Fensterscheiben des Büros des Kurt-Eisner-Vereins e. V. / bzw. der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern in der Westendstraße 19, 80339 München von unbekannten Tätern eingeschlagen. Es wurde Anzeige erstattet.
Dazu erklärt Christa P. Meist, Vorstandsvorsitzende des Kurt-Eisner-Vereins:
„Seit zwei Monaten werden im Westend immer wieder linke Einrichtungen und Initiativen angegriffen. Offensichtlich kommen die Täter aus der rechtsextremen Szene. Die bisherigen Ziele lassen vermuten, dass es sogar eine Art „Objektliste“ gibt, nach denen sie bei ihren Angriffen gezielt vorgehen. Es wäre ein ungemein großer Zufall, wenn Einzeltäter bei gewöhnlichem Vandalismus ausschließlich Einrichtungen attackieren, die Flüchtlinge unterstützen, in denen sich Migranten treffen, die Opfer von Nazi-Attacken rechtlich vertreten oder, wie in der vergangen Nacht, unsere Einrichtung, die sich u. a. der politischen Bildung gegen Rechts verschrieben hat.“
Die Vorstandsvorsitzende Meist erwarte, dass die Ermittlungsbehörden nun alle Kraft daran setzen, die Schuldigen zu identifizieren und linke Objekte damit zukünftig vor Angriffen dieser Täter zu schützen. Die Polizeibehörden der Stadt München müsse nun rasch mit großer Sorgfalt und ausreichend Personal in den rechten Kreisen ermitteln und stadtteilbezogen präventiv tätig werden.

Artikel hier erfasst: 26.05.2013

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